Grünes Geld für soziale Projekte

Den Teufelskreis durchbrechen

Aus der Performance Fee des B.A.U.M. Fair Future Fonds konnten Kinderprojekte weltweit unterstützt werden. Die Stiftung „Chancen für Kinder" fördert vor allem Bildung in Entwicklungs- und Schwellenländern, um so den Teufelskreis der Armut zu durchbrechen - Gründer und Vorsitzender der Stiftung Maximilian Gege berichtet: 

Im September 2004 haben Angelika Bachmann, Violinistin im bekannten Ensemble Salut Salon, und ich anlässlich meines 60. Geburtstags die Stiftung „Chancen für Kinder" begründet. Seitdem unterstützen wir zahlreiche Projekte in Guatemala, Chile, Kolumbien, Kenia, Indien und Deutschland. Vorrangiges Ziel der Stiftung ist, den Teufelskreis der Armut für Kinder in Entwicklungs- und Schwellenländern zu durchbrechen und möglichst vielen Kindern eine Perspektive auf ein lebenswertes und unbeschwertes Leben zu ermöglichen.
 
Mit der Performance Fee Gutes tun  
Angelika Bachmann vor Ort. Jugendliche im Slum Korogocho erhalten aber nicht nur Musikunterricht, sondern auch Schulstipendien und weitere Unterstützung. © Salut Salon
Ich freue mich ganz besonders, dass in diesem Jahr die Performance Fee des B.A.U.M. Fair Future Fonds, den ich gemeinsam mit der GLS Bank ins Leben gerufen habe, überwiegend zur Unterstützung sozialer Kinderprojekte genutzt werden konnte. Bereits im ersten Jahr seiner Markteinführung hat der Fonds seine Zielrendite von 6 Prozent mit einem Plus von über 18 Prozent weit überschritten. So hat unsere Stiftung 100.000,- Euro zur Weiterleitung an von uns vorgeprüfte nationale und internationale Kinderprojekte erhalten. Die Spenden wurden ohne Abzug von Kosten zu 100 Prozent den Projektträgern zur Verfügung gestellt. Mit Beiträgen dieser Größenordnung kann eine enorme Hilfeleistung ermöglicht werden, damit Hunderte von Kindern und Familien ihren schweren Alltag besser bewältigen können.
 
Schwerpunkt Entwicklungs- und Schwellenländer 
Statt in Steinbrüchen zu arbeiten, können Kinder in Yeleswaram zur Schule gehen. © Wort und TatNeben Projekten in Deutschland, die wir mit insgesamt 40.000,- Euro unterstützen konnten, gingen 60.000,- Euro an Projekte in Entwicklungs- und Schwellenländern. So arbeiten wir in Chile seit langem mit der Escuela Popular de Artes, einer Musikschule für Straßenkinder in Achupallas zusammen. In Guatemala fördern wir ein Projekt des Aldea Laura e.V. zugunsten von Mayakindern. In Indien ist das Ziel unseres Engagements, gemeinsam mit der Stiftung „Wort und Tat" Kinder im Bundesstaat Andhra Pradesh vor der Arbeit in Steinbrüchen zu bewahren und ihnen stattdessen den Schulbesuch zu ermöglichen. Bildung für Kinder und Jugendliche steht auch im Zentrum der Projekte, die wir im Slum Korogocho in Nairobi (Kenia) fördern. Außerdem floss ein Teil der Gelder in den Schulaufbau in Selenkay im Südwesten Kenias – ein wichtiges Projekt der GLS Bank. 
 
 
Prof. Dr. Maximilian Gege ist Gründer und Vorsitzender der Stiftung „Chancen für Kinder". Der Ökonom engagiert sich für Nachhaltigkeit in allen ihren Facetten und hat dafür u.a. das Bundesverdienstkreuz erhalten. Er ist Vorsitzender von B.A.U.M. e.V. und hat die Green Growth Futura GmbH als sozialökologische Beratungsgesellschaft gegründet.

Quelle: B.A.U.M. e.V. - Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften

Lifestyle | Geld & Investment, 01.12.2020
     
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