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Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen als Teil des Studiums

Neues Direktorium der School of Personal Development and Education (ScoPE) an der Frankfurt UAS nimmt Arbeit auf

Die School of Personal Development and Education (ScoPE) der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) hat ein neues Direktorium gewählt: Dem vierköpfigen Gremium des Zentrums für Persönlichkeitsentwicklung, gesellschaftliche Verantwortung und HAW-Didaktik gehören fortan Prof. Dr. Susanne Koch, Prof. Dr. Barbara Lämmlein, Prof. Dr. René Thiele und Dr. Reiner Frey an. Gewählt wurden sie in der Mitgliederversammlung am 24. Juni. Nach pandemiebedingten Verzögerungen bei der personellen Aufstellung und strukturellen Änderungen – das 2020 gegründete Zentrum für Persönlichkeitsentwicklung und gesellschaftliche Verantwortung (ZPG) der Frankfurt UAS wurde inzwischen plangemäß in das ScoPE integriert – geht die inhaltliche Arbeit jetzt in die nächste Phase. 

Das neue Direktorium des ScoPE (v.l.): Dr. Reiner Frey, Prof. Dr. Susanne Koch, Prof. Dr. René Thiele und Prof. Dr. Barbara Lämmlein. © Benedikt Bieber/Frankfurt UAS
Das ScoPE als Denk-, Bildungs- und Innovationsraum ist aufgebaut auf drei Leitsätzen:
  1. Persönlichkeitsbildung ist ohne gesellschaftliche Dimension nicht denkbar.
  2. Gesellschaftliche Verantwortungsübernahme setzt Persönlichkeitsstrukturen voraus, die diese ermöglichen und fördern.
  3. Hochschuldidaktik hat ebenso den immanenten Bezug zu Persönlichkeit und gesellschaftlicher Verantwortung.
„Diese drei Säulen bilden einen untrennbaren Zusammenhang und formen klar das strategische Profilmerkmal der Frankfurt UAS. Wir gehören damit zu den Pionieren in der deutschen Hochschullandschaft", sagt Prof. Dr. Susanne Koch, geschäftsführende Direktorin. 

Bereits mit der Gründung des ZPG vor knapp zwei Jahren bündelte die Frankfurt UAS die Themen Persönlichkeitsentwicklung/Meditation, Gesellschaftliches Engagement/Service Learning und Schlüsselkompetenzen. Damit erfüllte die Frankfurt UAS sowohl ihre Aufgaben in ihrem Hochschulentwicklungsplan 2025 als auch die Zielvereinbarungen mit dem Land Hessen zum neuen Hochschulpakt 2021 bis 2025. 

Wie das bisherige ZPG versteht sich auch das ScoPE als hochschulübergreifende eigenständige Organisationseinheit, die quer über alle vier Fachbereiche hinweg inter- und transdisziplinär getragen wird. „Das ScoPE ist ein Gesamtprojekt der Hochschule, in das sich alle einbringen können. Eigene Ideen und Angebote sind ausdrücklich erwünscht", bekräftigt Prof. Dr. Susanne Koch, geschäftsführende Direktorin des ScoPE.

Fünf Ziele stehen im Mittelpunkt:
  • Persönlichkeitsentwicklung mit einem Schwerpunkt auf Meditation und Achtsamkeit
  • Förderung der gesellschaftlichen Verantwortung von Studierenden und Lehrenden insbesondere durch den Ausbau des Lehr-Lernformates Service Learning und die Verstetigung der Koordinations- und Beratungsstelle für Service Learning und gesellschaftliches Engagement
  • HAW-Didaktik: Konzeptionierung einer Frankfurt-UAS-Didaktik als Grundlage für die Weiterentwicklung der curricularen und extracurricularen Angebote der Hochschule
  • Aufbau von Angeboten zur (reflexiven) Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur
  • Stärkung digitaler Kompetenzen (Data Literacy Education, digitale Resilienz)
Auf der Grundlage ihrer fachlichen Ausrichtung – und trotz oder gerade wegen ihrer ausgeprägten Unterschiedlichkeit – richten die vier Fachbereiche ScoPE-Professuren in den Schwerpunkten Schlüsselkompetenzen, Didaktik, Persönlichkeitsentwicklung und gesellschaftliche Verantwortung ein. Diese sollen Forschungs- und Lehrprojekte durchführen und innovative Formen und Formate der akademischen Ausbildung entwickeln. Coronabedingt ist die Personalgewinnung noch nicht abgeschlossen; spätestens im Sommersemester 2023 sollen alle Neuzugänge an Bord sein.

Schon jetzt laufen konkrete Projekte unter dem Dach des ScoPE. Zu den etablierten Maßnahmen gehört das Service Learning (Lernen durch gesellschaftliches Engagement), dessen Angebot für Studierende weiter ausgebaut werden soll. Jüngstes Projekt ist die Teilnahme am bundesweiten Mentoringprogramm „Balu und Du", bei dem engagierte Studierende für ein Jahr Patenschaften für Grundschulkinder übernehmen.
 
Geplant sind zudem die Einrichtung eines Think Tanks als Ideenlabor zur Entwicklung von Zukunftsthemen sowie eines beratenden Gremiums aus Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Zudem soll in einer Resonanzgruppe die Verbindung zur Studierendenschaft, den Fachbereichen und der Hochschulverwaltung hergestellt werden.

In Rahmen der Mitgliederversammlung wurde auch der scheidende Hochschulpräsident Prof. Dr. Frank E.P. Dievernich, der als Vorstandsvorsitzender zur Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main wechselt, aus dem bisherigen ScoPE-Direktorium verabschiedet. Dievernich hatte die Gründung des ZPG und des ScoPE maßgeblich vorangetrieben.

Kontakt: Frankfurt University of Applied Sciences, School of Personal Development and Education (ScoPE), Prof. Dr. Maren Schlegler (Geschäftsführerin ScoPE) | maren.schlegler@scope.fra-uas.de | www.frankfurt-university.de/scope

Quelle: Frankfurt University of Applied Sciences



     
        
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