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Autoquartett mit Ladekarten

Welche ist Trumpf?

Wer heute ein E-Auto kauft, will damit Geldbeutel und Umwelt schonen. Doch spätestens wer sich von der heimischen Wallbox entfernt, bewegt sich in ein unübersichtliches Dickicht von Tarifen und Gruppen von Ladesäulenanbietern. 
 
© Electrify-bw.deDie Marketingoffensive der Autohersteller in die E-Mobilität hat mächtig Fahrt aufgenommen. Kaum mehr eine Autowerbung, die uns nicht das geräuschlose Dahingleiten in eine CO2-freie Zukunft schmackhaft machen würde. Die Platzhirsche der Autobranche werden von neuen Playern getrieben und reagieren mit elektrischen Modelloffensiven. Der Anteil von E-Autos bei den Zulassungen liegt bereits bei 20 Prozent und wird sich laut Prognosen im nächsten Jahr nahezu verdoppeln. Der Boom wird durch staatliche Subventionen beim Neukauf und steuerliche Vorteile für Firmenwägen weiter befeuert. Auch der Ausbau der Ladeinfrastruktur wird weiter unterstützt und geht zügig voran. Zum 1. Oktober 2021 waren bei der Bundesnetzagentur 23.000 Ladesäulen mit 41.239 Normalladepunkten (AC bis 22 kW) und 6.845 Schnellladepunkten (DC über 22 kW) gemeldet. Dazu kommen noch die gut 1.000 Ladepunkte der TESLA Supercharger an derzeit 90 Standorten, weitere 55 sind in der Planung. Dennoch bleibt der wachsende Bedarf an öffentlichen Ladepunkten eine Herausforderung für den Umstieg.

Ich bräuchte mal ’ne Ladung!
Für 90 Prozent aller Fahrten ist die Sorge um das Laden unbegründet, denn das erledigt man am besten zu Hause oder beim Arbeitgeber. Schwieriger ist es im urbanen Umfeld ohne eigene Steckdose oder Wallbox und wenn es auf Überlandfahrten geht. Dann heißt es: Wer suchet, der findet!

Hat man über das interne Navi oder eine der vielen Apps eine passende Ladesäule gefunden, ist der erste Schritt die Anmeldung beziehungsweise Autorisierung bei der Ladesäule. Meistens wird dazu eine Ladekarte oder ein Plastik-Chip mit eingebauter RFID- (Radio Frequency Identification) Funktion genutzt. Oft kann man sich auch über Apps mit dem QR-Code an der Säule registrieren. Und zu guter Letzt verlangt die Ladesäulenverordnung von den Betreibern, dass ein punktuelles Laden auch ohne vorherige Authentifizierung ermöglicht werden muss. Man zahlt dann mit Kredit- oder Geldkarte oder einem gängigen webbasiertem System, wie z.B. PayPal oder Google Pay. Sobald man sich an der Säule angemeldet beziehungsweise die Zahlungsfunktion aktiviert hat, kann das Elektroauto mit dem Kabel der Station verbunden werden. Ist der gewünschte Ladezustand erreicht, meldet man sich ab und beendet die Aufladung. Klingt eigentlich ganz simpel.

Reality Check – wo stehen wir heute wirklich?
© Electrify-bw.deAls Elektroautofahrer werden Sie mit einem Dschungel an Abrechnungssystemen, Stromtarifen und Zugangsschlüsseln konfrontiert. Dazu kommt eine enorme Dynamik in diesem Markt. Neugründungen, Übernahmen, Kooperationen und neue Preismodelle verändern das Marktumfeld fast täglich. Deshalb sollte man bei allen Empfehlungen in den Medien auf das Datum schauen und prüfen, ob die Informationen von gestern heute noch gültig sind. Und dann hängen die richtigen Entscheidungen auch noch von Ihrem Nutzerverhalten ab.

Gehören Sie zu den 80 Prozent, die überwiegend an der heimischen Wallbox oder in der Firma laden, nur gelegentlich weitere Fahrten unternehmen und selten ins Ausland fahren? Dann benötigen Sie nur eine Ladekarte der örtlichen Stadtwerke oder des lokalen Stromanbieters, ergänzt mit der Karte eines so genannten Roaming-Anbieters, wenn es einmal in die Ferne geht. In diesem Fall könnten Sie jetzt die Lektüre beenden und sich entspannen. Oder Sie wollen es genau wissen? – Dann geht es jetzt ans Eingemachte.

