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Bayer CropScience veranstaltet Cereal Future Forum in Brüssel

Führende Getreideexperten diskutieren Herausforderungen und neue Ansätze zur Steigerung von Ertrag und Qualität bei Weizen.

In Brüssel haben sich rund 230 Experten und Vertreter aus 30 Getreide-Anbauländern getroffen, um neue Herausforderungen und Chancen in der Weizenproduktion zu erörtern. Das von Bayer CropScience am 11. und 12. Februar veranstaltete Cereal Future Forum lieferte neue Perspektiven zu einer Reihe von Themen: Von agronomischen Herausforderungen wie beispielsweise integrierter Unkraut- und Schädlingsbekämpfung oder dem Einfluss von Trockenheit und Hitze auf den Weizenertrag über die Anforderungen der Wertschöpfungskette und regulatorische Herausforderungen bis hin zu technologischen Innovationen durch Ansätze des sogenannten Digital Farming.

Liam Condon, Vorstandsvorsitzender von Bayer CropScience, auf dem Cereal Future Forum in Brüssel, Belgien. © Bayer CropScience AGReferenten aus Wissenschaft und Industrie, von landwirtschaftlichen Betrieben und staatlichen Einrichtungen tauschten ihre Erfahrungen und Ansichten über den Anbau von Weizen aus. Das wichtigste Ergebnis: Der weltweite Bedarf an Weizen wächst stetig und schneller als die Produktivität. Um die landwirtschaftliche Produktivität weiter zu steigern, ohne die Umwelt zu beeinträchtigen, brauchen wir mehr Innovationen, um eine nachhaltige Intensivierung des Weizenanbaus sicherzustellen.

Innovation für höhere Erträge und Ausschöpfung des Potenzials
Bayer CropScience hat ein langfristiges Innovationsprogramm aufgelegt, um die Produktivität von Weizen weltweit zu erhöhen. Das Unternehmen - bereits Marktführer bei Pflanzenschutzprodukten für die wichtigste Kulturpflanze der Welt - begann 2010 mit dem Aufbau eines Geschäfts für Weizensaatgut; dazu wurden Kooperationen mit führenden Weizenforschungs-Institutionen geschlossen und ausgewählte Zukäufe getätigt. "Unser Zehn-Jahres-Plan sieht Investitionen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro in die Erforschung und Entwicklung neuer Lösungen für Weizen bis 2020 vor - mit Hochertrags-Saatgut und neuen Pflanzenschutzlösungen, die den weltweiten Anbau von Weizen voranbringen", sagte Liam Condon, Vorstandsvorsitzender von Bayer CropScience. "Inzwischen sind weltweit sieben Weizenzuchtstationen in allen wichtigen Weizenanbaugebieten in Betrieb, derzeit wird das erste Saatgut in Osteuropa verkauft. Hybridsaatgut, das höhere Erträge verspricht, dürfte nach 2020 auf den Markt kommen - ein Beispiel für den langfristigen Charakter unseres Geschäfts", sagte Condon weiter.

"Vor uns liegt eine immense Aufgabe", sagte Steve Patterson, Global Crop Manager Cereals bei Bayer CropScience. "Ohne Kooperation geht es nicht. Wir müssen die Landwirte mit ihren Bedürfnissen in den Blick nehmen, sowohl die Großbetriebe in Industrieländern als auch die Kleinbauern in Entwicklungsländern. Agrarwissenschaftliche Erkenntnisse können ebenso entscheidend sein wie technologische Entwicklungen - zum Beispiel Digital Farming, neue Anbausysteme sowie entsprechende Maschinen und Geräte. Darüber hinaus müssen wir alle die Bedürfnisse und die Vorteile moderner Landwirtschaft kommunizieren. Und wir müssen die wissenschaftlichen Grundlagen erklären, um berechenbare und auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhende Rahmenbedingungen im regulatorischen Umfeld zu unterstützen."

Bayer CropScience setzt auf Dialog und Kooperation und hat daher die Veranstaltungsreihe spezieller Crop Future Foren als Netzwerkplattformen zur Zukunft wichtiger Kulturpflanzen ins Leben gerufen. "Mithilfe unserer Crop Future Foren möchten wir den Stakeholder-Dialog und Wissensaustausch über gesellschaftliche Trends und innovative Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft anregen", sagte Hartmut van Lengerich, Leiter Cereals, Rice, Oilseeds and Fungicide Assets bei Bayer CropScience. "Getreide ist ein wichtiges Grundnahrungsmittel. Wir wollen dem künftigen Bedarf einer wachsenden Weltbevölkerung Rechnung tragen, indem wir Landwirten in aller Welt innovative integrierte Lösungen bereitstellen. Dazu suchen wir aktiv den Dialog und arbeiten mit Getreideexperten rund um die Erde zusammen. Dieses Future Forum war bereits das zweite zu Getreide, und wir konnten erfolgreich an die Diskussionen auf unserem ersten Cereal Future Forum des Jahres 2011 anknüpfen."

Weizen - die älteste und am meisten angebaute Kulturpflanze der Welt
Die Ursprünge von Weizen reichen mehr als 12.000 Jahre zurück. Ungefähr 25 Prozent der Ackerfläche weltweit dienen dem Anbau von Weizen. Damit ist er heute die Kulturpflanze mit der größten Anbaufläche und eines der weltweit wichtigsten Grundnahrungsmittel. Er wird von 2,5 Milliarden Menschen in rund 90 Ländern verzehrt. 2013 wurden weltweit etwa 700 Millionen Tonnen Weizen geerntet. Wichtige Anbaugebiete für Weizen sind die Europäische Union, China, Indien, Nordamerika, Russland, Australien und Pakistan. Die Herausforderungen für die Weizenproduktion in der Zukunft sind vielfältig. In den letzten zehn Jahren hat die globale Nachfrage nach Weizen stärker zugenommen als die Produktivität; damit wächst weltweit auch die Kluft zwischen Angebot und Nachfrage. Seit dem Jahr 2000 haben extreme Witterungsbedingungen die globalen Weizenmärkte schon dreimal destabilisiert.

Über Bayer CropScience
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Gebieten Gesundheit, Agrarwirtschaft sowie hochwertige Materialien. Bayer CropScience verantwortet als Teilkonzern der Bayer AG das Agrargeschäft und zählt mit einem Umsatz von 8,819 Milliarden Euro im Jahr 2013 zu den weltweit führenden, innovativen Crop-Science-Unternehmen mit den Tätigkeitsbereichen Saatgut, Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfung außerhalb der Landwirtschaft. Das Unternehmen bietet seinen Kunden eine herausragende Produktpalette mit hochwertigem Saatgut, innovativen Pflanzenschutzlösungen auf chemischer und biologischer Basis sowie einen umfassenden Kundenservice für die moderne nachhaltige Landwirtschaft. Im Bereich der nicht-landwirtschaftlichen Anwendungen verfügt Bayer CropScience über ein breites Portfolio von Produkten und Dienstleistungen zur Bekämpfung von Schädlingen in Heim und Garten bis hin zur Forstwirtschaft. Das Unternehmen beschäftigt 22.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist in mehr als 120 Ländern vertreten. Weitere Informationen zum Unternehmen unter www.presse.bayercropscience.com.

Quelle: Bayer Aktiengesellschaft



     
        
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