BEE_Sommerfest_2024

Fair-Trade Produkte

Eine gerechtere Welt schaffen

Während vor über zehn Jahren den meisten Menschen bei Einkäufen verschiedener Produkte vorrangig der Preis wichtig war, so lässt sich in den letzten Jahren ein gegenläufiger Trend beobachten. Natürlich ist weiterhin der Preis ein wichtiges Kriterium dafür, ob ein Produkt konsumiert wird oder nicht. Allerdings stellen immer mehr Leute die Qualität und die Frage nach der Entstehungsgeschichte des Lebensmittels, also woher die Produkte stammen und unter welchen Umständen sie hergestellt wurden, in den Mittelpunkt.
 
Das Fair-Trade-Prinzip 
Manche weltweit nachgefragten Produkte, wie beispielsweise Kaffee, bestimmte Lebensmittel oder Kleidung, werden vorrangig in Entwicklungsländern hergestellt. Aufgrund der Globalisierung und der damit verbundenen weltweiten Zugänglichkeit der Märkte, drücken international agierende Unternehmen den Weltmarktpreis für diese Produkte so weit nach unten, dass die Bauern vor Ort ihre Güter nicht mehr absetzen können. Hier greift das Fair-Trade-Prinzip ein und kauft den Bauern ihre Waren für einen höheren Preis als den Weltmarktpreis ab, um so die lokale Wirtschaft und damit die ganze Region zu schützen. Durch fair gezahlte Löhne wird die Lebenssituation der Bauern nachhaltig verbessert.

Sie erhalten eine adäquate Schutzkleidung, bezahlten Urlaub und eine soziale Vorsorge, damit sie ihre Arbeit auch in vielen Jahren noch beschwerdefrei ausführen können. Aber sie erhalten auch eine Stimme und werden gehört, denn ein fester Betrag des Verkaufswerts geht als Fairtrade-Prämie in eine separate Kasse, über deren gemeinnützige Verwendung die Bauern demokratisch und eigenständig entscheiden können. So ist sichergestellt, dass die finanziellen Mittel an den richtigen Stellen ankommen und nicht in einem Sumpf aus Korruption oder Verlusten durch Preisaufschläge im Zwischenhandel verpuffen. Als Konsument von Fair-Trade-Produkten, die in Deutschland durch ein Siegel gekennzeichnet sind, trägt jeder Käufer seinen Teil für eine bessere und gerechtere Welt bei und ist indirekt an der Verbesserung der sozialen Bedingungen in den Entwicklungsländern durch den Bau von Schulen, Brunnen oder Krankenhäusern beteiligt.

Der Tchibo Coffee Service
Ein Partner, der die Fair-Trade-Prinzipien konsequent umsetzt und die Binnenwirtschaft sowie die sozialen Strukturen der Enwicklungsländer durch sein Engagement nachhaltig verbessert, ist der Tchibo Coffee Service mit seiner Tchibo VISTA Reihe. Alle Produkte aus der Tchibo VISTA Reihe sind fair gehandelt und werden ökologisch angebaut. Ein nachhaltiger und sozial verantwortlicher Kaffeeanbau steht an oberster Stelle. Weitere Unternehmen, die sich auf nachhaltige Produkte konzentriert haben, können in unserem Beitrag zu brandoscope nachgelesen werden.

Zukunft von Fair-Trade Produkten
Auf lange Sicht profitieren alle vom Fair-Trade-Handel: Die Bauern in den Entwicklungsländern haben eine soziale Grundsicherung, sodass sie ihre ganze Energie auf die Herstellung eines hochwertigen Produkts konzentrieren können und die Konsumenten kommen in den Genuss, einen leckeren und aromatischen Kaffee mit einem guten Gewissen trinken zu können.
 

Lifestyle | Essen & Trinken, 22.06.2014

     
Cover des aktuellen Hefts

Positiver Wandel der Wirtschaft? – So kann's gehen

forum 03/2024 mit dem Schwerpunkt „Wirtschaft im Wandel – Lieferkettengesetz, CSRD und regionale Wertschöpfung"

  • KI
  • Sustainable Finance
  • #freiraumfürmacher
  • Stromnetze
Weiterlesen...
Kaufen...
Abonnieren...
17
JUN
2024
„Das ÖPNV-Sofortprogramm für die Verkehrswende bis 2025“
In der Reihe "Mein Klima - auf der Straße, im Garten, ..."
80336 München und online
30
JUN
2024
Constellations Week 2024
Inspiration, Klarheit und Empowerment
I-39040 Tramin, Südtirol
03
JUL
2024
BEE Sommerfest 2024
Das Gipfeltreffen der Erneuerbaren
10997 Berlin
Alle Veranstaltungen...
The VinylPlus Sustainability Forum 2024. Together towards higher ambitions

Professionelle Klimabilanz, einfach selbst gemacht

Einfache Klimabilanzierung und glaubhafte Nachhaltigkeitskommunikation gemäß GHG-Protocol

Politik

Warum eskaliert der Streit um Israel und Palästina ausgerechnet an den Hochschulen?
Christoph Quarch fordert mehr Kooperation, mehr Dialog und mehr Disputation
B.A.U.M. Insights

Jetzt auf forum:

Engagement Report 2023:

CWS Workwear eröffnet Innovation Lab für nachhaltige Textilien

Von Emmendingen bis Neumünster:

Nachhaltige Arbeitsplatzkonzepte

Adapteo-Großprojekt Gymnasium Mainz-Mombach

Tax the Rich – was steckt dahinter?

Feinde der Demokratie, Feinde des Rechts

Das waren die zweiten BIO Tage im Wiener Palmenhaus

  • Kärnten Standortmarketing
  • Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG
  • circulee GmbH
  • Futouris - Tourismus. Gemeinsam. Zukunftsfähig
  • B.A.U.M. e.V. - Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften
  • ECOFLOW EUROPE S.R.O.
  • DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
  • World Future Council. Stimme zukünftiger Generationen
  • Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH
  • Engagement Global gGmbH
  • Global Nature Fund (GNF)