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PuroVerde eG: Verbraucher und Erzeuger verbünden sich zu ihrem gemeinsamen Vorteil

Neue Genossenschaft PuroVerde eG gegründet

Die neu gegründete Genossenschaft PuroVerde eG will eine Bewegung kritischer Konsumenten, Händler und Produzenten für eine neue Land- und Forstwirtschaft initiieren von der alle profitieren: Kleinbauern in Costa Rica und Verbraucher in Deutschland, Natur und Umwelt und nicht zuletzt die Mitglieder der PuroVerde eG. Die PuroVerde eG wird tropische Produkte aus naturnaher Erzeugung in Permakultur und Waldfeldbau entwickeln, anbauen, veredeln und handeln. Hochwertige Produkte, eine stabile finanzielle Rendite für die Mitglieder, und eine nachweisbare sozial-ökologische Wirkung entlang der Wertschöpfungskette sind das Ziel der PuroVerde eG. Eine Mitgliedschaft ist schon ab 2.000 Euro möglich.
 
Das Wirtschaftsmodell der PuroVerde eG basiert auf dem solidarischen Zusammenwirken von Konsumenten und Produzenten. © PuroVerde eG
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die Geschichte der PuroVerde eG beginnt vor acht Jahren. In 2007 hat Leo Pröstler, Geschäftsführer der Querdenker GmbH in Freiburg, den ersten BaumInvest Fonds ins Leben gerufen, um im Norden Costa Ricas einheimische Edelhölzer nachhaltig aufzuforsten. Über 2.000 Anleger haben insgesamt 28 Millionen Euro in eine nachhaltige Aufforstung investiert. Am Anfang stand die Idee, zwischen den jungen Bäumen landwirtschaftliche Nutzpflanzen in Waldfeldbau anzubauen. Mit dieser Idee einer kombinierten Land- und Forstwirtschaft ist über die Jahre aus den ursprünglichen Aufforstungsprojekten ein ganzer Projektverbund entstanden. Dessen Ziel ist es, praktisches Beispiel eines zukunftsfähigen Wirtschaftssystems zu sein, das die menschlichen Bedürfnisse im Rahmen des Erhalts natürlicher Ressourcen deckt.
 
Die neu gegründete PuroVerde Genossenschaft führt das Konzept des Waldfeldbaus konsequent fort. Sie will in dem beispielhaften Modellprojekt in Costa Rica tropische Produkte aus naturnaher Erzeugung in Permakultur entwickeln, anbauen und handeln. Den Anfang macht Bio-Ingwer, danach können weitere Produkte wie Ananas, Mango, Papaya, Maracuja, Bananen, Gemüse wie Süßkartoffeln und Maniok, Gewürze wie Pfeffer und Zitronengras sowie Kaffee und Kakao in die Mischkulturen und den Vertrieb integriert werden.
 
Das Einzigartige der PuroVerde eG: Das Genossenschaftsmodell bringt Produzenten und Konsumenten zusammen und sorgt für eine transparente Wertschöpfungskette von den Feldern in Costa Rica bis auf die Teller in Europa. Das solidarische Wirtschaften soll dabei eine dreifache Rendite erzielen: finanziell, ökologisch und sozial.
 
Durch den innovativen Anbau in Permakultur und Waldfeldbau sollen Böden und Wasserqualität verbessert und gleichzeitig die Biodiversität und das Klima geschützt werden. Zudem schafft die PuroVerde eG langfristige Arbeitsplätze und Marktzugänge für Kleinbauern. Die Genossenschaft will mit dafür sorgen, dass alle Beteiligten mit ihrer Arbeit langfristig ihre Existenz sichern können und ein großer Teil der Wertschöpfung im ländlichen und benachteiligten Norden Costa Ricas bleibt.
 
„Mit dieser Genossenschaft wollen wir dazu beitragen, dass Wirtschaft wieder „gemeinnützig" wird und Gewinne nicht länger auf Kosten der Natur, anderer Regionen und zukünftiger Generationen erwirtschaftet werden", begründet Leo Pröstler, Initiator und Vorstand der PuroVerde e.G., sein Engagement. „Die Wirtschaft muss den Menschen dienen und nicht umgekehrt."
 
Die PuroVerde eG kann auf den bestehenden Projektverbund zurückgreifen und so bestens vorbereitet an den Start gehen. In den letzten Jahren wurde unter der Leitung von Stefan Pröstler, dem Sohn von Leo Pröstler und treibende Kraft des Projektverbundes in Costa Rica, alles für die neue Landwirtschaft vorbereitet. Geeignete Anbauflächen sind ebenso vorhanden wie mehrjährige Erfahrung in Waldfeldbau, der Aufforstung von Mischwald sowie Herstellung von Saatgut und ökologischem Dünger. Die Infrastruktur ist ausgebaut und zahlreiche Vertriebswege wurden erprobt; unter anderem mit dem Bio-Mehrfruchtsaftgetränk GingerVerde. „Alles ist vorhanden, um jetzt gemeinsam erfolgreich zu wirtschaften" sagt Leo Pröstler.
 
Die beteiligten Mitglieder in Deutschland und Europa ermöglichen mit ihren Anteilen den Aufbau dieses innovativen regionalen Wirtschaftssystems in Costa Rica, indem sie dafür das notwendige Kapital bereitstellen.
 
Neben den ökologischen und sozialen Zielsetzungen hat die Genossenschaft ebenso die Rendite der beteiligten Mitglieder im Blick: Durch den Verkauf hochwertiger Produkte – ob frisch oder weiterverarbeitet – an den Bio-Handel und im Direktvertrieb will die PuroVerde eG einen Überschuss erwirtschaften. Ein Teil des Unternehmensgewinns dient als Rücklage und sichert Risiken, wie Ernteausfälle und Preisschwankungen bei den Produkten ab. Ab dem fünften Jahr strebt die Genossenschaft eine jährliche Rendite von zwei bis drei Prozent an, die an die Mitglieder ausgeschüttet werden kann.
 
Mittelfristig orientierte Anleger mit ökologischem und sozialem Engagement können sich ab einer Mindestbeteiligung von 2.000 Euro (2 Anteile à 1.000 Euro) beteiligen und dadurch Mitglied werden.
 
Vorstand der Genossenschaft sind Leo Pröstler und Heiko Rock, den Aufsichtsrat bilden Ulrich Martin Drescher (Vorsitz), Jutta Dieffenbacher und Stefan Pröstler. Die PuroVerde eG ist in einem Projektverbund der Querdenker GmbH, zusammen mit der Stiftung FuturoVerde und der Aufforstungsprojekten von BaumInvest.
 
Weitergehende Informationen zum Engagement von Leo Pröstler und Hintergrundinformationen zu sämtlichen Projekten des Projektverbundes können angefordert werden bei:
 
Querdenker GmbH, Simon Mader | Tel. 0761-150636-13 | s.mader@querdenkergmbh.de.
  
Im Internet unter www.puroverde.de

Lifestyle | Geld & Investment, 30.07.2015

     
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