Dies sind die drei wichtigsten Akteure im Spiel!
Ein Charge Point Operator, kurz CPO, ist der Betreiber der Ladesäule. Er investiert in die Ladesäule, stellt den Ladepunkt zur Verfügung und ist für den reibungslosen Betrieb verantwortlich. Gebühren rechnet er mit seinen Direktkunden ab oder sie werden über einen so genannten E-Mobility-Provider (EMP) abgerechnet. Häufig stellen regionale Stromanbieter Ladesäulen in ihrem Einzugsbereich auf und bieten ihren Stromkunden oft Lademöglichkeiten zu besonders attraktiven Preisen wie etwa Maingau Energie oder die Münchner Stadtwerke. Doch aufgepasst! Hier besteht die Gefahr lokaler Monopole, wenn der Kunde keine Wahl hat, weil es nur diesen einen Anbieter gibt. Doch dazu mehr, wenn es um die Kosten geht.

Ein E-Mobility Provider oder Ladetarifanbieter ist der Herausgeber der Ladekarten. Er mietet Ladedienste bei den CPOs, die eigene Ladesäulen besitzen, und stellt sie seinen Kunden und anderen EMPs kostenpflichtig zur Verfügung. Analog zum Mobilfunk wird dieses System als E-Roaming bezeichnet und soll einen unkomplizierten Zugang zu Ladestationen in ganz Europa ermöglichen. Damit der E-Fahrer nicht eine ganze Sammlung von Ladekarten unterschiedlicher EMPs mitführen muss, gibt es zudem eine Reihe von Verbunden, die gegenseitig ihre Karten akzeptieren.

Zu den großen EMPs zählen EnBW, allego, Fastned, Ionity, Comfort Charge und Ladenetz. Sie betreiben meist auch eigene Ladestationen als CPO, bieten jedoch im Verbund und mit unterschiedlichen Kooperationen einen hohen Service beziehungsweise eine hohe Ladedichte. Große Ladekartenanbieter sind zum Beispiel EnBW mit 190.000 Ladepunkten in Europa und EWE Go mit über 115.000 in Europa. Auch Plugsurfing und Shell Recharge bieten ein europaweit flächendeckendes Ladenetz.

Der Roaming Network Operator oder RNO ist der Plattformbetreiber für den Datenaustausch. Er agiert im Hintergrund als Clearinghouse für alle Informationen, die für die Abrechnung zwischen dem CPO und dem EMP benötigt werden.

Welche Ladestation ist die billigste?
© Electrify-bw.deDamit sind wir mitten drin im Dickicht der Preise und Gebühren, die einen Vergleich schwer machen. Ein Ladetarif kann sich aus den folgenden Bestandteilen zusammensetzen: Grundgebühr, AC- oder DC-Laden, Ladedauer, Uhrzeit, Belegungszeit der Station, Betreiber der Ladesäule, im eigenen Netz oder im Roaming-Netz, wie häufig geladen wird – ein Traum für Rechenkünstler und Marketingstrategen, aber ein Albtraum für Sparfüchse. So können die Kosten für das Laden von Null Euro beim Discounter bis über einen Euro pro Kilowattstunde bei manchen Karten für die Ionity-Schnellladesäulen variieren. Doch Nutzer wünschen sich einfaches Laden und übersichtliche Tarife. Um dem entgegenzukommen, wechseln bereits viele EMPs auf Festpreismodelle, die an (fast) jeder Ladestation unabhängig vom konkreten Betreiber gelten. So bietet zum Beispiel der ADAC mit e-Charge eine Ladekarte an, die seinen Mitgliedern im EnBW-Netz einen attraktiven Preis von 0,38 Euro für AC und 0,48 Euro für DC garantiert.

