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10.000 Chancen auf Leben in 20 Jahren Kooperation

Partnerschaft zwischen Telekom und DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei feiert Jubiläum

Es sind bereits 10.000er Telekom-Mitarbeiter registriert. Die  Ehrung der „Lebensretter 2014" fand durch Sandra Bothur, Geschäftsführerin DKMS und Dietmar Welslau, Geschäftsführer Personal Telekom Deutschland statt.
 
Dietmar Welslau, Geschäftsführer Personal Telekom Deutschland (erste Reihe zweiter von rechts) und Sandra Bothur, Geschäftsführerin der DKMS (ganz rechts) ehrten die Telekom-Mitarbeiter, die in diesem Jahr eine Stammzellspende für einen an Leukämie Erkrankten abgegeben haben. © Deutsche Telekom Für viele an Blutkrebs erkrankte Menschen ist eine Stammzellspende die letzte Möglichkeit auf eine erfolgreiche Behandlung ihrer Krankheit. Deshalb unterstützt die Telekom die DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei. Je größer die Zahl der registrierten Spender ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Patient auf seinen „genetischen Zwilling" trifft, dessen Stammzellspende ihm helfen kann, den Blutkrebs zu überwinden. „Wir sind stolz darauf, dass wir gemeinsam mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern diese Partnerschaft seit nunmehr 20 Jahren leben", sagt Dietmar Welslau, Geschäftsführer Personal Telekom Deutschland. „In über 70 Typisierungsaktionen haben sich bis jetzt 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bundesweit zu einer Stammzellspende bereit erklärt und so viele Leben retten können."
 
Aber nicht nur das: Neben der Kostenübernahme für die Typisierungen durch die Telekom haben sich die Mitarbeiter in der Mehrzahl der Aktionen an der Organisation und Durchführung selbst beteiligt. Besonders aktiv engagieren sich die Auszubildenden für die DKMS. Doah Kharbeiti ist die 10.000ste typisierte Mitarbeiterin. Auch sie ist Auszubildende und im zweiten Lehrjahr. Sie arbeitet im Telekom Shop in Landshut. Jeder typisierte Bürger bringt uns einen Schritt weiter", sagt Sandra Bothur, Geschäftsführerin DKMS. „Durch die Kooperation mit großen Unternehmen wie der Telekom kann unsere Datenbank schneller wachsen. Damit steigt die Chance auf ein neues Leben für Pateinten mit der Diagnose Blutkrebs." Das zeigt der heutige Tag einmal mehr: Sandra Bothur und Dietmar Welslau ehrten gemeinsam die 20 Mitarbeiter, die in diesem Jahr Stammzellen für einen Patienten gespendet haben. Warum diese Kooperation so wichtig ist, zeigt der Ehrengast des Tages, Gunter Müller: Er erhielt in der ersten Telekom-Typisierungsaktion eine Stammzellspende von Mitarbeiterin Jessika Bell. Jetzt konnten sich die „genetischen Zwillinge" auch persönlich kennenlernen. „Ohne Frau Bells Hilfe damals hätte ich die Krankheit nicht überlebt und könnte heute nicht mit meiner Frau in Bonn zu Gast sein," sagt Müller.
 
Auch Einzelpersonen können sich bei der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei registrieren lassen. Das ist unkompliziert und funktioniert mittels einer Speichel- oder Blutprobe. Mehr Informationen dazu gibt es auf der Website der DKMS: http://www.dkms.de/de.

Über die Deutsche Telekom
Die Deutsche Telekom ist mit über 142 Millionen Mobilfunkkunden sowie 31 Millionen Festnetz- und mehr als 17 Millionen Breitbandanschlüssen eines der führenden integrierten Telekommunikationsunternehmen weltweit (Stand 31. Dezember 2013). Der Konzern bietet Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Festnetz, Mobilfunk, Internet und IPTV für Privatkunden sowie ICT-Lösungen für Groß- und Geschäftskunden. Die Deutsche Telekom ist in rund 50 Ländern vertreten und beschäftigt weltweit rund 229.000 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2013 erzielte der Konzern einen Umsatz von 60,1 Milliarden Euro, davon wurde mehr als die Hälfte außerhalb Deutschlands erwirtschaftet.
 
Weitere Informationen unter http://www.telekom.com
 
Über die DKMS Familie
Die DKMS sucht und vermittelt Stammzellspender für Menschen mit Blutkrebs und anderen Erkrankungen des blutbildenden Systems. Mit weltweit insgesamt mehr als 4,8 Millionen Registrierten (davon mehr als 3,6 Millionen in Deutschland) und mehr als 45.000 ermöglichten Stammzelltransplantationen ist sie der weltweit größte Stammzellspenderdateien-Verbund. Den Anstoß zur Gründung gab 1991 das Schicksal der an Leukämie erkrankten Mechtild Harf, die eine Stammzelltransplantation benötigte. Mit dem Ziel, gemeinschaftlich noch mehr Leben zu retten, engagiert sich die DKMS seit 2013 verstärkt in der Forschung und weitet ihre Arbeit auch auf andere Länder aus. Bisher ist sie mit ihren Partnerorganisationen in den USA (Delete Blood Cancer), Polen (DKMS Polska), Spanien (Fundación DKMS España) und in Großbritannien (Delete Blood Cancer UK) vertreten.

Quelle: Deutsche-Telekom-AG

Wirtschaft | Führung & Personal, 08.12.2014
     
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