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Ausgezeichnet: Nachhaltigkeit bei Erfurt & Sohn

Felicitas Erfurt-Gordon erhält BAUM Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie "Großunternehmen"

Bei der Herstellung seiner Produkte übernimmt Erfurt & Sohn seit Generationen Verantwortung im Umgang mit der Umwelt und ihren natürlichen Ressourcen. Felicitas Erfurt-Gordon, geschäftsführende Gesellschafterin von Erfurt & Sohn, schreibt diese Philosophie fort. Gemeinsam mit allen Erfurt-Mitarbeitern leitet sie zahlreiche Maßnahmen ein, um das Unternehmen zukunftsfähig im Sinne der Nachhaltigkeit zu gestalten. Dafür erhielt sie nun den diesjährigen „BAUM Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis" in der Kategorie „Großunternehmen”.

Der BAUM Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis 2024 in der Kategorie „Großunternehmen” geht an Felicitas Erfurt-Gordon – überreicht wurde er durch den BAUM e.V. Gesamtvorstand Martin Oldeland (l.), Yvonne Zwick (m.) sowie Dieter Brübach (r.). © BAUM, Fotograf Frank Erpinar (fpr) Seit jeher ist ein verantwortungsbewusster Umgang mit der Umwelt fest in der Firmenphilosophie von Erfurt & Sohn verankert. Sämtliche unternehmerischen Prozesse verfolgen den Anspruch, im Sinne einer firmeneigenen, standortrelevanten Nachhaltigkeitsstrategie umgesetzt zu werden. Diese stellt den Klimaschutz, die Ressourcenschonung sowie die soziale Nachhaltigkeit konsequent in den Fokus. Dass sich ökonomisches und ökologisches Handeln erfolgreich miteinander verzahnen lassen, zeigt das Unternehmen bereits in 8. Generation. Doch mehr noch: Mit dem Ziel, seine Produkte kreislauffähig im Sinne des Cradle-to-Cradle-Prinzips zu gestalten, stellt sich das Unternehmen für die Zukunft auf. Forciert werden diese Maßnahmen durch die geschäftsführende Gesellschafterin Felicitas Erfurt-Gordon, die seit 2020 den Bereich Nachhaltigkeit verantwortet. Aufgrund ihres hohen Engagements wurde sie nun mit dem BAUM Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis 2024 in der Kategorie „Großunternehmen" ausgezeichnet.

Der BAUM Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis 2024 in der Kategorie „Großunternehmen” wurde an Felicitas Erfurt-Gordon für ihr nachhaltiges Wirken bei Erfurt & Sohn verliehen. © BAUM, Fotograf Frank ErpinarDas Netzwerk BAUM e.V. setzt sich dafür ein, durch nachhaltiges Wirtschaften eine lebenswerte Zukunft zu gestalten. Unter dem Kürzel BAUM verbindet der Bundesdeutsche Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management e.V. seit 1984 erfolgreich und zukunftsorientiert ökonomische, ökologische und soziale Fragen, also die Prinzipien der Nachhaltigkeit, miteinander. Im Fokus des Awards stehen Personen, die das Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement operativ umsetzen und vorantreiben. Felicitas Erfurt-Gordon erhielt die Auszeichnung aufgrund ihres Engagements für Ressourcen- und Umweltschutz im Unternehmen sowie für ihr Bestreben, eine Kreislaufwirtschaft zu etablieren. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg dorthin war 2020 die Einführung der ersten, zu 100 % klimaneutralen Tapete auf dem Markt. Die Strategie der Ressourcenschonung führt den Leitgedanken des Unternehmens fort, nachhaltig im Sinne der Umwelt zu wirtschaften. Der konsequente Einsatz von Recyclingpapier anstelle von Zellstoff lässt Erfurt & Sohn zugleich auch eine Vorbild- und Vorreiterrolle für Branche und Mitbewerber einnehmen. Das Ziel, den Anteil an Produkten aus zu 100 Prozent recycelten Fasern bis 2024 zu verdoppeln, wurde zudem mehr als erfüllt. 

Felicitas Erfurt-Gordon: „Ich möchte Verantwortung für unseren Standort und unsere Mitarbeiter übernehmen und sehe es als meine Pflicht, unser Unternehmen zukunftsfähig zu gestalten und einen Beitrag zur Ressourcenschonung zu leisten.Als Grundlage zur Entwicklung aller künftigen unternehmerischen Klimaschutzstrategien erstellt Erfurt – auf Initiative von Frau Erfurt-Gordon – seit 2021 eine jährliche Klimabilanz, die zeigt, dass Erfurt & Sohn das 1,5 Grad-Ziel übererfüllen kann. So konnten von 2023 zu 2024 die CO2-Emissionen um 20 % reduziert werden. Nach dem 1,5 Grad-Ziel sind jährlich 4,2 % gefordert. Damit wurde bereits das Vierfache in einem Jahr geleistet. „Aktuell arbeiten wir zielgerichtet an der Zertifizierung nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip", so Felicitas Erfurt-Gordon. „Die Baubranche ist mit 64 % der größte Müllproduzent in Deutschland. Dazu begründen sich 30 % der CO2-Emissionen aus der Baubranche. Als Tapetenhersteller sehen wir uns als Teil des zirkulären Bauens und somit in der Verantwortung, es besser zu machen. Die Etablierung einer durchgängigen Kreislaufwirtschaft ist in unseren Augen die einzige logische Konsequenz. Ich möchte Verantwortung für unseren Standort und unsere Mitarbeiter übernehmen und sehe es als meine Pflicht, unser Unternehmen zukunftsfähig zu gestalten und einen Beitrag zur Ressourcenschonung zu leisten."

Erfurt & Sohn KG
Die Erfurt & Sohn KG ist das marktführende Unternehmen in der Produktion und dem Vertrieb von überstreichbaren Wandbelägen. Das international tätige Familienunternehmen mit Sitz in Wuppertal wurde 1827 von Friedrich Erfurt gegründet. Es vertreibt heute neben Raufaser-Produkten weltweit in über 30 Ländern innovative, designorientierte und ökologisch nachhaltige Wandbeläge wie zum Beispiel Vliesfaser-, Glattvlies- und Papierprägetapeten sowie individuell gestaltbare Digitaldrucktapeten. Für die Produktion werden überwiegend Recyclingfasern sowie nachwachsende Rohstoffe eingesetzt, wie zum Beispiel Zellstoff und Holzfasern aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Mit Innovationen für die energetische Optimierung von Innenwänden wie dem KlimaTec-System bietet das Unternehmen sehr erfolgreich wirtschaftlich sinnvoll einsetzbare Systeme zum Energiesparen und zur Verbesserung des Wohnraumklimas an.

Kontakt: ERFURT & SOHN KG, Svenja Duhme | s.duhme@faupel-communication.de | www.erfurt.com



     
        
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