Auf das Kleingedruckte achten!
Die Ladekarte der Stadtwerke München bietet derzeit den günstigsten Ladetarif in Deutschland. Als Mitglied im Roaming Verbund Ladenetz mit 230 kommunalen Partnern in ganz Deutschland gibt es eine sehr gute Abdeckung. Egal ob man an einer eher langsamen AC-Ladestation oder einer schnellen DC/HPC auflädt, kostet die Kilowattstunde immer nur 38 Cent. Zu beachten ist jedoch das Kleingedruckte in den AGBs: Die Stadtwerke München behalten sich vor, die Roaming-Funktion der Ladekarte zu sperren, wenn innerhalb eines Zeitraums von zwei aufeinander folgenden Monaten mehr als 50 Prozent der Ladevorgänge im Rahmen des Roaming erfolgen.

Wo gibt es noch Lademöglichkeiten?
Auch Supermärkte und Hotels bieten häufig Lademöglichkeiten. Bislang war das Laden hier oft sogar kostenlos für alle. Zunehmend gilt jedoch „Laden nur für Kunden oder Gäste". Wer auf Ladesäulensuche ist, sollte also besser im Vorfeld den aktuellen Status prüfen. In ländlichen Regionen sind Ladepunkte oft noch dünn gesät. Hier könnte die Sharing Community von YouCharge.me und &Charge eine Lösung bieten. Mit der kostenlosen Anmeldung auf der Website können Privatpersonen und Unternehmen ihre Ladestation zur Mitnutzung anbieten und E-Fahrern somit eine Lademöglichkeit bieten. Über die Bezahlung einigt man sich gegenwärtig noch individuell. Noch steckt diese Variante in den Kinderschuhen, sie könnte aber im Sinne der Nachhaltigkeit und einer optimalen Flächendeckung zukünftig einen wichtigen Beitrag leisten.

Sorgenfrei durch Flatrate!
© Electrify-bw.deFür Vielfahrer, die kalkulierbare Kosten schätzen und es möglichst bequem haben möchten, bietet sich die Lade Flatrate des Anbieters Elvah an. Wie bei Kleidergrößen gibt es, je nach Autotyp, Tarife von XS zu 89,- Euro pro Monat für einen VW Up bis L zu 199,- Euro pro Monat für einen Audi E-Tron. Selbst wenn eine Ladesäule die App von Elvah nicht akzeptiert, bekommt man den Betrag erstattet. Somit werden die Ladekosten zu einem fixen Kostenfaktor. Ein neuer Flat Rate Player ist das Berliner Start-up JUCR. Die Tarife liegen für Privat­personen bei 49,- Euro pro Monat für AC bis 22 Kilowatt und 99,- Euro pro Monat für DC-Laden. Einschränkungen: maximale Fahrleistung pro Jahr von 30.000 Kilometer. Für Gewerbekunden ohne Kilometer-Begrenzung kostet AC im Tarif Basic 69,- Euro und Premium mit DC-Laden 199,- Euro pro Monat. Die gesamte Abwicklung erfolgt nur über die JUCR App, die für Apple und Android verfügbar ist.

Generell gilt es sich zu entscheiden: „flexibel und einfach" oder „überall den günstigsten Preis". Für die Auswahl einer optimalen Ladekarte sollte deshalb vorher das Fahrprofil ermittelt werden. Welche Strecken werden wo gefahren? Wie ist das Parkverhalten? Wie hoch muss die Ladegeschwindigkeit sein.

Wer sich überwiegend im Umkreis von Wohnung und Arbeit aufhält und nur gelegentliche lange Strecken oder ins Ausland fährt, ist oft am besten mit dem Angebot des regionalen Stromanbieters (Stadtwerke) bedient. Eine aktuelle Preisübersicht bietet der Tarifkompass der Internetseite von emobly.
 
Fazit: Im Moment erinnert das Ganze an Abzock-Modelle von Mobilfunkanbietern. Kundenfreundlichkeit sieht anders aus. Die tatsächlichen Kosten für einen Ladevorgang müssen endlich transparent werden, damit wir unseren Enkelkindern einmal lächelnd erzählen können, wie umständlich es früher war, als Oma und Opa noch Benzin tanken mussten.

Hermann Anzinger hat physikalische Technik studiert. Er war als Europamanager und Unternehmer in der Halbleiter- und LED-Technik tätig und ist als forum-Redakteur für technische Recherchen, Business Development und Kooperationen zuständig.
 
