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"Die Teams brauchen mehr Autonomie"

Telekom verabschiedet mit Konzernbetriebsrat „Manifest der Agilen Arbeit“

Die Deutsche Telekom hat sich jetzt mit dem Konzernbetriebsrat (KBR) auf Leitplanken für agiles Arbeiten verständigt. Das „Manifest der agilen Arbeit" ist der Rahmen für den Konzern. Agile Methoden werden im Unternehmen mit anderen Arbeitsmethoden fortan gleichgestellt.
 
"Die Teams brauchen mehr Autonomie"
Manifest der Agilen Arbeit. © Deutsche Telekom AGFür Birgit Bohle, Personalvorständin der Telekom, ist die Vereinbarung auch Ausdruck einer sich wandelnden Kultur des Unternehmens: „Wir wollen schneller, besser und einfacher werden. Für unsere Kunden. Deshalb brauchen die Teams mehr Autonomie. Unsere Beschäftigten werden so zu aktiven Gestaltern der Arbeitswelt. Dafür geben wir ihnen Raum." Das Manifest betone zudem die besondere Verantwortung der Führungskräfte: „Chefs und Chefinnen schaffen das passende Umfeld. Sie sollen Mentor, Coach und Impulsgeber sein." Die Personalchefin weiter: „Wir laufen aber nicht blind einem Trend hinterher. Wir wollen vor allem agile Denkweisen fördern. Agile Methoden setzen wir da ein, wo es passt. Gezielt, pragmatisch und auf die jeweiligen Anforderungen zugeschnitten."
 
"Regelungen bleiben unverändert"
Josef Bednarski, Vorsitzender des Konzernbetriebsrats der Telekom, sagt: „Wir haben mit dem Manifest Leitplanken auf der Konzernebene definiert, die allen Beteiligten Orientierung geben und klarstellen, unter welchen Bedingungen agile Arbeitsmethoden und Organisationsstrukturen angewendet werden. Entscheidend für uns ist, dass bestehende betriebliche und überbetriebliche Regelungen - wie zum Beispiel zur Arbeitszeit - und alle weiteren Standards auch bei Anwendung agiler Arbeitsmethoden und Organisationsstrukturen unverändert bleiben. Kurz und bündig formuliert: Agil setzt nicht das Arbeitsrecht außer Kraft!"

Quelle: Deutsche-Telekom-AG

Wirtschaft | Führung & Personal, 11.07.2019
     
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