Umwelt | Klima, 11.09.2013
Internationale Klimaabgabe im Luftverkehr: Erster Schritt nach 18 Jahren Untätigkeit
Germanwatch fordert von der EU, den Druck für ein globales Abkommen nun aufrecht zu erhalten
Bonn/Montreal - Mit vorsichtigem Optimismus reagiert Germanwatch auf die grundsätzliche Einigung, bis 2016 ein System für eine globale Klimaabgabe im Luftverkehr auszuhandeln. Nach 18 Jahren Untätigkeit sei der Entwurf der Internationalen Luftverkehrsorganisation ICAO, der Anfang Oktober beschlossen werden soll, ein wichtiger erster Schritt, sagte der Politische Geschäftsführer der Umwelt- und Entwicklungsorganisation, Christoph Bals.
"Nun kommt es darauf an, dass die EU den Druck aufrecht erhält", so Bals. "Sollte es 2016 nicht zu einer Einigung kommen, muss die EU wieder im Alleingang Flüge von und nach Europa für die komplette Strecke mit einer CO2-Abgabe belegen."
Wie das angestrebte globale Abkommen genau aussehen wird, ist noch unklar. Bals warnte angesichts der rapide steigenden CO2-Emissionen im wachsenden Flugverkehr vor einem faulen Kompromiss: "Es ist wichtig, dass ein Weg gefunden wird, der zu einer tatsächlichen Verringerung der Emissionen im Luftverkehr spätestens ab 2020 führt. Da gibt es in der Qualität der drei vorliegenden Vorschläge erhebliche Unterschiede."
Die EU ist den USA, China und anderen Staaten nach Medienberichten bei dem Streit über eine Klimaabgabe entgegengekommen: Sie verzichtet bei Flügen in den nicht-europäischen Raum zunächst darauf, die CO2-Kosten außerhalb des EU-Luftraums zu berechnen. Im Gegenzug gaben die USA und China erstmals ihre Blockade eines weiterführenden, globalen Abkommens auf.
Der Start Richtung Klimaabgabe ist endlich fast geglückt - Germanwatch fordert nächste Schritte. |
Wie das angestrebte globale Abkommen genau aussehen wird, ist noch unklar. Bals warnte angesichts der rapide steigenden CO2-Emissionen im wachsenden Flugverkehr vor einem faulen Kompromiss: "Es ist wichtig, dass ein Weg gefunden wird, der zu einer tatsächlichen Verringerung der Emissionen im Luftverkehr spätestens ab 2020 führt. Da gibt es in der Qualität der drei vorliegenden Vorschläge erhebliche Unterschiede."
Die EU ist den USA, China und anderen Staaten nach Medienberichten bei dem Streit über eine Klimaabgabe entgegengekommen: Sie verzichtet bei Flügen in den nicht-europäischen Raum zunächst darauf, die CO2-Kosten außerhalb des EU-Luftraums zu berechnen. Im Gegenzug gaben die USA und China erstmals ihre Blockade eines weiterführenden, globalen Abkommens auf.
Zukunft braucht Frieden
forum 02/2026
- Militär & Märkte
- Grüner Wasserstoff
- Moorschutz als Invest
- ESG loves KI
Kaufen...
Abonnieren...
18
APR
2026
APR
2026
Erneuerbare Energien verteidigen
Großdemonstrationen in mehreren Großstädten
Berlin, Hamburg, Köln, München
Großdemonstrationen in mehreren Großstädten
Berlin, Hamburg, Köln, München
21
APR
2026
APR
2026
20
JUN
2026
JUN
2026
Anzeige
Der Mittelstand im ESG-Dschungel. Sie müssen nicht alles machen. Sie müssen nur wissen, was.
Sie erhalten einen klaren Fahrplan: was jetzt zu tun ist, was Sie auf dem Schirm behalten sollten und was Sie getrost ignorieren können.
Politik
Gute Politik bedient nicht PartikularinteressenChristoph Quarchs Überlegungen zum Wahlsonntag
Jetzt auf forum:
Zu teuer, zu langsam, zu riskant: Atomkraft hat keine Zukunft
Die Zukunft der Demokratie braucht mehr als Debatte
70 Jahre ökologischer Landbau und 40 Jahre Naturland-Winzer
Nachhaltigkeitskriterien bei Power-to-X
80 Prozent sagen NEIN zu Patenten auf Saatgut
pacemaker.ai wird Smart Freight Centre-Mitglied und erreicht „Book and Claim”-Zertifizierung
KI und Nachhaltigkeit zusammen denken: CSM-Sommercampus „KI für Change Agents“ an der Leuphana




















