Technik | Cleantech, 28.02.2012
Greentech-Manager des Jahres 2011 gekürt
Auszeichnung für grüne Technologien
Die Auszeichnung von Franz Fehrenbach als "Greentech-Manager des Jahres 2011" würdigt die strategische Ausrichtung von Bosch auf grüne Technologien.
Das Wirtschaftsmagazin Capital zeichnete Franz Fehrenbach, den Vorsitzenden der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH, als "Greentech-Manager des Jahres 2011" aus. Der Preis wird an Unternehmer und Manager vergeben, die das Wachstum grüner Technologien überdurchschnittlich erfolgreich vorantreiben und deren Unternehmen über ein innovatives und nachhaltiges Produktportfolio verfügen.
In ihrer Laudatio hob die Parlamentarische Staatssekretärin Katherina Reiche hervor, dass mit Fehrenbach in diesem Jahr eine Persönlichkeit den Preis erhalte, die sich nicht nur durch die strategische Ausrichtung eines Großunternehmens im Sinne einer grünen Transformation auszeichne, sondern sich auch durch dezidierte Beiträge zur gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen zu Wort gemeldet habe.
Energiewende braucht Doppelstrategie
Bei der Schonung von Umwelt- und Ressourcen verfolgt Bosch eine Doppelstrategie: Einerseits arbeitet das Unternehmen konsequent daran, die Energieeffizienz bei Produkten und Produktion zu steigern. Andrerseits setzt sich das Unternehmen gerade bei seinen neuen Geschäftsaktivitäten dafür ein, mit langem Atem alternative Antriebe und regenerative Energien rentabel zu machen. Bosch folgt damit der Überzeugung, dass es ökonomisch wie ökologisch unverantwortlich wäre, über das große Ziel die vielen kleinen Schritte auszulassen. In seiner Dankesrede betonte Franz Fehrenbach, dass auch die deutsche Energiewende einer solchen Doppelstrategie folgen muss und forderte eine konsequente Umsetzung: "Diese Wende steht gerade erst am Anfang. Ihre Wege, etwa zum Netzausbau, sind noch lange nicht so klar wie ihre Ziele", so Fehrenbach. "Vor allem braucht es einen Meilensteinplan für die Transformation zu einer kohlendioxidfreien Energieversorgung - einen Plan, dessen Einhaltung es Zug um Zug zu überwachen gilt."
Politische Rahmenbedingungen müssen stimmen
Die Ergebnisse einer von Bosch beim Freiburger Ökoinstitut in Auftrag gegebenen Studie unterstreichen diese Forderung. Demnach ist die Energiewende mit vorhanden Technologien machbar, wenn die politischen Rahmenbedingungen stimmen. Als wichtigste Handlungsempfehlungen an die Energiepolitik führt die Studie eine verstärkte Förderung von Stromspeichern und noch größere Anreize für die energetische Gebäudesanierung an. "Die Energiewende muss, wenn sie ihren Namen verdienen soll, auch im Heizungskeller stattfinden", bringt es Franz Fehrenbach auf den Punkt. Unter der Voraussetzung, dass auch die Energieeffizienz in allen Produkten und Prozessen als Schlüssel erkannt wird, hält es das Freiburger Öko-Institut in seinem optimistischen Ausblick für erreichbar, "unter Beibehaltung des Lebensstandards und bei einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung den Energiebedarf bis zum Jahr 2050 über alle Sektoren hinweg durchschnittlich um 43 Prozent zu reduzieren".
Das Wirtschaftsmagazin Capital zeichnete Franz Fehrenbach, den Vorsitzenden der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH, als "Greentech-Manager des Jahres 2011" aus. Der Preis wird an Unternehmer und Manager vergeben, die das Wachstum grüner Technologien überdurchschnittlich erfolgreich vorantreiben und deren Unternehmen über ein innovatives und nachhaltiges Produktportfolio verfügen.
In ihrer Laudatio hob die Parlamentarische Staatssekretärin Katherina Reiche hervor, dass mit Fehrenbach in diesem Jahr eine Persönlichkeit den Preis erhalte, die sich nicht nur durch die strategische Ausrichtung eines Großunternehmens im Sinne einer grünen Transformation auszeichne, sondern sich auch durch dezidierte Beiträge zur gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen zu Wort gemeldet habe. Energiewende braucht Doppelstrategie
Bei der Schonung von Umwelt- und Ressourcen verfolgt Bosch eine Doppelstrategie: Einerseits arbeitet das Unternehmen konsequent daran, die Energieeffizienz bei Produkten und Produktion zu steigern. Andrerseits setzt sich das Unternehmen gerade bei seinen neuen Geschäftsaktivitäten dafür ein, mit langem Atem alternative Antriebe und regenerative Energien rentabel zu machen. Bosch folgt damit der Überzeugung, dass es ökonomisch wie ökologisch unverantwortlich wäre, über das große Ziel die vielen kleinen Schritte auszulassen. In seiner Dankesrede betonte Franz Fehrenbach, dass auch die deutsche Energiewende einer solchen Doppelstrategie folgen muss und forderte eine konsequente Umsetzung: "Diese Wende steht gerade erst am Anfang. Ihre Wege, etwa zum Netzausbau, sind noch lange nicht so klar wie ihre Ziele", so Fehrenbach. "Vor allem braucht es einen Meilensteinplan für die Transformation zu einer kohlendioxidfreien Energieversorgung - einen Plan, dessen Einhaltung es Zug um Zug zu überwachen gilt."
Politische Rahmenbedingungen müssen stimmen
Die Ergebnisse einer von Bosch beim Freiburger Ökoinstitut in Auftrag gegebenen Studie unterstreichen diese Forderung. Demnach ist die Energiewende mit vorhanden Technologien machbar, wenn die politischen Rahmenbedingungen stimmen. Als wichtigste Handlungsempfehlungen an die Energiepolitik führt die Studie eine verstärkte Förderung von Stromspeichern und noch größere Anreize für die energetische Gebäudesanierung an. "Die Energiewende muss, wenn sie ihren Namen verdienen soll, auch im Heizungskeller stattfinden", bringt es Franz Fehrenbach auf den Punkt. Unter der Voraussetzung, dass auch die Energieeffizienz in allen Produkten und Prozessen als Schlüssel erkannt wird, hält es das Freiburger Öko-Institut in seinem optimistischen Ausblick für erreichbar, "unter Beibehaltung des Lebensstandards und bei einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung den Energiebedarf bis zum Jahr 2050 über alle Sektoren hinweg durchschnittlich um 43 Prozent zu reduzieren".
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