Infoseiten E-Mobilität: www.emobly.com | www.goingelectric.de
Privates Wallbox Sharing: www.youcharge.me | www.and-charge.com/#/wallbox

Autohersteller – von Tesla lernen!
Welch wichtige Rolle eine strategische Investition in die Ladeinfrastruktur für den Absatz von Elektroautos spielen kann, hat Tesla mit seinem „No Problem"-Angebot vorgemacht. Deren Autos gehen an Tesla Charger, werden von diesen erkannt und geladen. Für Neuwagenkäufe bis Mai 2017 sogar kostenlos. Und es stellt sich uns die Frage, warum die Kommunikation der Autos mit den Ladesäulen nicht längst bei allen Herstellern Standard ist.

Mit dem Joint Venture „Ionity" bauen die Automobilhersteller BMW, Volkswagen mit Audi und Porsche, Ford und Hyundai endlich auch ein leistungsfähiges Netz von Schnell-Ladestationen entlang europäischer Hauptverkehrsachsen auf. Für die beteiligten Autohersteller bietet sich damit ein flexibles Marketing-Tool mit Vergünstigungen und zur Kundenbindung an. Porsche bietet zum Beispiel mit Kauf eines Taycans für drei Jahre kostenlos eine Karte mit Super-Vorzugskonditionen für den preisgünstigen Strombezug an Ionity-Säulen und einen Zugriff auf insgesamt über 200.000 Stationen. Aber auch hier gilt es für den Nutzer, das Kleingedruckte in den AGB’s zu lesen.

Wird elektrisch Laden bald zum Kinderspiel?
Zukünftig wird der E-Fahrer eine App vom Hersteller erhalten, die ihn zur nächsten freien Ladestation navigiert. Dort angekommen: Stecker rein. Laden. Stecker raus. Abfahrt. E-Fahrzeug und Ladesäule kommunizieren miteinander und tauschen vollautomatisch alle nötigen Informationen aus. Dieses Plug & Charge ist technisch kein Problem. Den internationalen Standard für die automatische Fahrzeugidentifikation gibt es bereits: die Norm ISO 15118.
 
In der haben sich Autohersteller, Ladesäulen-Entwickler, Ladesäulen-Betreiber und Infrastruktur-Anbieter auf einen einheitlichen Kommunikationsstandard geeinigt. Der Fahrer hinterlegt die Daten zur Abrechnung einmalig im Fahrzeug. Wird das Auto an der Ladesäule angesteckt, dienen diese Daten der Identifikation, ohne dass der Fahrer manuelle Eingaben machen muss. Nach dem Ende des Ladevorgangs wird der angefallene Betrag automatisch von Konto oder Kreditkarte abgebucht oder anderweitig verrechnet, beispielsweise über den heimischen Stromanbieter. Einige Fahrzeuge sind bereits dafür vorbereitet und ab 2025 sollen standardmäßig alle elektrischen Neufahrzeuge damit ausgestattet sein. Es gibt also Licht am Ende des Tarifdschungels und der Anmeldeprozeduren. Es wird jetzt Zeit, dass Politik und Industrie hier einen „Zahn" zulegen. Tesla hat schließlich die Geschwindigkeit vorgelegt.

Eine weitere Möglichkeit sind Lade-Apps auf dem Smartphone. Dazu wird beispielsweise ein QR-Code an der Ladesäule eingescannt und der Besitzer des Fahrzeugs meldet sich über eine App beim Betreiber der Ladeinfrastruktur an. Eine dritte Möglichkeit bietet ein Standard nach ISO 15118. Hierbei sind Authentifizierungszertifikate direkt in die Fahrzeugelektronik integriert. Karten oder Smartphones sind dann zum Laden nicht mehr nötig. Bei „Plug & Charge", so nennt sich dieses Verfahren, wird nur das Kabel eingesteckt.


Technik | Mobilität & Transport, 01.03.2022
Dieser Artikel ist in forum Nachhaltig Wirtschaften 01/2022 ist erschienen. Schwerpunkt: Energiewende - Was wäre, wenn? erschienen.
     
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