Lifestyle | LOHAS & Ethischer Konsum, 10.12.2024
Ein nachhaltiger Garten - so können wir das Ziel erreichen
Nicht jedes Beet ist automatisch nachhaltig
Die meisten Gärtner haben den Eindruck, mit ihrer Tätigkeit per se etwas Gutes für die Welt zu tun. Doch nicht jedes Beet ist automatisch nachhaltig. Vielmehr müssen ein paar Grundsätze eingehalten werden, damit davon die Rede sein kann. Welche dies sind und worauf zu achten ist, das sehen wir uns in diesem Artikel an.
Wasser sparsam einsetzen
Im ersten Schritt ist es wichtig, sich der wertvollsten Ressource bewusst zu werden, die im Garten zum Einsatz kommt - Wasser. Aufgrund längerer Trockenphasen im Sommer ist immer häufiger eine manuelle Bewässerung der Beete notwendig. Wer dies nachhaltig gestalten möchte, sollte einerseits die richtigen Bewässerungszeiten einhalten. Am Morgen zwischen vier und sieben Uhr ist das Gießen besonders sinnvoll, da zu dieser Zeit nur eine Verdunstung von 10 bis 30 Prozent stattfindet. Wer hingegen in der heißen Mittagssonne bewässert, muss mit einer Verdunstung von bis zu 90 Prozent rechnen.Außerdem ist davon abzuraten, das wertvolle Wasser aus der Leitung für die Bewässerung einzusetzen. Dies ist nicht nur wenig ökologisch, sondern belastet außerdem den eigenen Geldbeutel. Stattdessen lohnt es sich, Regenwasser aufzufangen, wie zum Beispiel in einer einfachen Regentonne. Wer den nötigen Platz dafür hat, der kann sich für eine Zisterne entscheiden, mit der noch längere Trockenperioden mit Regenwasser überbrückt werden können.
Die richtigen Pflanzen wählen
Was die Bepflanzung angeht, bieten sich unterschiedlichste Möglichkeiten. Ratsam ist, Pflanzenarten zu wählen, die mit den regionalen Bedingungen gut zurechtkommen. Dies gilt hierzulande zum Beispiel für den beliebten portugiesischen Kirschlorbeer, wie er hier auf dieser Seite zu finden ist. Wer Kirschlorbeer kaufen möchte, kann dies online tun und ihn im Anschluss bequem nach Hause liefern lassen.
Verschiedene Pflanzenarten sind auch deshalb sinnvoll, weil Tieren dadurch ein Unterschlupf geboten werden kann. Inzwischen ist die Biodiversität auch in unseren Breiten derart bedroht, dass dringend passende Entwicklungsmöglichkeiten geschaffen werden müssen. Wer zusätzlich zu den Pflanzen noch einen Unterschlupf in Form von Vogelhäusern, Nistkästen oder bienenfreundlichen Blumen bietet, der unternimmt bereits einen wichtigen Schritt.
Einen Kompost anlegen
Abfälle in der Küche und die entstehenden Gartenabfälle sind auf keinen Fall wertlos. Vielmehr lassen sie sich nutzen, um einen Kompost anzulegen, der in Zukunft natürlichen Dünger für den Garten produziert. Der Humus wertet den Nährstoffgehalt des Bodens deutlich auf und sorgt auf diese Weise dafür, dass sich Pflanzen besser entwickeln können. In der Folge steigt auch der Ertrag. Zuvor sollten sich Hobbygärtner jedoch darüber informieren, welche Dinge wirklich kompostierbar sind und welche nicht.
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