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Nachhaltige Mode: Textilhersteller FIRSTWear bringt erste Kollektion aus Bambus auf den Markt

Das Unternehmen setzt sich für eine ökologische und faire Produktion von Kleidung ein.

Die weltweite Textilproduktion hat sich in den letzten 17 Jahren mehr als verdoppelt. Allein jeder Deutsche kauft im Schnitt 40 bis 70 neue Kleidungsstücke jährlich. Das belastet die Umwelt immer mehr. Für die Zukunft braucht es daher einen bewussteren Konsum, aber auch neue Rohstoffe für eine ökologische Produktion von Kleidung. Eine Alternative zu Polyester und Co. zeigt das deutsche Unternehmen FirstWear: Mit der Überzeugung „Bambus ist die neue Baumwolle" hat der Textilhersteller aus dem bayerischen Gräfelfing eine Kollektion aus Bambus-Viskose gelauncht. Sie umfasst Berufsbekleidung und unter dem Label „EgoFirst" eine komplette Sportlinie, bestehend aus T-Shirts, Poloshirts, Sporthosen und Hoodies für Männer. Eine weitere Sportlinie für Frauen ist geplant.
 
Es gibt gute Alternativen zu Baumwolle, Polyester und co., sie müssen nur genutzt werden. © FIRSTWear GmbHDas Hauptmerkmal der Kollektion: die Nachhaltigkeit des Rohstoffs. „Bambus ist die in der Natur am schnellsten nachwachsende Pflanzenart und kann umweltfreundlich angebaut werden", erklärt FirstWear-Geschäftsführerin Klaudia Atelj. „Pro Tag wächst es bis zu einem Meter und lässt sich ernten, ohne den Bestand anzugreifen. Außerdem benötigt das Süßgras deutlich weniger Wasser als Baumwolle sowie weder Pestizide noch Dünger. Damit kann Bambus schneller, günstiger und umweltschonender gewonnen werden als andere Textilrohstoffe."
 
Von Natur aus vielseitig – Durch seine Eigenschaften ist Viskose aus Bambusfasern zudem wie gemacht für Berufs- und Sportswear: „Sie ist antibakteriell, atmungsaktiv und temperaturregulierend, geruchsbindend und kann extrem viel Feuchtigkeit aufnehmen, doppelt so viel wie Baumwolle", so Klaudia Atelj.
 
Und auch modisch können die Kleidungsstücke überzeugen: Da Bambus weicher als Baumwolle ist, sind die Textilien besonders verträglich und fühlen sich angenehm und frisch an, ähnlich wie Seide. Damit eignen sie sich sehr gut auch für empfindliche Haut. Zugleich ist der Bambusstoff äußerst langlebig, auch bei hoher Beanspruchung durch häufiges Tragen. Dafür sorgt unter anderem seine besondere Verarbeitung als Piqué-Doppelgewebe. Speziell für Bambus-Viskose wurde sie von FirstWear neu entwickelt und ist einzigartig in Europa.
 
Urban Streetwear mit reinem Gewissen. Funktionalität trifft Design. © FIRSTWear GmbH Fair produziert – Alle Textilien der Bambus-Kollektion werden in Europa unter fairen Arbeitsbedingungen und nach europäischen Standards entwickelt und hergestellt. Lange Transportwege, die die Umwelt belasten, entfallen. Bei der Produktion der Viskose wird der Bambus in einer alkalischen Lösung eingeweicht und in Zellulose aufgespalten. Die Zelluloselösung wird dann unter hohem Druck zu einem textilen Faden gepresst. Die Reste der alkalischen Lösung werden dabei abgebaut. So erfüllt die Herstellung und Verarbeitung des Stoffes den hohen OEKO-TEX Standard 100. Da der Rohstoff nicht an der Börse gehandelt wird, ist zudem ein stabiler Preis für die gesamte Produktionskette gewährleistet.
 
„Die Kollektion aus Bambus vereint modische und ökologisch Aspekte in langlebiger Kleidung und zeigt, dass es im 21. Jahrhundert echte Alternativen zu Polyester, Baumwolle und Co. gibt – wir müssen sie nur nutzen", resümiert Geschäftsführerin Klaudia Atelj.
 
Alle Artikel der Sportlinie werden online auf der Website www.egofirst.de vertrieben. Die Berufsbekleidung von FirstWear gibt es unter www.firstwear.de.
 
Über FirstWear: Als Spezialist für moderne, strapazierfähige und pflegeleichte Arbeits- und Berufskleidung mit modischer Note hat sich FirstWear am Standort Gräfelfing bei München als aufstrebendes Textilunternehmen etabliert.Seit März 2018 bietet FirstWear mit EgoFirst Deutschlands erste nachhaltige Sportlinie aus Bambus-Viskose an.
 
Kontakt: FirstWear GmbH, Nicolás von Baibus, Sales & Production Manager | nicolas-baibus@firstwear.de | www.egofirst.de

Technik | Innovation, 24.04.2018
     
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