Vielfalt im Wald

Entwaldung stoppen für Klima, Artenschutz und Menschen

Wie wirken Maßnahmen im Kampf gegen Entwaldung weltweit? Ein Expertenteam startet am Internationalen Tag des Waldes eine umfassende wissenschaftliche Studie. Artenschützer! Kohlenstoffspeicher! Nachwachsende Ressource! Der Wald als Allroundtalent ist in aller Munde, besonders am 21. März, dem Internationalen Tag des Waldes, der dieses Jahr unter dem Motto „Wald und Biodiversität – Zu kostbar um sie zu verlieren" steht. Die International Union of Forest Research Organizations (IUFRO) plant in diesem Zusammenhang eine globale Studie über Maßnahmen gegen Entwaldung und die Folgen für Menschen, Artenvielfalt und Klima.
 
Ein Expertenteam startet am Internationalen Tag des Waldes eine umfassende wissenschaftliche Studie. © IUFRODie Zusammenhänge zwischen Biodiversität, Klimaschutz und Wald sind komplex; wissenschaftlich fundierte politische Entscheidungen und Strategien sind ausschlaggebend für die Umwelt und die Lebensqualität auf unserem Planeten für heutige und künftige Generationen. Wälder beherbergen nicht nur 80 Prozent der Landlebewesen, sie spielen auch im Kampf gegen den Klimawandel eine große Rolle als Kohlenstoffspeicher und Rohstofflieferant. Allerdings können sie vom Kohlenstoffspeicher zur Kohlenstoffquelle werden, wenn sie zum Beispiel aufgrund von Landnutzungsänderungen auf nicht nachhaltige Weise gerodet werden.
 
Die Vereinten Nationen haben 2005 begonnen, einen Mechanismus zu entwickeln, durch den die Kohlenstoffspeicherung von Wäldern in Entwicklungsländern finanziell abgegolten wird, wenn die zusätzliche Speicherung mit einem Stopp von Entwaldungsmaßnahmen bzw. der Umsetzung nachhaltiger Waldbewirtschaftungsmaßnahmen einhergeht.
 
IUFRO hat bereits im Jahr 2012 eine globale Studie zu diesem Thema veranlasst. Eine Gruppe international renommierter Expertinnen und Experten beschäftigte sich dabei mit den Auswirkungen des REDD+ Mechanismus auf das Leben der Menschen und die Biodiversität. Acht Jahre später greift IUFRO dieses Thema wieder auf, um die zwischenzeitliche Umsetzung und die weltweiten politischen Entwicklungen zu Klima und Biodiversität zu berücksichtigen. Der Bericht soll bis 2021 vorliegen.
 
IUFRO plant am 20. Mai 2020 ein Medien-Briefing in Wien zum Thema „Wald im Kontext internationaler Entwicklungen". Bei Interesse können Sie sich gerne an uns wenden.
 
Die International Union of Forest Research Organizations (IUFRO) mit Sitz in Wien, Österreich, ist eine weltweite Organisation, die sich mit Waldforschung und verwandten Wissenschaften befasst. Ihre Mitglieder sind Forschungsinstitute, Universitäten und einzelne WissenschaftlerInnen sowie EntscheidungsträgerInnen und andere Gruppen mit einem thematischen Bezug zu Wald und Bäumen.
 
Kontakt: International Union of Forest Research Organizations | wolfrum@iufro.org | www.iufro.org


     
        
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