66 seconds for the future - forum zeigt Zukunftsgestalter:innen und Nachhaltigkeitspionier:innen

Verbraucherbildung in allen Schulen bundesweit unterrichten

Kultusministerkonferenz beschließt Stärkung der Konsum- und Alltagskompetenzen junger Verbraucherinnen und Verbraucher

Berlin - Wissenschaftliche Studien belegen die großen Defizite von Kindern und Jugendlichen im alltäglichen Konsum - vom Handyvertrag über Ernährung bis hin zu den sozialen Netzwerken. Vor diesem Hintergrund hat die Kultusministerkonferenz mit dem aktuellen Beschluss zur Empfehlung von "Verbraucherbildung an Schulen" die richtigen Weichen gestellt.

Lange Gesichter beim Thema Konsum- und Alltagskompetenzen soll es zukünftig bei Jugendlichen nicht mehr geben.
Foto by Pixabay.com
Die Deutsche Stiftung Verbraucherschutz hat im März dieses Jahres das "Bündnis für Verbraucherbildung" gegründet, um die Verbraucherbildung im Schulsystem fest zu verankern. Mit dem vorliegenden Beschluss der Kultusminister ist nun eine erste wichtige Etappe genommen.

"Ich begrüße den Beschluss der Kultusministerkonferenz und das Engagement von KMK-Präsident Stephan Dorgerloh zur Stärkung der Verbraucherbildung. Jetzt gilt es, auf Landesebene die nächsten Schritte zur Umsetzung von Verbraucherbildung im Unterricht, sowie in der Aus- und Fortbildung der Lehrer einzuläuten", sagt Gerd Billen, geschäftsführender Vorstand der Deutschen Stiftung Verbraucherschutz.

Die von der Stiftung in Auftrag gegebene Befragung von fast 1000 Lehrkräften hat ergeben, dass diese - neben der verbindlichen Verankerung von Verbraucherbildung in den Lehrplänen - eine bessere Fortbildung zur Vermittlung von Konsumkompetenzen wünschen. Die Lehrer benötigen Unterstützung, um aktuelle Verbraucherthemen fundiert und schülerorientiert unterrichten zu können.

Das erklärte Stiftungsziel ist erreicht, wenn alle Kinder und Jugendlichen - über alle Jahrgangsstufen und Schulformen hinweg - Zugang zu Verbraucherbildungsangeboten erhalten. Nach Ende ihrer schulischen Laufbahn werden sie dann in der Lage sein, die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Folgen ihres Konsums zu reflektieren und sinnvolle Entscheidungen für ihr eigenes Leben zu treffen.

Die Deutsche Stiftung Verbraucherschutz fördert daher in Modellvorhaben die Erprobung von Verbraucherschulen, die sich insbesondere für die Stärkung der Konsum- und Alltagskompetenzen im Unterricht engagieren. An diesen Schulen werden die Konsumkompetenzen in den vier Handlungsfeldern der Verbraucherbildung - "Ernährung & Gesundheit", "Finanzen", "Medien", "Nachhaltigkeit" - vermittelt.

Die Verbraucherschulen sollen in Zukunft Impulse für die Weiterentwicklung der Lehrpläne geben und somit die Empfehlung der Kultusministerkonferenz unterstützen. Der offizielle Startschuss für die ersten Verbraucherschulen ist noch für dieses Jahr geplant.

Den Beschluss der Kultusministerkonferenz und die Befragung der Lehrkräfte finden Sie auf der Webseite der Deutschen Stiftung Verbraucherschutz: www.verbraucherstiftung.de/service/presse/verbraucherbildung-allen-schulen-bundesweit-unterrichten

Die Deutsche Stiftung Verbraucherschutz
Die Deutsche Stiftung Verbraucherschutz, gegründet vom Bundesverband Verbraucherzentrale und seinen Mitgliedsorganisationen, hat das Ziel, die Verbraucherarbeit in Deutschland zu stärken. Sie fördert Projekte, die Verbraucherinnen und Verbraucher besser informieren, beraten und weiterbilden. Die Deutsche Stiftung Verbraucherschutz will Verbraucherinteressen durchsetzen und die Stellung des Verbrauchers in der sozialen Marktwirtschaft verbessern. Dies trägt zu einer nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft bei.

Quelle:



     
        
Cover des aktuellen Hefts

forum Nachhaltig Wirtschaften heißt jetzt forum future economy

forum 01/2026

  • Zukunft bauen
  • Frieden kultivieren
  • Moor rockt!
Weiterlesen...
Kaufen...
Abonnieren...
26
FEB
2026
Fördermittel für die Transformation
Praxiswissen für den Mittelstand
Online
17
MÄR
2026
Responsible Leadership Summit Tirol 2026
Für den gemeinsamen Weg bergauf - Award-Einreichungsfrist: 28.02.!
A-6372 Oberndorf bei Kitzbühel/Tirol
14
APR
2026
Zertifizierter ESG-Officer 2026
Moderne Unternehmensverantwortung und Nachhaltigkeit jenseits des Pflichtprogramms
Online-Lehrgang in sechs Modulen
Alle Veranstaltungen...
forum goes international! Download the international edition for forum free of charge.
Anzeige

Professionelle Klimabilanz, einfach selbst gemacht

Einfache Klimabilanzierung und glaubhafte Nachhaltigkeitskommunikation gemäß GHG-Protocol

Megatrends

Mut und Zuversicht im neuen Jahr
Christoph Quarch identifiziert Wohlwollen und Freundlichkeit als Voraussetzung für Beherztheit und Courage
B.A.U.M. Insights
Hier könnte Ihre Werbung stehen! Gerne unterbreiten wir Ihnen ein Angebot

Jetzt auf forum:

YOUNG forum goes Circular

Der Zauber von Olympia - und Geschichten von Hass und Hetze

Gamechanger an der Schnittstelle

Italian Trade Agency zieht positive Bilanz des italienischen Gemeinschaftsauftritts auf der BIOFACH 2026

IFAT 2026 (München, 04.-07. Mai, Halle 3A, Stand 222): Modulare Desinfektionstechnologie für sichere Trinkwassernetze weltweit

AI for Sustainability Day 2026 am 24. März: KI wirksam für Nachhaltigkeit einsetzen

Untapped Potential Afrika

„Eine Grüngasquote im Wärmemarkt wäre ein klimapolitischer Irrweg und eine teure Scheinlösung.“

  • Engagement Global gGmbH
  • Global Nature Fund (GNF)
  • World Future Council. Stimme zukünftiger Generationen
  • Futouris - Tourismus. Gemeinsam. Zukunftsfähig
  • DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
  • toom Baumarkt GmbH
  • NOW Partners Foundation
  • TÜV SÜD Akademie
  • circulee GmbH
  • WWF Deutschland
  • Protect the Planet. Gesellschaft für ökologischen Aufbruch gGmbH
  • Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG
  • SUSTAYNR GmbH
  • BAUM e.V. - Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften
  • Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. (BNW)