Vom Aussterben bedroht!

Der Siegeszug der GREEN BRANDS

Firmen, die noch immer nicht nachhaltig wirtschaften, stehen hoffentlich bald auf der roten Liste. Die GREEN BRANDS dagegen feiern – umgeben von Saurierskeletten – den Siegeszug der Green Economy.

Foto: © GREEN BRANDS, Jan Haas news aktuellAm 30. November 2015 fand in Frankfurt das zweite, zweijährige Auszeichnungsverfahren der GREEN BRANDS Germany seinen feierlichen Abschluss. 34 Marken hatten sich erfolgreich einer intensiven Zertifizierungsprozedur gestellt und wurden nun im Rahmen einer Gala ausgezeichnet. Das Senckenberg Naturmuseum war phantastischer Schauplatz des Events und die beeindruckenden Exponate mahnten, was ein Klimawandel bewirken kann. Norbert Lux, COO der internationalen Green Brands Organisation, überreichte zusammen mit Dr. Friedrich Hinterberger, dem Präsidenten des internationalen, wissenschaftlichen Nachhaltigkeitsinstituts SERI (Wien), den anwesenden Unternehmensvertretern das Zertifikat. Auch die GREEN BRANDS-Trophäe ist eine Weltneuheit – sie ist aus biopolymerem Werkstoff aus dem 3D-Drucker.

Ihr unermüdlicher Einsatz für ökologisch angebaute, frische Lebensmittel, einen nachhaltigen Lebensstil und den Schutz der Böden zeichnet Sarah Wiener aus. Das und auch ihr soziales Engagement prädestinierte sie für eine Ehrung als „GREEN BRAND Germany Persönlichkeit 2015". Bernward Geier betonte in seiner erfrischenden Laudatio: „Die Laureatin Sarah Wiener ist ein grünes Markenzeichen und Deutschlands berühmteste und konsequenteste Advokatin für ökologische, regionale, saisonale und sozial korrekte Lebensmittel. Das macht sie zur Jeanne d´Arc der bewussten Esskultur. Sie hat die Auszeichnung mit dem GREEN BRANDS Persönlichkeitspreis absolut verdient."

Fritz Lietsch moderierte – wie immer – äußerst charmant die Gala-Veranstaltung in eindrucksvoller Kulisse zwischen Tyrannosaurus und weiteren Tierskeletten der Urzeit. Zur Feierstunde wurde auch das Buch der GREEN BRANDS Germany 2015 veröffentlicht. Darin werden nicht nur alle ausgezeichneten Marken präsentiert, sondern u.a. auch detailliert Validierungsergebnisse dokumentiert und kommentiert. Zusammen mit informativen Beiträgen gibt das Buch wertvolle Anregungen, wie ein Unternehmen, ein Produkt, zur GREEN BRAND werden kann.

Iryna Chaplin, begeistert mit ihrer Seifenblasen Show. Foto: © GREEN BRANDS, Jan Haas news aktuell
Im Grußwort lobt Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks die Initiative: „GREEN BRANDS macht mit seinem Gütesiegel Engagement dort sichtbar, wo unternehmerisches Handeln in vorbildlicher Weise gesellschaftliche Verantwortung übernimmt. Nachhaltigkeit braucht Vorbilder. Auch deshalb sind Initiativen wie GREEN BRANDS wichtig: Sie machen Vorbilder sichtbar."

„Ich freue mich", so Norbert Lux, der Initiator von GREEN BRANDS, dass sich das Gütesiegel nun – nach Österreich – auch in Deutschland etabliert hat und gerade das aufwendige Validierungsverfahren von vielen Firmenvertretern höchste Anerkennung erhält. In Österreich wurde die dritte Verfahrensrunde gestartet. In beiden Ländern sind nunmehr bereits über 100 Marken ausgezeichnet. GREEN BRANDS plant jetzt eine Ausdehnung auf weitere europäi­sche Länder.


Dieser Artikel ist in forum Nachhaltig Wirtschaften 01/2016 - Herausforderung Migration und Integration erschienen.



     
        
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