Vinylplus 2030

Neue 10-Jahres-Verpflichtung der europäischen PVC-Branche zur nachhaltigen Entwicklung vorgestellt

Mitte Juni wurde beim VinylPlus® Sustainability Forum mit VinylPlus 2030 die neue freiwillige Selbstverpflichtung der europäischen PVC-Branche für die nächsten zehn Jahre vorgestellt. Das Nachhaltigkeitsprogramm baut auf einer über 20-jährigen Bilanz von Fortschritten und Erfolgen der europäischen PVC-Wertschöpfungskette auf.

Mit der erneuerten Selbstverpflichtung will VinylPlus® einen proaktiven Beitrag zur Bewältigung der globalen Herausforderungen und Prioritäten im Bereich der Nachhaltigkeit leisten. VinylPlus 2030 umfasst die EU-27 sowie Norwegen, die Schweiz und das Vereinigte Königreich.

Im Fokus des neuen Programms stehen drei sogenannte „Pfade" und zwölf Aktionsfelder, die die Zirkularität der PVC-Wertschöpfungskette, ihren Fortschritt in Richtung CO2-Neutralität, die Minimierung des ökologischen Fußabdrucks der PVC-Produktion und -Produkte sowie ihr Engagement mit Interessengruppen und globalen Koalitionen umfassen. Alle Ziele werden 2025 einer Halbzeitüberprüfung unterzogen, um den technologischen Fortschritt sowie die Entwicklung der sozioökonomischen, regulatorischen und ökologischen Rahmenbedingungen zu berücksichtigen.
 
Proaktiver Beitrag der Branche
Die europäische PVC-Branche hat zum Abschluss ihrer letzten 10-jährigen Selbstverpflichtungen VinylPlus Bilanz gezogen und die wichtigsten Ergebnisse im kürzlich vorgestellten VinylPlus® Progress Report 2021 zusammengefasst. So hat die Branche seit 2000 rund 6,5 Millionen Tonnen recyceltes PVC zu neuen Produkten verarbeitet und dadurch fast 13 Millionen Tonnen CO2-Emmissionen eingespart sowie 1.500 Arbeitsplätze in Recyclingbetrieben geschaffen.

© VinylPlusVinylPlus geht über die Kreislaufwirtschaft hinaus und hat weitere Nachhaltigkeitsthemen wie Energieeffizienz, nachhaltige Materialbeschaffung und Produktion sowie den verantwortungsvollen Einsatz von Additiven aufgegriffen. Der Energiebedarf für die Herstellung einer Tonne PVC sank zwischen 2007/2008 und 2015/2016 um durchschnittlich 9,5 Prozent. Im gleichen Zeitraum wurden die CO2-Emissionen bei der durchschnittlichen PVC-Produktion um 14,4 Prozent reduziert. Bei den Verarbeitern sank der Energieverbrauch für die wichtigsten Anwendungen wie Fensterprofile, Bodenbeläge, Rohre und Folien im Jahr 2020 zwischen 16 und 26,5 Prozent im Vergleich zu 2010.

Die PVC-Branche in Deutschland und Europa bietet neben einem breiten Produktportfolio eine ganze Reihe an Lösungen beispielsweise für die Bauwirtschaft, für den Healthcare-Sektor oder für Sport und Freizeit an. Moderne Herstellungs- und Verarbeitungsverfahren, der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen und das Recycling der Produkte am Ende ihrer Nutzung zahlen dabei auf das Konto der nachhaltigen Enwicklung ein.
 

Dieser Artikel ist in forum Nachhaltig Wirtschaften 03/2021 mit Heft im Heft zur IAA Mobility - KRISE... die größte Chance aller Zeiten erschienen.



     
        
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