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Formula Student Germany - Konstruktionswettbewerb für Studenten

„GreenTeam“ aus Stuttgart und „AMZ Racing Team“ aus Zürich fahren an die Spitze

Platz eins und zwei bei den Elektroautos und in der erstmals ausgetragenen Klasse autonomes Fahren, Platz drei bei den Verbrennungsmotoren: Von Schaeffler unterstützte Hochschul-Teams dominieren die Formula Student Germany am Hockenheimring.
 
Formula Student Germany: Für Schaeffler ist der Konstruktionswettbewerb am Hockenheimring eine einzigartige Schnittstelle zwischen Hochschule und Industrie. © Schaeffler AGBesser hätte die Formula Student Germany vom 8. bis 13. August am Hockenheimring kaum laufen können: Die von Schaeffler gesponserten Teams „GreenTeam" der Uni Stuttgart und das „AMZ Racing Team" der ETH Zürich gewannen Platz eins und zwei in der Elektroklasse der deutschen Ausgabe des Konstruktionswettbewerbs für Studenten.
 
So sehen Sieger aus...
Nicht zu toppen waren die Zürcher Nachwuchsingenieure hingegen in der Kategorie autonomes Fahren, die erstmals in den Wettbewerb aufgenommen worden war. Mit dem Team „KA-RaceIng Driverless" des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) ging hier der zweite Platz ebenfalls an ein Schaeffler-Team. Bei den Verbrennungsmotoren landeten die Rennfahrer der Uni Stuttgart auf Rang drei.
 
Bereits seit 2006 unterstützt Schaeffler Formula Student-Teams. Das Technologieunternehmen steht den Teams dabei finanziell und auch ganz konkret mit Produkten und technischem Know-how zur Seite. So veranstaltet Schaeffler jedes Jahr eine Motorsport Academy, die die Formula Student-Teilnehmer in Workshops und in Diskussionsrunden mit hochkarätigen Gesprächspartnern wie dem DTM-Champion Mike Rockenfeller zusammenbringt. Seit 2014 ist Schaeffler auch ein Hauptsponsor der Formula Student Germany.
 
Röhrende Motoren, rauchende Köpfe
Insgesamt kamen in diesem Jahr 115 Teams aus 40 Ländern an den Hockenheimring. Ihre Aufgabe liest sich so simpel wie schwierig: Innerhalb eines Jahres sollen die Nachwuchsingenieure aus aller Welt einen eigenen Rennwagen entwickeln, bauen und vermarkten. Damit treten die Hochschul-Teams dann bei Wettbewerben in der ganzen Welt in unterschiedlichen Disziplinen gegeneinander an. Möglichst schnell und fehlerfrei zu meistern gilt es beispielsweise das berüchtigte „Wet Pad", einen engen Achter-Kurs, der ständig bewässert wird, oder den „Endurance", einen Ausdauertest, der manchem Boliden zum Verhängnis wird.
 
Bei der Formula Student zählen aber keineswegs nur die PS, die das Rennauto auf die Straße bringt. Mindestens ebenso wichtig wie Fahreigenschaften und Technik sind wirtschaftliche Aspekte: Die Studenten simulieren mit ihren fiktiven Unternehmen auch Vermarktung und Verkauf der Autos, sollen Businesspläne erstellen und die Kosten im Griff haben. Gefragt sind technisches Know-how, Fertigkeiten in Konstruktion und Produktion, aber auch soziale Kompetenzen wie Teamwork und Zeitmanagement.
 
Erfolgsformel Formula Student
Bekannt ist die Formula Student für ihr offenes Klima und das Miteinander unter Konkurrenten. Schaeffler-Markenbotschafter Mike Rockenfeller brachte es beim Fantreffen in der „Recharge Zone" auf den Punkt: „Ich habe größten Respekt vor den jungen Leuten, mit wieviel Herzblut und Leidenschaft sie sich hier einen harten Wettbewerb liefern – und dennoch eine eingeschworene Gemeinschaft sind."
 
Diese Erfolgsformel des Wettbewerbs macht die Teilnehmer für Unternehmen äußerst interessant: „Wer dort unter den Besten sein will, braucht Leidenschaft, Neugierde, Erfindungsreichtum und Teamgeist", sagt Corinna Schittenhelm, Vorstand Personal und Arbeitsdirektorin der Schaeffler AG. „Genau jene Eigenschaften also, für die wir seit jeher stehen und die unsere Zukunftsfähigkeit sichern."
 
Fit für den Berufseinstieg
Für das Unternehmen ist das umfassende Engagement bei der Formula Student eine Investition, die sich auf lange Sicht bezahlt macht, weil über die so geknüpften Kontakte immer wieder gefragte Mitarbeiter den Weg ins Unternehmen finden: „In der Formula Student können sich junge Nachwuchsingenieure ausprobieren, sich selbst und ihre Kompetenzen buchstäblich erfahren. Sie lernen Technologie nicht nur einzusetzen, sondern sie auch zu vermarkten – und das immer unter realistischen Bedingungen und im Wettbewerb mit anderen”, sagt Prof. Dr.-Ing. Peter Gutzmer, Vorstand Technologie der Schaeffler AG. „Auf diese Weise entsteht eine einzigartige Schnittstelle zwischen Hochschule und Industrie.”
 
 Kontakt: Thorsten Möllmann, Schaeffler AG | presse@schaeffler.comwww.schaeffler.com/presse

Technik | Mobilität & Transport, 13.08.2017
     
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