Globaler Klimastreik
25.3.2022, weltweitGemeinsam, global und laut für echte Klimagerechtigkeit
Es ist so weit! Bald schon laufen die ersten hundert Tage der neuen Ampelkoalition ab, doch die großen Versprechen im Klimaschutz sind noch offen offen. Deshalb streiken wir am 25.03. wieder gemeinsam, global und laut für echte Klimagerechtigkeit.
Auch wenn in Deutschland mittlerweile eine neue Koalition regiert und wir seit drei Jahren auf den Straßen stehen, hat sich unsere Forderung nie geändert. Wir kämpfen für ein konsequentes Einhalten der 1,5-Grad-Grenze und somit für die Bewahrung einer lebenswerten Zukunft der heutigen und vor allem der künftigen Generationen. Doch wir wissen schon lange, dass der benötigte Wandel kein Sprint, sondern ein Marathon ist. Wir sind die Läufer*innen die den Wandel vorantreiben und nicht locker lassen! Also sei am 25.03. dabei und mache dich gemeinsam mit deinen Bekannten, Familienmitgliedern und Freunden stark für den dringend benötigten Wandel.
Während vor allem im globalen Süden Menschen schon heute ihre Lebensgrundlagen oder gar ihre Leben aufgrund von Extremwetterereignissen verlieren, werden absurde Forderungen innerhalb der EU laut, fossile Energieträger als nachhaltig einzustufen. Wir steuern gerade auf die 3° Erderwärmung zu, doch politisch passiert nichts, was dem Ausmaß der Gefahr die mit der Klimakrise einhergeht, gerecht wird.Die Ampelkoalition gibt sich zwar ein kleines bisschen mehr Mühe als die GroKo, doch das heiß noch längst nicht, dass das auch genug ist. Sie ist angetreten mit einer Klimaschutz-Agenda, mit großen Wahlkampfversprechen und guten Worten, hat dann aber genau die Maßnahmen, die schnell Emissionen reduzieren würden, aus dem Koalitionsvertrag gestrichen. Das zeigt einmal mehr, dass ohne uns keine wahre Veränderung funktioniert. Es kommt auf dich und mich und jede*n einzelne*n an. Gemeinsam haben wir schon vieles geschafft, jedoch noch längst nicht genug.
Wir fordern, die Interessen der Menschen über die Interessen von Lobbyisten und fossilen Konzernen zu stellen. Von der Energiewende über die Landwirtschaftswende bis zur Verkehrswende: Es reicht nicht, was die Bundesregierung derzeit plant, um einer katastrophalen Klimakrise auszuweichen und somit das Pariser Abkommen einzuhalten. Wenn wir von Klimaschutzgerechtigkeit sprechen, dann meinen wir damit, dass wir die nötigen, sehr umfangreichen Veränderungen, die sich durch unser aller Leben ziehen werden, sozial gerecht umsetzen. Das bedeutet, dass die, die in unserer Gesellschaft bereits ganz unten stehen nicht noch weiter belastet werden. Wir schaffen es nur die Veränderungen umzusetzen, wenn wir als Gesellschaft zusammenhalten und gemeinsam unser Ziel vor Augen sehen. Dabei dürfen keine weiteren finanziellen Belastungen für die Allgemeinheit entstehen sondern die Politik muss so regulieren, dass es einen gesellschaftlichen Mehrwert durch die Maßnahmen gibt, der nicht nur allein aus dem Schutz des Klimas besteht. Klimaschutz kann sozial gerecht umgesetzt werden. Deshalb fordern wir konsequente und durchdachte Klimagerechtigkeit.
Also stehe am 25.03. gemeinsam mit hunderttausenden auf der ganzen Welt auf den Straßen und sorge mit deinen Freunde*innen dafür, dass die Politik ihre Versprechen hält, weil sie uns nicht überhören kann. Wir sagen #PeopleNotProfit, denn eure Politik, liebe Ampel, die #ReichtHaltNicht!
Frau Reiche – es reicht!
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