Umwelt | Ressourcen, 27.03.2019
EU-Parlament will Plastikstrohhalme bis 2021 verbieten
HALM fordert sofortiges Verbot
Das Europaparlament stimmte für das Verbot von Plastikstrohhalmen bis Mitte 2021. Das Berliner Startup HALM beweist mit wiederverwendbaren Glastrinkhalmen, dass nachhaltige Alternativen bereits gut funktionieren und fordert deswegen sofortiges Verbot von Plastikstrohhalmen in Deutschland.
Das Berliner Startup HALM produziert und vertreibt extrem stabile Trinkhalme aus Glas. Hannah Cheney und Sebastian Müller gründeten die Firma 2015 mit der persönlichen Motivation, einen Beitrag zum Schutz der Weltmeere zu leisten. Das Europaparlament wird voraussichtlich für das Verbot von Plastikstrohhalmen ab 2021 stimmen.Gründer Sebastian Müller dazu: "Wir begrüssen die Gesetzgebung der EU. Da Lösungen bereits am Markt sind, fordern wir unsere Umweltministerin Svenja Schulze dazu auf, wie 2018 angekündigt, den europäischen Vorstoss, noch dieses Jahr ins deutsche Gesetzt zu implementieren."
Bereits im Dezember 2018 hatten sich EU-Unterhändler auf die Regelung geeinigt. Nach der jetzigen Abstimmung des Europaparlaments steht noch die finale Abstimmung des Europäischen Rats am 15.04.2019 aus. Mit den Maßnahmen könnten laut EU-Kommission bis 2030 Umweltschäden im Wert von 22 Milliarden Euro vermieden werden. Verbraucher könnten bis zu 6,5 Milliarden Euro sparen. HALM hat seit Gründung bereits mehr als 100.000 Endkunden und mehr als 1000 Gastronomen mit gläsernen Trinkhalmen ausgestattet und so dazu beigetragen mehr als 700 Millionen Plastiktrinkhalme einzusparen. "Da man die immer spülen kann, sind die Kosten mit HALM im Laufe des Jahres geringer. Bisher sind von tausend Stück auch erst vier kaputt gegangen.” erklärt Roberto di Pasquali, Bar Manager des Amano Hotels im RBB Fernsehbeitrag.
HALM Glashalme werden mit Solarenergie in Deutschland produziert und halten mehr als 1000 Waschgänge. Sie sehen nicht nur stylisch aus, sondern garantieren, dass Hundert Prozent des Getränke-Geschmacks im Mund ankommt.
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