82 Leistungen. Ein Vertrag. Ein Preis. Transformation as a Service - Planungssicherheit statt Projekte

30. Internationales Holzbau-Forum (IHF), 2.-4. Dezember 2026 in Innsbruck

Aus der Praxis - für die Praxis

Der Herbst naht und mit ihm ein möglichst reibungsloser Ablauf auf den Holz-Baustellen bis zum Jahresende. Wie die Bilanz für 2026 aussieht und was 2027 zu erwarten ist, darüber wird sich die Holzbaubranche Anfang Dezember beim IHF 2026 in Innsbruck (Österreich) austauschen. Das Programm für das 30. Internationale Holzbau Forum liegt jetzt vor und damit die Basis für die Terminplanung aller, die diesen „freiwilligen Pflichttermin" für sich optimal nutzen möchten. Erfahrungsgemäß sind das viele. FORUM HOLZBAU als IHF-Veranstalter rechnet mit 3.000 Teilnehmenden über die drei Kongresstage (2. bis 4. Dezember 2026), wie im Vorjahr. Das Innsbrucker Kongresszentrum (CMI) ist mit ca. 200 IHF-Ausstellern platzmäßig erneut ausgebucht.

© INTERNATIONALES HOLZBAU-FORUM | FORUM HOLZBAU
 
Das Tagungsprogramm läuft im bewährten Schema ab, beginnend mit dem IHF-Auftakt und fünf parallelen Prologen (MI 2. Dez.). Beim IHF-Auftakt geht es um die Wechselwirkungen von Wetter und Klima auf urbane Quartiere und ihre Baumaterialien. Prolog 1 liefert Beispiele für materialgerecht geplante und gut gestaltete Architektur. Der Fertigbau-Prolog (Prolog 2) stellt „Lean Construction" und echte integrierte Projektabwicklung (IPD) zur Diskussion. Im Holzbau-Prolog (Prolog 3) geht es um Fragen rund um das „Bauen im Bestand". Verbindungsmittel und -technologien für Holz und ihre Bemessung sind Hauptthema des vierten Prologs. Im Prolog 5 der europäischen Holzpolitik-Plattform „WoodPoP" geht es um die Forschungs- und Innovationsförderung der EU für CO2-speicherndes Bauen. Vorgestellt werden hier auch die Gewinner des europäischen Holzbaupreises „Dara Award 2026", zu dem 59 Holzbauprojekte aus 22 europäischen Ländern eingereicht wurden.

Den Vormittag von Tag 2 des Kern-IHF (DO 3. Dez.) gestaltet die Holzbau-Branche in diesem Jahr selbst, und zwar mit Impulsvorträgen von Leitbetrieben des Ingenieur-Holzbaus aus Österreich (WIEHAG), der Schweiz (Blumer Lehmann) und Deutschland (DERIX) und einer Podiumsdiskussion mit IHF-Teilnehmenden der ersten Stunde. Anschließend wird sich Dr. Georg Rappold, Österreichs Landwirtschaftsminister in einem Grußwort zu Weichenstellungen der europäischen Holzpolitik äußern.

Im Anschluss an den Rückblick der Branche und den Ausblick auf die Zukunft werden in fünf parallelen Blöcken („Holztragwerke", „Holzbauentwicklung", „Master Colloquium" sowie die Diskussionsforen 1 und 2)

internationale Projekte, Holz-Hochhäuser, Gesundheitsbauten Freiformbauten, Innovationen bei der Holzverklebung und Glasfassaden mit Holztragstruktur präsentiert. Im Master Colloquium stellen Absolventen der Masterstudiengänge in Biel/Bienne und Rosenheim ausgewählte Holzbau-Studienarbeiten vor. Im Diskussionsforum 1 geht es um die Frage, wie einfaches und kostengünstiges Bauen gelingen kann. Das Diskussionsforum 2 nimmt den Feuchte-, Umwelt- und Gesundheitsschutz in den Blick.

Am frühen Abend vor der Ehrung verdienter Persönlichkeiten und dem gemeinsamen Abendessen folgt der übliche branchenfremde Gastvortrag, den in diesem Jahr Flixbus-Gründer Daniel Kraus hält. FORUM HOLZBAU ehrt anschließend den Uni-Professor Dr. Stefan Winter (TU München) und den Maschinenbau-Unternehmer Hans Hundegger (Hawangen / Allgäu) für ihre Verdienste um den Holzbau.

Am Vormittag des dritten Tages (FR 4. Dez.) werden in vier zeitparallelen Vortragsreihen Projekte aus den Bereichen Ingenieurholzbau (Block A), Hallenbau (Block B) und Geschossbau bzw. öffentlicher Bau (Block C) vorgestellt. Im Block D bietet Holzforschung München wieder ein Diskussionsforum in der Reihe „Abenteuer Forschung". Es geht um Klimaanpassung unserer Städte, Zielkonflikte und Forschung für wirtschaftlich tragfähige Anpassungslösungen.

Der IHF-Epilog nach der Mittagspause befasst sich mit traditionellen Formen des Holzskelettbaus und Weiterentwicklungsmöglichkeiten. Der Kongress endet gegen 16 Uhr.

Das vollständige Programm und das Onlineformular zur Anmeldung finden Sie auf unserer Veranstaltungsseite.

Über das FORUM HOLZBAU
FORUM HOLZBAU bzw. FORUM HOLZ ist eine gemeinsame Plattform der Aalto University School of Science and Technology Helsinki (FI), der Berner Fachhochschule (CH), der Technische Hochschule Rosenheim (DE), der Technischen Universität München (DE), der Technischen Universität Wien (AT) und der University of Northern British Columbia (CA). In Italien kooperiert man eng mit der Università di Trento. Ziel und Aufgabe des Vereins ist die Förderung des Einsatzes von Holz im Bauwesen, überschüssige Mittel werden im Sinne der Holzwirtschaft für die Unterstützung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten von Studierenden eingesetzt.

Kontakt: FORUM HOLZBAU, Simone Burri | presse@forum-holzbau.com | www.forum-holzbau.com



     
        
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