Innovationsforum Energie. Dekarbonisierung | Dezentralisierung | Digitalisierung | Wertschöpfung. Zürich, 2.-3. Juni 2022

Smarte Lösungen mit Biopolymeren

Bioabbaubare Kunststoffe von BIOTEC

BIOTEC ermöglicht mit smarten Lösungen die Umleitung von Biomasse bis hin zur Kompostierung. Dies reduziert die Abfälle der Gemeinschaft und löst gleichzeitig das „Plastikproblem". BIOTEC spielt eine wichtige Rolle bei der aktuellen Heraus­ forderung, die Treibhausgasemissionen zu minimieren. Das Unternehmen weiß, wie wichtig die Bedeutung der Haltbar­keit bei der Wahl eines nachhaltigeren Konzeptes ist.

Kontroverse Natur und Kunststoffe
© JB MARIOUWir leben in Zeiten, in denen unsere wertvollen Güter durch verschiedene Arten von Verpackungen geschützt werden und sogar unser Abfall oft in Plastiktüten entsorgt wird. Dieser praktische Nutzen hat dazu geführt, dass Müllsammelstellen entstanden sind, in denen der Abfall von Millionen von Menschen behandelt wird. Kunststoffe tragen u.a. zur Vermeidung von (Lebensmittel-) Verlusten bei und werden oft gegenüber traditionellen Materialien wie z.B. Metall oder Papier bevorzugt. Mehr noch: Ohne Kunststoffe wäre das tägliche Leben, wie wir es kennen, fast unmöglich.

Kunststoffe werden jedoch auch ständig mit Umweltschutzproblemen in Verbindung gebracht. Herkömmliche Kunststoffe basieren hauptsächlich auf den fossilen Ressourcen Kohle und Öl. Nach der Müllverbrennung führen diese Materialien zur Emission von CO2 und zur Bildung von überwiegend mineralischen Rückständen (Asche). Ein weiteres Problem besteht darin, dass die Wiederverwertung von Materialien, die technisch und wirtschaftlich vertretbar sind, bis auf wenige Ausnahmen (wie PET-Flaschen) nicht einfach oder sogar überhaupt nicht möglich ist. Es besteht ein großer Unterschied zwischen recycelbar und tatsächlich recycelt, und es wird mehr Kunststoff verbrannt als recycelt.
 
Ein weiteres Problem im Zusammenhang mit Kunststoffen ist das Littering und die Entstehung von Microplastik. So hat beispielsweise die Einführung des Pfandsystems in Deutschland zu einem Rückgang des Litterings geführt. Gesetzliche Regelungen oder Besteuerung könnten helfen oder sogar entscheidend sein, um Fortschritte zu erreichen, und es müssen clevere Entscheidungen getroffen werden.

Vorteile von Biokunststoffen
© JB MARIOUBioabbaubare Kunststoffe haben eine andere molekulare Struktur als herkömmliche Kunststoffe. Diese Materialien können so konstruiert werden, dass sie in den gewünschten Anwendungen die gleiche Leistung erbringen, aber das Ende der Nutzungsdauer wird bereits in der Konstruktionsphase beachtet. Wenn eine Anwendung wahrscheinlich im Biomüll landet, ist ein solcher Biokunststoff so konzipiert, dass er sich ausschließlich unter diesen Bedingungen abbauen lässt. Andere Beispiele sind mit Lebensmitteln verunreinigte Verpackungen, Kaffeekapseln usw. Die Verwendung von kompostierbarem Kunststoff in ausgewählten Anwendungen optimiert die Mülltrennung an der Quelle und verhindert, dass Lebensmittelabfälle einer Müllverbrennungsanlage zugeführt werden. Bei Mulchfolien verhindert die Wahl eines im Boden biologisch abbaubaren Materials die Bildung von Mikroplastik.

Generell sollten biologisch abbaubare Kunststoffe auf der Nutzungsebene und nicht auf der Materialebene bewertet werden. Wenn smarte Lösungen gefunden werden, reduzieren sie die Verschmutzung mit Lebensmitteln beim Plastik-Recycling und fördern die Sammlung von Bioabfällen.


Umwelt | Ressourcen, 01.12.2021
Dieser Artikel ist in forum Nachhaltig 04/2021 stellt sich grundlegenden Fragen zur Veränderung - Systemwandel - wie wird die große Transformation zur Realität? erschienen.
     
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