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Technik | Energie, 16.12.2016

Telekom vernetzt Straßenlaternen der Stadt Monheim am Rhein

Ferngesteuerte Leuchten sparen Energie

  • Ferngesteuerte Leuchten sparen Energie
  • Ausfälle werden automatisch gemeldet
  • Mehr Lebensqualität und höhere Standortattraktivität
Unter dem Motto 'Monheim 4.0' ist die moderne Rheingemeinde ein Vorreiter im Bereich vernetzte Stadt. © Deutsche Telekom AGSmarter Sternenzauber zwischen den beiden rheinischen Großmetropolen Köln und Düsseldorf: Die Stadt Monheim am Rhein setzt in Zusammenarbeit mit ihrer städtischen Tochtergesellschaft MEGA (Monheimer Elektrizitäts- und Gasversorgung GmbH) und der Deutschen Telekom auf eine intelligente Straßenbeleuchtung und macht damit einen weiteren Schritt auf ihrem Weg zum komplett vernetzten Standort. Die neuen Straßenlaternen im Herzen der Stadt benötigen weniger Energie, sind dimmbar und werden ferngesteuert. Ausfälle melden die vernetzten Lampen künftig selbst. Und der neue weihnachtliche LED-Sternenschmuck kann ebenfalls über das Lichtmanagement ferngesteuert werden.
 
Im Pilotprojekt wurden die Lampenköpfe der Straßenlaternen ausgetauscht und durch zeitgemäße, sparsame LED-Technik ersetzt. Die neuen Leuchten entsprechen optisch den bisherigen Altstadtlaternen, der Stromverbrauch pro Laterne sinkt aber von 70 auf nur noch 22 Watt pro Stunde – eine Ersparnis von nahezu 70 Prozent. Zusätzliche Energie spart die Stadt fortan in den Nachtstunden, wenn der Verkehr zur Ruhe gekommen ist. Denn die Lampen lassen sich über das von der Telekom bereitgestellte Lichtmanagement auch aus der Ferne dimmen. Die intelligenten Leuchten erleichtern der MEGA zudem die Wartung ihrer Lampen: Durch die Vernetzung der Straßenlaternen melden diese technische Ausfälle künftig selbst.
 
Auf dem besten Weg zur Smart City
Unter dem Motto „Monheim 4.0" ist die moderne Rheingemeinde ein Vorreiter im Bereich vernetzte Stadt. So gibt es zum Beispiel bereits einen Mängelmelder im Internet, Tablets für den Schulunterricht, eine Plattform zur Diskussion und Abstimmung über Vorschläge zum Haushalt sowie zahlreiche WLAN-Hotspots im Stadtgebiet. „Wir werden landesweit die erste Stadt sein, die den flächendeckenden Breitbandausbau bis Ende 2018 abgeschlossen hat", sagt Daniel Zimmermann, Monheims Bürgermeister. „Mit dem digitalen Ausbau erhöhen wir die Lebensqualität der Einwohnerinnen und Einwohner und die Standortattraktivität für Unternehmen."
 
Die Telekom unterstützt Städte durch ihre Erfahrungen mit Smart-City-Anwendungen, um digitale Visionen in die Realität umzusetzen. In vielen Städten steigt die Einwohnerzahl, gleichzeitig haben sie ein geringeres Budget zur Verfügung. Mit IoT-Lösungen können Stadtverwaltungen künftig Herausforderungen wie mehr Verkehr, höheren Energie- und Trinkwasserbedarf sowie steigende Anforderungen bei der Müll- und Wertstoffentsorgung meistern. Europaweit hat die Telekom bereits Smart-City-Pilotprojekte zu Parkplatzbewirtschaftung, Mobilitätsmanagement, intelligenter Straßenbeleuchtung, öffentlicher Sicherheit und Abfallmanagement ins Leben gerufen.
 

Quelle: Deutsche Telekom AG



     
        
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