Wirtschaft | Lieferkette & Produktion, 26.02.2014
Nachhaltigkeit geht nicht im Alleingang
Der Ritter Sport Nachhaltigkeitsmanager als Schnittstelle zu externen Organisationen: Ein Überblick
Als Nachhaltigkeitsmanager bei Ritter Sport versteht sich Georg Hoffmann als Schnitt- und Kommunikationsstelle zu verschiedenen Organisationen, mit denen Ritter Sport im Bereich Nachhaltigkeit kooperiert. Auch auf diesem Wege arbeitet das schwäbische Familienunternehmen an Nachhaltigkeitshemen: von der Biodiversität bis zum nachhaltigen Kakao. Im Folgenden stellen wir Ihnen vier dieser Organisationen vor: Forum nachhaltiger Kakao
Das Forum nachhaltiger Kakao ist eine gemeinsame Initiative der Bundesregierung, der deutschen Süßwarenindustrie, des deutschen Lebensmittelhandels sowie von Nichtregierungsorganisationen und standardsetzenden Organisationen (Fairtrade, Rainforest Alliance und UTZ Certified). Sie alle haben sich zum Ziel gesetzt, die Lebensumstände der Kakaobauern verbessern.
Die Mitglieder erarbeiten Methoden zu mehr Nachhaltigkeit im Kakaoanbau sowie Qualitätskriterien für konkrete Projekte. So entsteht ein wirksames Modell, das Kakaoerzeuger stufenweise an einen nachhaltigen Kakaoanbau herangeführt. Als Basis dienen so genannte "Best Practices" - erfolgreiche Beispiele aus der Praxis ("best-practice"). Die Arbeit des Forums nachhaltiger Kakao entspricht damit dem Ansatz, den Ritter Sport seit fast 25 Jahren in Nicaragua verfolgt.
Ritter Sport ist Mitglied im Forum Nachhaltiger Kakao, um neben dem eigenen Projekt in Nicaragua auch auf die sozialen und ökologischen Bedingungen für die Kakaobauern in den vielen anderen Anbauregionen Einfluss zu nehmen.
Biodiversity In Good Company
Die Initiative Biodiversity In Good Company ist ein Zusammenschluss von Unternehmen, die gemeinsam für den Schutz der biologischen Vielfalt eintreten. Unternehmen, die die so genannte "Leadership-Erklärung" unterzeichnet haben, verpflichten sich, den Schutz der Biodiversität in ihre Nachhaltigkeitsstrategie und das betriebliche Management zu integrieren.
Da die Landwirtschaft einen großen Einfluss auf die Biodiversität hat, ist es für die Alfred Ritter GmbH & Co. KG wichtig, sich bei den bezogenen Agrarrohstoffen auch mit den Auswirkungen im Anbau auf die Biodiversität auseinander zu setzten und nach Verbesserungen zu suchen. Dabei hilft der Austausch mit anderen Unternehmen (best practices).
RSPO (Roundtable on Sustainable Palm Oil)
Roundtable on Sustainable Palm Oil (RSPO) ist ein Verein, der 2004 auf Initiative des WWF zur Förderung der Produktion und Verwendung von nachhaltigem Palmöl gegründet wurde. Zu den Grundprinzipien von RSPO zählen unter anderem das Bekenntnis zu Transparenz, die Anwendung angemessener Methoden durch anbauende Betriebe, die zum Beispiel die langfristige Wahrung der Bodenfruchtbarkeit und den Artschutz gewährleisten, sowie die Verantwortung gegenüber Mensch und Umwelt.
Ritter Sport ist Mitglied beim RSPO und hat eine RSPO-Zertifizierung, da Palmöl ein Bestandteil von gefüllten Schokoladesorten ist.
AoeL (Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller)
Die Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AoeL) ist ein 2002 gegründeter Verband von Öko-Lebensmittelherstellern und setzt sich für die Weiterentwicklung des europäischen Rechts, insbesondere des Biorechts, die Förderung des Wertebewusstseins für Lebensmittel und für die Prozessqualität ökologischer Lebensmittel ein.
Die AoeL versteht sich als Interessensvertretung der ökologischen Lebensmittelproduzenten sowie als Kommunikationsplattform zur Förderung des Austauschs und der Kooperation der Mitglieder untereinander.
Zu den Schwerpunktthemen der AoeL zählen ökologische und soziale Verantwortung, die Ernährungswerte der Lebensmittel, Integrität und Transparenz sowie der Respekt vor Tieren.
Als erster und bislang einziger Volumenhersteller hat Ritter Sport 2008 ein eigenes Bio-Sortiment auf den Markt gebracht - für Inhaber Alfred T. Ritter eine echte Herzensangelegenheit.
Quelle: Alfred Ritter GmbH & Co. KG
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