Umwelt | Naturschutz, 10.05.2019
Grün und rechts – wie Rechtsextreme über Naturschutz denken
Neuer FARN-Leitfaden entlarvt rechtsextreme Argumente und Mythen
Die extreme Rechte weiß, dass Themen aus dem Natur-, Tier- und Umweltschutz sich in der breiten Bevölkerung großer Beliebtheit erfreuen und sich besser verkaufen lassen als plumpe rassistische Parolen. Rechtsextreme Gruppierungen und Akteur*innen bedienen sich dementsprechend ökologischer Themen, um ihre Forderungen in die Mitte der Gesellschaft zu tragen.
Dabei werden manche Formulierungen harmlos verpackt und sollen die menschenverachtenden Absichten verdecken. Andere Formulierungen hingegen beinhalten Verschwörungstheorien und nationalistische Mythen. Doch wie genau erkennt man rechtsextreme Motive? Was lässt sich diesen entgegnen?
Der Leitfaden „Wenn Rechtsextreme von Naturschutz reden – Argumente und Mythen" gibt eine Hilfestellung für das Entlarven rechtsextremer Denkmuster im Natur- und Umweltschutz und liefert Gegenargumente. So entpuppt sich die Ablehnung von Gentechnik von Seiten rechtsextremer Gruppierungen als Angst vor der Schädigung des „Volkskörpers" und vor einer vermeintlichen „jüdischen Weltelite". Und hinter der Förderung regionaler Wirtschaftskreisläufe steht dann ein extremer Nationalismus mit dem Wunsch nach Autarkie und der Unabhängigkeit von anderen Staaten.
Der Leitfaden steht online zum Download bereit. Gedruckte Exemplare können kostenfrei bestellt werden: Eine E-Mail an presse@nf-farn.de mit dem Betreff „Leitfaden" genügt.
FARN wurde im Oktober 2017 von den NaturFreunden Deutschlands und der Naturfreundejugend Deutschlands gegründet und wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!".
Kontakt: Marion Andert, Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz (FARN)
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