Grundfos stellt neue Umwälzpumpe Alpha3 für den einfachen hydraulischen Abgleich vor

"Wo in der Praxis bislang mit groben Schätzwerten gearbeitet oder gar nicht abgeglichen wurde, ermöglicht die neue Lösung einen einfachen, aber zielgenauen Abgleich."

Ein hydraulischer Abgleich ist wichtige Voraussetzung für die bedarfsgerechte Wärmeverteilung und den effizienten Betrieb von Heizungssystemen. Mit der Nassläufer-Umwälzpumpe Alpha3 bringt Grundfos jetzt eine neue Lösung auf den Markt, die bei kleineren Anlagen einen hydraulischen Abgleich ohne großen Aufwand ermöglicht.
 
Grundfos stellt neue Umwälzpumpe Alpha3 für den einfachen hydraulischen Abgleich vor. © Grundfos GmbHDie Alpha3, die auf der neuesten Generation der Nassläufer-Baureihe Alpha2 basiert, ist ab Werk vorbereitet für den Einsatz des Alpha Reader, einem speziellen Auslesegerät, das Grundfos als separates Zubehör anbietet. Mit dem Reader und der Software-App GO Balance lassen sich die Betriebsdaten der Alpha3 auf ein Smartphone oder Tablet übertragen und software-geführt ein zuverlässiger und zeitsparender hydraulischer Abgleich der Anlage vornehmen. Die Lösung ist unter Berücksichtigung der geltenden Normen und Richtlinien für den hydraulischen Abgleich in Zwei-Rohr-Systemen mit Radiatoren konzipiert.
 
Die neue Alpha3 ist mit der Hydraulik und den neuesten Innovationen der Alpha2-Baureihe ausgestattet. Dazu zählen ein hocheffizienter Permanentmagnet-Motor, AutoAdapt-Technologie mit selbstadaptierender Kennlinie und praxisnahe Funktionen für den zuverlässigen Betrieb, darunter ein echter Trockenlaufschutz mit Prüfung der Lastsituation und ein sicheres Anlaufen zum Lösen von Schmutzablagerungen nach längerer Inaktivität. Wie die Baureihe Alpha2 erreicht die neue Alpha3 mit einem Energie-Effizienz-Index (EEI) von kleiner gleich 0,15 (Modell Alpha3 25-40 180) die höchste Effizienz in dieser Klasse.
 
Als Besonderheit ist die Alpha3 mit speziellen Kommunikationsmöglichkeiten für den hydraulischen Abgleich ausgestattet. Sie stellt in einer speziellen Betriebsart Daten als Signale zur Verfügung, die über einen Sensor vom Alpha Reader ausgelesen werden können. Der Reader wird dafür vorübergehend am Pumpenkopf befestigt. Er liest Betriebsdaten wie Volumenstrom, Förderhöhe, Stromaufnahme, Alarmstatus und Fehlercodes aus und überträgt sie per Bluetooth-Schnittstelle in Echtzeit an die GO Balance App auf dem Smartphone.
 
Der hydraulische Abgleich erfolgt dann interaktiv mit Hilfe der App. Zunächst wird das Tool kalibriert, indem man alle Heizkörperventile schließt und der verbleibende Volumenstrom ermittelt wird. Im zweiten Schritt werden die Heizkörper nacheinander einzeln geöffnet und der jeweils anfallende Volumenstrom bestimmt. Auf Basis der ermittelten Daten prüft die App, ob die Anlage hydraulisch abgeglichen ist, und benennt für jeden Heizkörper den ermittelten und den empfohlenen Volumenstrom, damit der Installateur bei Bedarf die entsprechenden Voreinstellungen vornehmen kann.
 
"Die Alpha3 in Verbindung mit dem Alpha Reader ist für Installateure und Hausbesitzer gleichermaßen von Nutzen", erläutert Martin Palsa, D-A-CH Area Manager bei Grundfos. "Wo in der Praxis bislang mit groben Schätzwerten gearbeitet oder gar nicht abgeglichen wurde, ermöglicht die neue Lösung einen einfachen, aber zielgenauen Abgleich. Der Installateur profitiert von dem geringen Aufwand, der Hausbesitzer von der Möglichkeit, die Heizkosten erheblich zu reduzieren." Für den reinen Austausch oder Anwendungen ohne hydraulischen Abgleich steht nach wie vor das Modell Alpha2 zur Verfügung.
 
Alpha3, Alpha Reader und GO Balance sind ab November verfügbar. Die Pumpe ist in den Baugrößen 25 und 32 für 4, 6 und 8 Meter Nennförderhöhe lieferbar. Der Alpha Reader wird nur für das Auslesen benötigt und kann daher wechselnd bei allen unterschiedlichen Alpha3-Modellen und Anlagen eingesetzt werden. Die App GO Balance steht für Smartphones mit iOS- oder Android-Betriebssystem zur Verfügung und kann kostenlos heruntergeladen werden.

Kontakt:
Grundfos GmbH, Dirk Schmitz | dschmitz@grundfos.de | http://www.grundfos.de

Technik | Innovation, 09.10.2015

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