Lifestyle | Mode & Kosmetik, 26.02.2023
Nachhaltigkeit in der Textilindustrie
Die Textilindustrie steht immer wieder in der Kritik. Dies häufig zurecht, sind die Arbeitsbedingungen doch oft sehr schlecht. Und die Mode, die produziert wird, zeugt nicht gerade von Nachhaltigkeit. Doch es geht auch anders.
Immer mehr Unternehmen haben es sich auf die Fahnen geschrieben, Nachhaltigkeit in der Textilindustrie zu leben. Kleidung wie T-Shirts, Hosen und Socken werden nicht mehr nur mit den billigsten Materialien unter gravierend schlimmen Arbeitsbedingungen produziert.
Vor allem durch die Nutzung von nachhaltigen Materialien lässt sich die Textilherstellung und -Verarbeitung zu einer Produktion ohne gesundheitliche Gefahren für die Arbeiterinnen und Arbeiter verändern. Allen voran die Verwendung von umweltfreundlichen Färbetechniken, die sowohl unsere Umwelt schont als auch das Produzieren der Kleidung sicherer macht.
Verwendung von nachhaltigen Materialien
Kleidung aus Polyester und Nylon, Fast Fashion mit Massenware. All das wirf die Textilien produzierende Industrie nach wie vor auf den Markt. Die Kleidung ist billig, aber landet schnell auf dem Müll. Die Müllberge wachsen, die Arbeiterinnen und Arbeiter, welche diese Kleidungsstücke produzieren, werden mit Hungerlöhnen abgespeist, und das zu miserablen Arbeitsbedingungen, die kein Mensch sich in der westlichen Welt antun würde.
Doch wer nachhaltig produziert, verändert auch ein Stück weit die Welt innerhalb der Textilherstellung. Nachhaltige Kleidung ist ein wenig teurer, aber sie ist auch umweltfreundlicher. Dies kommt uns allen zu Gute. Wird dann noch darauf geachtet, dass die Produktion keine Sklavenarbeit ist, sondern gut bezahlt wird unter guten Arbeitsbedingungen. Dann ist Nachhaltigkeit in der Textilindustrie weltverändernd.
Umweltfreundliche Färbetechniken
Die bis dato in der Breite noch gängigen Färbetechniken in der Textilindustrie sind alles andere als nachhaltig. Die Farben sind in der Produktion nicht selten gesundheitsgefährdend, weil die Arbeiterinnen und Arbeiter den Dämpfen und den Einflüssen bei der Färbung ausgesetzt sind.
In der Textilproduktion werden jedoch nicht nur aus Schutz für die Produzierenden eine umweltfreundlichere Färbung der Materialien benötigt. Die Produktion von Kleidungsstücken, die gefärbt werden, bedeutet zugleich eine hochgradige Wasserverschwendung.
Dies ist den Käuferinnen und Käufern von Mode und Kleidungsstücken oft nicht bewusst, aber bei den herkömmlichen Färbetechniken in der Produktion von Textilien wird eine Unmenge an Wasser regelrecht verschwendet.
Um dies zu ändern, und gleichzeitig die giftigen Chemikalien beim Färben weglassen zu können, sind nachhaltige und umweltfreundliche Färbetechniken erforderlich. Dies schont die Umwelt und die Produzierenden gleichermaßen.
Socken aus nachhaltigen Materialien
Wer denkt, es geht nur mit Chemikalien und mit hohem Verbrauch an Wasser, wenn Kleidungsstücke produziert und gefärbt werden, der irrt sich. Auch in die Textilindustrie kann längst Nachhaltigkeit in der Produktion einziehen, wenn sich ein Unternehmen dies zum Ziel setzt. Hier können auch die Käuferinnen und Käufer viel bewirken, indem sie auf Mode aus nachhaltiger Produktion statt auf Billigware und Fast Fashion setzt!
Beim Produzieren von Kleidungsstücken wie Socken und Strümpfen gibt es inzwischen eine Vielzahl von nachhaltigen Materialien. Die sind z. B. Socken aus Bio-Baumwolle und hochwertigeren, langlebigeren Materialien wie hier bei sockenpara.de, Strümpfe aus Hanf und Bambus. Oder Socken auf recyceltem Polyester.
Nachhaltigkeit in der Mode und beim Kleidungskauf fängt oft ganz klein an. Doch jedes kleine Stück, das in der Textilproduktion geändert wird, schützt die Umwelt und die Produzierenden.
Frau Reiche – es reicht!
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