Lifestyle | Sport & Freizeit, Reisen, 16.01.2023
Mehr Umweltbewusstsein beim Reisen - Tipps für nachhaltigen Urlaub
Im Urlaub stehen Entspannung und Erholung im Vordergrund. Man will Spaß haben und auf nichts verzichten. Durch achtlos weggeworfene Plastikflaschen und am Strand zurückgelassenen Müll wird der Natur jedoch erheblicher Schaden zugefügt. Nachhaltigkeit bedeutet verantwortliches Verhalten statt Gedankenlosigkeit. Es genügen bereits einfache Maßnahmen, um die Umwelt zu schützen und selbst von einem sauberen Umfeld zu profitieren.
Nachhaltigkeit beginnt bei der Reiseplanung
Nachhaltigkeit beginnt schon bei der Reiseplanung und insbesondere bei der Auswahl des Reiseziels. Wer nachhaltig reisen will, beschränkt sich beim Reisegepäck auf das notwendige Minimum. Je schwerer die Gepäckstücke sind, desto höher ist auch der Kraftstoffverbrauch beim Transport. Darüber hinaus sollte man sich zuvor über die Gepäckbestimmungen informieren, da beim Überschreiten der zulässigen Gepäckfreigrenze von Fluggesellschaften je nach Tarif hohe Gebühren erhoben werden, die das Reisebudget zusätzlich belasten. Auch aus diesem Grund empfiehlt es sich, beim Kofferpacken umsichtig vorzugehen und nur wirklich notwendige Dinge einzupacken. Über das Reisen wird kontrovers diskutiert. Einerseits wird argumentiert, dass Reisen bildet und die Möglichkeit bietet, andere Menschen und Kulturen kennenzulernen. Andererseits ist Fliegen ebenso wie Autofahren und Kreuzfahrten mit erheblichen Belastungen für die Umwelt verbunden. Der Tourismus ist jedoch in vielen Regionen der Welt ein wirtschaftlicher Faktor von großer Bedeutung. Verreisen schafft Arbeitsplätze in der Hotellerie sowie in der Gastronomie, die sonst nicht existieren würden. Der Umwelt zuliebe sollte beim Reisen einiges berücksichtigt werden. So kann man den Urlaub angenehm gestalten und viel erleben, wenn man mit sozialer, ökologischer und ökonomischer Verantwortung reist. Eine Möglichkeit, die natürlichen Ressourcen zu schonen, besteht darin, nachhaltige Aktivitäten zu planen. Bei Wanderungen und Fahrradtouren können interessante Erlebnisse mit dem Schutz der Umwelt verknüpft werden. Mittlerweile handeln Reiseveranstalter umweltbewusst, indem sie einen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen leisten. Wandern und Radfahren verursachen nur einen geringen CO?-Ausstoß und hinterlassen daher einen kleineren Fußabdruck. Außerdem haben diese Fortbewegungsarten auch Vorteile für die Gesundheit, steigern die Fitness und sorgen dafür, dass die Natur bewusst erlebt wird. Die Natur bewusst erleben
Bei Wanderungen entdeckt man Landschaften und Orte abseits touristischer Routen, die mit einem Auto kaum erreichbar wären. Der Zusammenhang zwischen Nachhaltigkeit und Gesundheit ist bei diesen Aktivitäten klar ersichtlich. Beim Rucksack packen für einen Ausflug sollte möglichst auf Plastikverpackungen verzichtet werden. Es versteht sich von selbst, nach einem Picknick am See oder einer Mittagspause auf der Alm keine Abfälle herumliegen zu lassen. Der Müll kann eingesammelt, mitgenommen und später in der Mülltonne der Ferienunterkunft entsorgt werden. Falls die Möglichkeit besteht, sollten am Urlaubsort die öffentlichen Verkehrsmittel genutzt werden. Dies ist effizienter, umweltschonender und wesentlicher günstiger als Fahrten mit dem Taxi. Geringe Entfernungen legt man am besten zu Fuß zurück. Unterwegs zum romantischen Abendessen ins Restaurant lernt man dadurch gleichzeitig den Urlaubsort kennen. Die Klimaanlage ist Gift fürs Klima. Die Geräte verbrauchen enorm viel Energie, jedoch kühlen sie einen Raum lediglich für eine begrenzte Zeit. Es ist daher ratsam, in den heißen Mittagsstunden die Rollläden zu schließen und durch regelmäßiges Lüften für angenehme Temperaturen zu sorgen.
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