Inflation zwingt auf Kosten zu achten:

So spart man effektiv Geld im Alltag

Es scheint, dass alles teurer wird, ob es sich um Öl, Benzin, Gas, Strom, Nahrungsmittel oder sogar den Tierarzt handelt. Natürlich steigen auch andere Kosten für die Lebenshaltung. Als Verbraucher kann man aber einiges tun, um die laufenden Kosten zu kurzfristig wie nachhaltig zu senken.
 
© nattanan23, pixabay.comEs gibt sicherlich viele Menschen, denen gar nicht richtig bewusst ist, wie hoch ihre Ausgaben sind und welche sie genau überhaupt haben. Gemeint sind damit die tagtäglich entstehenden Kosten sowie auch um das Geld für verschiedene Dienstleistungen, welches über Daueraufträge oder Lastschriften vom Konto abgebucht wird. Ein gewisses Sparpotenzial wird man auf alle Fälle finden. Und sogar kleinere Änderungen im Verhalten können helfen.
 
Ein Haushaltsbuch führen
Das Haushaltsbuch ist keine neue Erfindung, aber es ist sehr nützlich, damit man einen Überblick über getätigte Ausgaben bekommt. Es wird damit sehr deutlich, wofür wie viel Geld ausgeben wurde und wo man dann Geld sparen kann. Häufig handelt es sich um Kleinigkeiten, die man spontan kauft. Aber ebenso können laufende Kosten zu hoch sein. Dank eines Haushaltsbuchs werden Ausgaben planbarer. Als Haushaltsbuch kann man auch entsprechende Apps nutzen.
 
Die anfallenden Bankgebühren im Blick behalten
Wenn man als Bestandskunde bislang keine Girokonto-Gebühren zahlen musste, sollte man darauf achten, ob die Bank die Geschäftsbedingungen ändert und die bisher kostenlosen Leistungen künftig nicht mehr anbietet. Es können dann beispielsweise für Überweisungen am Schalter oder für Barabhebungen/-einzahlungen zusätzliche Gebühren anfallen. Auch für die Nutzung von Geldautomaten anderer Banken oder freier Automatenbetreiber werden in der Regel Extra-Gebühren fällig. Dank der Zusammenschlüsse von einigen Banken ist aber das Abheben an den Automaten untereinander weiter kostenlos möglich. Einige Banken verlangen auch für Kreditkarten wieder eine monatliche Gebühr. Wenn man diese Karten selten oder sogar nie nutzt, sollte man sie besser kündigen.
 
Bestehende Verträge überprüfen
So ziemlich jeder wird irgendwelche Verträge abgeschlossen haben. Aber wenige wissen wirklich, was sie für die Haftpflicht- und Hausratversicherung bezahlen oder was der Internetanschluss, der Handyvertrag oder die Autoversicherung kostet. Man sollte generell alle Verträge durchsehen und prüfen, ob andere Anbieter eventuell preiswertere Konditionen haben. Auch kann sich herausstellen, dass man womöglich unnötige Versicherungen besitzt.
 
Stromkosten sparen
Stromkosten spart man auch, indem man sich den richtigen Stromanbieter sucht. Es gibt einige Anbieter, welche mit Mindestlaufzeiten von einem Jahr arbeiten, aber man findet auch Verträge, die monatlich gekündigt werden können. Es besteht so die Möglichkeit, flexibel zu bleiben und auf günstigere Angebote zurückgreifen zu können.
 
Wichtig ist aber auch, dass man Möglichkeiten findet, Strom zu sparen. Helfen können beispielsweise Zeitschaltuhren, das Ausschalten von Geräten und Lampen, wenn man sie nicht benötigt. Der Stand-by-Betrieb ist übrigens nicht ausreichend.
 
Auch Raucher können Geld sparen
Es gibt viele Menschen, die leidenschaftlich gerne rauchen. Auch das ist mittlerweile ein teures Vergnügen geworden. Tatsächlich können aber Raucher einiges an Geld sparen, wenn sie Zigaretten selbst stopfen. Eine einfache Stopfmaschine reicht aus und Stopftabak ist preislich einfach unschlagbar. Wenn man stopft, kann man ca. 50 bis 85 Prozent gegenüber den gekauften Industriezigaretten sparen. Und beispielsweise mit der Powermatic 4 Stopfmaschine kann das selbst Stopfen noch einfacher werden.
 
Kosten beim Wasserverbrauch sowie Heizen sparen
Wenn es ums Wasser geht, verbraucht Duschen weniger Wasser als Baden. Dazu kann man beim Einseifen und Shampoonieren das Wasser abdrehen. Das Gleiche gilt ebenso fürs Zähneputzen. Bei der Toilettenspülung reicht häufig die Spar-Taste.
 
Beim Heizen sollte man die Heizkörper nur so weit aufdrehen, dass die Wohnung nicht auskühlt und dass nur die Räume wärmer sind, wo es wirklich nötig ist. So sollte zum Beispiel im Schlafzimmer die Temperatur niedriger sein, als im Wohnzimmer.
 
Etwas ausleihen statt kaufen
Es gibt Dinge, die man nicht oft oder sogar nur einmal benötigt. Diese kann man ausleihen und muss sie nicht gleich kaufen. Denn manches kostet viel Geld und liegt dann hauptsächlich nur herum. Umso teurer ein Gerät beim Kauf ist, umso eher kann sich das kostenlose Ausleihen bei Freunden, Bekannten oder der Familie oder die Miete dafür lohnen. Es ist in vielen Baumärkten möglich, Werkzeug/Maschinen stunden- oder tageweise zu leihen.
 
Dinge verkaufen, die man nicht mehr braucht
In Haushalten liegen sehr oft Gegenstände herum, die schon lange nicht mehr benutzt oder sogar vergessen wurden. Die beste Gelegenheit, sie zu verkaufen oder gegen etwas anderes zu tauschen.
 
Reparieren und nicht immer gleich wegwerfen
Sicherlich lässt sich nicht alles wieder reparieren, was kaputtgegangen ist. Schon gar nicht, wenn man Laie ist. Aber es gibt sogenannte Repair-Cafés, wo teilweise ehrenamtlich Experten arbeiten und dann beispielsweise ein altes Notebook, Fahrrad oder den geliebten Kinder-CD-Player wieder wieder flott machen können.

Lifestyle | LOHAS & Ethischer Konsum, 24.10.2022

     
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