25 Leitlinien der Baubiologie

Bewährtes noch besser machen

Seit 1980 gibt es die "25 Grundregeln der Baubiologie" für ein gesundes, naturnahes, nachhaltiges und schön gestaltetes Lebensumfeld. Nun wurden sie aktualisiert und erstmals im Rahmen des IBN-Kongresses am 8./9. Juni 2018 unter der neuen Bezeichnung "25 Leitlinien der Baubiologie" vorgestellt. Die prägnant und leicht verständlich formulierten Leitlinien sollen als Leitfaden für baubiologische Beratungen, Planungen und Ausführungen dienen. Sie bringen die Kriterien nachhaltigen und gesunden Bauens für Bauherren, Fachplaner und Interessenten übersichtlich und kompakt auf den Punkt.

Die wichtigsten Änderungen
25 Leitlinien der Baubiologie © Institut für Baubiologie und Nachhaltigkeit IBNWarum heißt es nun "Leitlinien" und nicht mehr "Grundregeln"? Eine Leitlinie ist eine empfehlende Handlungsanweisung und im Mittelpunkt der Betrachtung steht die Optimierung aller Kriterien im individuell machbaren Rahmen.

Die Zielsetzung der Aktualisierung war es, bewährte Inhalte beizubehalten, aber Sprache, Optik und Struktur der heutigen Zeit anzupassen sowie auch für Laien verständlich zu formulieren und zu gestalten. Die inhaltlich wesentlichsten Änderungen zeigen deutlich in welchen Bereichen die "gängige Baupraxis" baubiologischen Optimierungsbedarf zeigt:

  • "Sinneseindrücke wie das Sehen, Hören, Riechen und Tasten fördern"
    Diesen Punkt gab es bislang nicht, jedoch führt heutiges konventionelles Bauen mit maschinell aufgebrachten Putzen sowie viel Kunststoff und Metall zu einer Verkümmerung unserer Sinne, insbesondere bei Kindern.
  • "Auf naturnahe Lichtverhältnisse und Farben achten, flimmerfreie Leuchtmittel verwenden"
    Nach dem Verbot von Glühlampen (2009) und Halogenlampen (9/2018) werden fast nur noch flimmernde Lampen angeboten, was mit gesundheitlichen Risiken verbunden ist. Dabei können auch LED-Lampen so konstruiert werden, dass sie nicht flimmern.
  • "Regionale Baukultur und Handwerkskunst fördern"
    Eine Welt ohne Baukultur - und hierzu gehört v.a. auch die Handwerkskunst - empfinden wir als weniger lebenswert. Zudem liefert das Handwerk nicht nur Raum für Kreativität, sondern auch wichtige, schöne und sinnvolle Arbeitsplätze.
  • Viele Neuerungen bietet der Oberbegriff "Ökosozialer Lebensraum"
    Die hier aufgeführten Leitlinien sollen ein gesundes, naturnahes, nachhaltiges und schönes Lebensumfeld nicht nur auf dem Land, sondern auch in der Stadt ermöglichen.
Weitere Infos sowie Download unter 25leitlinien.baubiologie.de sowie in englischer Sprache unter buildingbiology.com

Kontakt: Christine Kraushaar, Institut für Baubiologie + Nachhaltigkeit IBN
c.kraushaar@baubiologie.de | www.baubiologie.de
Lifestyle | Einrichten & Wohnen, 09.07.2018

Cover des aktuellen Hefts

Wasser - Grundlage des Lebens | Bildung

forum Nachhaltig Wirtschaften 02/03 2018

  • Hot in the City
  • Hanf ist mehr als Rausch
  • Moderne Büros
  • Das kleine Schwarze ist jetzt fair
Weiterlesen...
Kaufen...
Abonnieren...
28
SEP
2018
RE-generation Festival
Wir feiern das Leben - Viva la Vida
E-30412 La Junquera


30
SEP
2018
Her Abilities Award
Globaler Preis für Frauen mit Behinderungen
weltweit


08
OKT
2018
elect! Exhibition & Conference
Electrified Mobility
70629 Stuttgart


Alle Veranstaltungen...

Philosoph aus Leidenschaft

Angedacht ...
RECHT... zur aktuellen Weltsituation.




  • PEFC Deutschland e. V.
  • Deutsche Telekom AG
  • Global Nature Fund (GNF)
  • Futouris - Tourismus. Gemeinsam. Zukunftsfähig
  • Alfred Ritter GmbH & Co. KG
  • Bayer Aktiengesellschaft
  • DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
  • VDMA Nachhaltigkeitsinitiative Blue Competence
  • World Future Council. Stimme zukünftiger Generationen
  • SÜDWIND e.V. - Institut für Ökonomie und Ökumene
  • Nespresso Deutschland GmbH