82 Leistungen. Ein Vertrag. Ein Preis. Transformation as a Service - Planungssicherheit statt Projekte

„Water for the World“ feiert 10. Geburtstag

800.000 Menschen verdanken dem Programm Zugang zu Trinkwasser und sanitären Einrichtungen

Der Zugang zu Wasser und sanitären Einrichtungen ist ein grundlegendes Menschenrecht. Die Vereinten Nationen (UN) schätzen allerdings, dass rund 1,8 Milliarden Menschen gezwungen sind, mit Fäkalien verseuchtes Wasser zu trinken, während 2,4 Milliarden Menschen über keinen Zugang zu einfachen sanitären Einrichtungen wie Toiletten oder Latrinen verfügen. Rund 1.000 Kinder sterben deshalb täglich infolge vermeidbarer Krankheiten, was eine wesentliche Hürde für die Entwicklung der betroffenen Menschen und Länder darstellt.

Aus diesem Grund haben die Vereinten Nationen den Zugang zu Wasser und sanitären Einrichtungen zu einem ihrer 17 Ziele nachhaltiger Entwicklung (Sustainable Development Goals) gemacht. Bis 2030 soll der universelle und gleichberechtigte Zugang zu sicherem und leistbarem Trinkwasser, angemessenen Sanitäts- und Hygieneeinrichtungen sowie das Ende öffentlicher Defäkation sichergestellt werden.

Seit 2007 wird an der Lösung dieses akuten globalen Problems gearbeitet
Water for the World-Projekt im Thach Ha District Hospital, Vietnam Foto: © Borealis Das Programm Water for the World verfolgt das Ziel, Lösungen, Fachkenntnisse und Knowhow voranzutreiben, um die globale Wasserherausforderung sowohl auf regionaler als auch internationaler Ebene anzunehmen.

Um dieses Ziel zu erreichen, konzentriert sich Water for the World auf drei Bereiche:

  • Verbesserter Zugang zu sicherem Wasser und sanitären Einrichtungen durch regionale Projekte 
  • Bewahrung der Wasserressourcen durch das Fördern nachhaltiger Wassermanagementmethoden
  • Sensibilisierung der Gemeinden und der Akteure entlang der Wertschöpfungskette 

Zur Nutzenmaximierung des Programms arbeitet Water for the World mit NGOs und dem Privatsektor zusammen. Zu diesem Netzwerk zählen auch Partner und Kunden von Borealis und Borouge. Seit seinem Start vor 10 Jahren führten Water for the World und seine Partner zahlreiche Projekte in Asien Medieninformation und Afrika, wie beispielsweise in Indien, Pakistan, Nepal, China, Äthiopien und Kenia durch und verhalfen damit rund 800.000 Menschen zu verbesserten Lebensbedingungen.

Von den zahlreichen Beispielen für die hervorragende Arbeit des Programms sind vor allem folgende besonders hervorzuheben:

  • Sicheres und leistbares Trinkwasser für rund 50.000 der ärmsten Einwohner von Nairobi, Kenia. Hierbei handelt es sich um das bisher größte Projekt im Rahmen des Programms, das in Zusammenarbeit mit Water and Sanitation for the Urban Poor (WSUP) und OFID, dem OPEC-Fonds für Internationale Entwicklung, durchgeführt wurde. Ein Folgeprojekt in Mosambik ist derzeit in Vorbereitung. 
  • Verbesserter Wasserzugang und sanitäre Einrichtungen für 124.000 Patienten und Angestellte des Thach Ha-Regionalkrankenhauses in einer der ärmsten Provinzen Vietnams. Um dieses Projekt durchzuführen, arbeitete Water for the World mit Borouges lokalem Vertreter Han Huy Trading sowie der in Singapur angesiedelten Organisation NHO Lien Aid zusammen.
  • Installation neuer Wasserversorgungssysteme für mehr als 5.000 Menschen, nachdem der Monsun einen Großteil der Infrastruktur in Bergdörfern in Nordpakistan zerstört hatte. Dieses Projekt wurde in Zusammenarbeit mit der pakistanischen NGO HEED durchgeführt. 

 „Die Herausforderung, sicherzustellen, dass Menschen über ausreichenden Zugang zu Wasser und sanitären Einrichtungen verfügen, ist nach wie vor akut. Deshalb wird Water for the World seine Arbeit fortsetzen”, erklärt Borealis CEO Mark Garrett. „Bei Borealis sehen wir es als eine wichtige Aufgabe, unsere hochwertigen Polyethylenrohre dafür zu nutzen, langlebige, widerstandsfähige und wartungsarme Versorgungsnetzwerke aufzubauen."

„Projekt für Projekt sehen wir, wie unsere kreativen Lösungen zum Leben erweckt werden und einen spürbaren Einfluss auf die uns umgebenden Gemeinden haben, indem sie Menschen helfen und den Fortschritt vorantreiben", berichtet Wim Roels, CEO Borouge Pte Ltd. 

„Die ersten 10 Jahre von Water for the World haben uns großartige Erfahrungen gebracht, die uns mit Stolz erfüllen und auch für das nächste Jahrzehnt haben wir große und aufregende Pläne," ergänzt Ahmed O. Abdulla, CEO der Abu Dhabi Polymers Company (Borouge).

Weitere Informationen zu den bedeutsamen Aktivitäten von Water for the World finden Sie auf der neuen Webseite des Programms, die anlässlich seines 10. Geburtstags publiziert wurde:  www.waterfortheworld.net



     
        
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