Umwelt | Klima, 02.08.2017

Green Curtains gegen Sommerhitze

Dichte grüne Laubvorhänge wachsen an Rankgittern Äußenwände empor

Jedes Jahr im Frühjahr pflanzen die Mitarbeiter der Kyocera Corporation in verschiedenen Teilen der Welt Green Curtains an Unternehmensstandorten und setzen damit ein Zeichen für Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Bis zu den heißen Sommermonaten wachsen aus den kleinen Pflanzen dichte grüne Laubvorhänge an Rankgittern die Außenwand empor. Die „grünen Vorhänge" spenden den Räumen Schatten und tragen maßgeblich zum Umweltschutz bei.
 
 Vorteil  In Zahlen  Umwelteffekt
 Senkung der Raumtemperatur  Raumtemperatur um 2 Grad Celsius kühler  reduzierter Energieverbrauch durch Klimaanaalgen
 COBindung durch Blattwerk  1 Quadratmeter neutralisiert 3,5 Kilogramm CO2 pro Jahr  Reduzierung der Treibhausgase in der Atmosphäre

Mit grünen Vorhängen aus Pflanzen an den Außenwänden der Unternehmensgebäude sorgt Kyocera für wohltemperierte Büroräume und baut damit gleichzeitig klimaschädliches CO2 ab. © Kyocera Fineceramics GmbHBisher konnte Kyocera durch den Einsatz der Pflanzenvorhänge in den vergangenen zehn Jahren 90.300 Kilogramm CO2 abbauen – eine Menge, die sonst nur durch 6.450 Zedern abgebaut wird. (Eine Zeder bindet jährlich 14 kg CO2. (Quelle: Forestry Agency of Japan)) Im vergangenen Jahr waren die Green Curtains des Unternehmens insgesamt bereits 710 Meter lang und bedeckten eine Fläche von 2.900 Quadratmetern – das entspricht etwa 12 Tennisplätzen. Jährlich absorbiert diese Fläche 10.000 Kilogramm CO2.
 
Grüne Vorhänge haben bei Kyocera Tradition
Schon 2007 begann Kyocera gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung und einer Nichtregierungsorganisation mit der Pflanzung von Green Curtains an einem der Werke in der japanischen Präfektur Nagano. Ziel dabei war es, die Umweltbelastung des Werks weiter zu reduzieren. Diese Aktivitäten wurden bislang auf insgesamt 27 Standorte ausgedehnt, darunter weitere Werke und Bürogebäude in ganz Japan, China, Thailand und Brasilien. Durch die Bereitstellung von Saatgut und Do-It-Yourself-Anleitungen für die Green Curtains ermutigt Kyocera auch seine Mitarbeiter sowie Anwohner, diese Initiative auf ihre eigenen Wohnhäuser zu erweitern.
 
Firmeninterner Gemüseanbau durch Green Curtains
Für die Green Curtains kommen meist die Goya-Pflanze und die Prunkwinde zum Einsatz, aber auch viele andere Pflanzen wie Maracujas, Bohnen, Schwammgurken und japanische Minikürbisse (Cucurbita Pepo). © Kyocera Fineceramics GmbHDas Anpflanzen grüner Vorhänge ist aber nicht nur zugunsten des Umweltschutzes, sondern trägt auch zur ausgewogenen Ernährung bei: Für die Green Curtains kommen meist die Goya-Pflanze und die Prunkwinde zum Einsatz, aber auch viele andere Pflanzen wie Maracujas, Bohnen, Schwammgurken und japanische Minikürbisse (Cucurbita Pepo). In den Kantinen des japanischen Konzerns findet sich das frisch geerntete Gemüse auf den Tellern der Mitarbeiter wieder. Dort wird die Goya oft als Tempura mit japanischen Udon-Nudeln oder als Onigirazu (japanisches Reissandwich) zubereitet, das sich in Japan in den letzten Jahren außerordentlicher Beliebtheit erfreut hat.
 
Kyocera regt Unternehmen wie Privathaushalte zum Pflanzen an
Auf seiner Webseite zu den Green Curtains-Aktivitäten bietet Kyocera einen umfassenden Überblick sowie Erklärungen zur Umwelt-Initiative und regt damit zur weiteren Verbreitung an: Illustrationen zeigen in einer Schritt-für-Schritt-Anleitung, welche Materialien für einen grünen Vorhang benötigt werden und wie die Bepflanzung funktioniert. Durch Kletterhilfen für die Pflanzen wird die Fassade der gewerblich genutzten Gebäude oder Wohnhäuser geschützt. Die Pflanzen bieten außerdem einen ästhetischen Mehrwert – Kyocera macht es an seinen Firmenstandorten vor. Es ist an der Zeit, dass viele weitere Konzerne weltweit diesem Vorbild folgen und die Kraft der grünen Vorhänge der Umwelt und den Mitarbeitern zuliebe nutzen.
 
Weitere Informationen zu Kyocera finden Sie hier.

Über Kyocera
Die Kyocera Corporation mit Hauptsitz in Kyoto ist einer der weltweit führenden Anbieter feinkeramischer Komponenten für die Technologieindustrie. Strategisch wichtige Geschäftsfelder der aus 231 Tochtergesellschaften (31. März 2017) bestehenden Kyocera-Gruppe bilden Informations- und Kommunikationstechnologie, Produkte zur Steigerung der Lebensqualität sowie umweltverträgliche Produkte. Der Technologiekonzern ist weltweit einer der ältesten Produzenten von Solarenergie-Systemen, mit mehr als 40 Jahren Branchenerfahrung. 2017 belegte Kyocera Platz 522 in der „Global 2000"-Liste des Forbes Magazins, die die größten börsennotierten Unternehmen weltweit beinhaltet.
 
Mit etwa 70.000 Mitarbeitern erwirtschaftete Kyocera im Geschäftsjahr 2016/2017 einen Netto-Jahresumsatz von rund 11,86 Milliarden Euro. In Europa vertreibt das Unternehmen u. a. Drucker und digitale Kopiersysteme, mikroelektronische Bauteile und Feinkeramik-Produkte. Kyocera ist in Deutschland mit zwei eigenständigen Gesellschaften vertreten: der Kyocera Fineceramics GmbH in Neuss und Esslingen sowie der Kyocera Document Solutions in Meerbusch.
 
Das Unternehmen engagiert sich auch kulturell: Über die vom Firmengründer ins Leben gerufene und nach ihm benannte Inamori-Stiftung wird der imageträchtige Kyoto-Preis als eine der weltweit höchstdotierten Auszeichnungen für das Lebenswerk hochrangiger Wissenschaftler und Künstler verliehen (umgerechnet zurzeit ca. 400.000 Euro*).
 
Kontakt: Daniela Faust, Kyocera Fineceramics GmbH | daniela.faust@kyocera.de | www.kyocera.de


     
        
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