Wirtschaft | Marketing & Kommunikation, 10.12.2013
KPMG-Studie: Nachhaltigkeitsberichterstattung hat sich weltweit durchgesetzt
Auswertung von über 4.000 Berichten
Die Berichterstattung über Nachhaltigkeit hat sich bei Unternehmen in aller Welt durchgesetzt. Fast drei Viertel aller Unternehmen weltweit berichten heute bereits über ihr Nachhaltigkeitsengagement (71 Prozent). Das hat eine KPMG-Studie ergeben, bei der die Berichterstattung der jeweils 100 umsatzstärksten Unternehmen in 41 Ländern untersucht wurde.
Seit der letzten Umfrage vor zwei Jahren ist der Anteil der über Nachhaltigkeit Bericht erstattenden Unternehmen um sieben Prozentpunkte gestiegen. Von den 250 größten Unternehmen der Welt (G 250) berichten 93 Prozent über ihr Nachhaltigkeitsengagement.
Prof. Dr. Jochen Pampel, Leiter des Bereichs Nachhaltigkeit bei KPMG: "Inzwischen stellt sich nicht mehr die Frage, ob ein Unternehmen über Nachhaltigkeit berichten sollte. Die entscheidende Frage lautet: Was sollte es berichten, und wie macht es das am besten? Für die Unternehmen geht es zunächst darum, diejenigen Umwelt- und Sozialaspekte zu identifizieren, die sowohl eigener Überzeugung nach als auch aus Sicht der Stakeholder relevant sind. Anschließend sollte man diese in der Geschäftsstrategie verankern, um Risiken zu managen, Chancen wahrzunehmen und im wahrsten Sinne des Wortes den Unternehmenswert nachhaltig zu steigern."
Vor allem in der Asien-Pazifik-Region ist in den vergangenen beiden Jahren der Anteil derjenigen Unternehmen stark gestiegen, die einen Nachhaltigkeitsbericht erstellen, nämlich von 49 auf 71 Prozent. Jedes zweite Unternehmen weltweit (51 Prozent) veröffentlicht entsprechende Informationen im Rahmen der jährlichen Finanzberichterstattung. Vor zwei Jahren war dies erst bei 20 Prozent der Fall, 2009 sogar erst bei neun Prozent.
KPMG-Partnerin Simone Fischer: "Die Auswertung der Berichte zeigt, dass vor allem Großunternehmen hinsichtlich Nachhaltigkeit mehr Chancen als Risiken sehen. Während 81 Prozent der berichtenden Unternehmen Risiken aus sozialen und Umweltfaktoren identifizieren, sehen sogar 87 Prozent Chancen für das eigene Geschäft. Erfreulich ist, dass in Deutschland der Anteil derjenigen Unternehmen, die über Nachhaltigkeit Bericht erstatten kontinuierlich wächst. 90 Prozent der geprüften Berichte hierzulande werden zudem von einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft."
Weitere Kernergebnisse der Studie sind:
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Rund um den Globus ist die Berichterstattung von Unternehemn über ihre Nachhaltigkeitstätigkeiten stark gestiegen. |
Prof. Dr. Jochen Pampel, Leiter des Bereichs Nachhaltigkeit bei KPMG: "Inzwischen stellt sich nicht mehr die Frage, ob ein Unternehmen über Nachhaltigkeit berichten sollte. Die entscheidende Frage lautet: Was sollte es berichten, und wie macht es das am besten? Für die Unternehmen geht es zunächst darum, diejenigen Umwelt- und Sozialaspekte zu identifizieren, die sowohl eigener Überzeugung nach als auch aus Sicht der Stakeholder relevant sind. Anschließend sollte man diese in der Geschäftsstrategie verankern, um Risiken zu managen, Chancen wahrzunehmen und im wahrsten Sinne des Wortes den Unternehmenswert nachhaltig zu steigern."
Vor allem in der Asien-Pazifik-Region ist in den vergangenen beiden Jahren der Anteil derjenigen Unternehmen stark gestiegen, die einen Nachhaltigkeitsbericht erstellen, nämlich von 49 auf 71 Prozent. Jedes zweite Unternehmen weltweit (51 Prozent) veröffentlicht entsprechende Informationen im Rahmen der jährlichen Finanzberichterstattung. Vor zwei Jahren war dies erst bei 20 Prozent der Fall, 2009 sogar erst bei neun Prozent.
KPMG-Partnerin Simone Fischer: "Die Auswertung der Berichte zeigt, dass vor allem Großunternehmen hinsichtlich Nachhaltigkeit mehr Chancen als Risiken sehen. Während 81 Prozent der berichtenden Unternehmen Risiken aus sozialen und Umweltfaktoren identifizieren, sehen sogar 87 Prozent Chancen für das eigene Geschäft. Erfreulich ist, dass in Deutschland der Anteil derjenigen Unternehmen, die über Nachhaltigkeit Bericht erstatten kontinuierlich wächst. 90 Prozent der geprüften Berichte hierzulande werden zudem von einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft."
Weitere Kernergebnisse der Studie sind:
- Die meisten Unternehmen (87 Prozent) haben mindestens einen ökologischen oder gesellschaftlichen Megatrend identifiziert, der ihr Geschäftsmodell beeinflusst. Am häufigsten genannt werden hier Klimawandel, Ressourcenknappheit sowie Energie.
- Bei 22 Prozent der G 250-Unternehmen wirkt sich die Nachhaltigkeitsperformance auf die Vergütung von Mitarbeitern und Geschäftsführung aus.
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