10 Jahre Teutoburger Raps-Kernöl: Flüssiges Gold aus dem Münsterland

Teutoburger Ölmühle feiert 2011 Jubiläum

Ein naturreines Raps-Kernöl aus geschälter Saat, das ohne umweltbelastende Raffination auskommt und mit seinem mild-nussigen Geschmack auch Gourmetköche überzeugt - mit dieser nachhaltigen Geschäftsidee aus einem Forschungsprojekt der Universität Essen und viel unternehmerischem Mut wagte Dr. Michael Raß 2001 zusammen mit Dr. Christian Schein und Wilhelm Kortlüke den Sprung in die freie Wirtschaft. Dass einer der weltweit größten Lebensmittelkonzerne die patentierte Erfindung damals als "großtechnisch nicht umsetzbar" ablehnte, hielt die Gründer nicht ab - im Gegenteil: "So sehr kann man sich täuschen", sagt Raß heute nicht ohne Stolz im Hinblick auf das vorschnelle Urteil der Industrie.

Das zehnjährige Jubiläum der Teutoburger Ölmühle
Glaube an Visionen: Vom Start-up zum Marktführer
Überzeugt von seiner Idee gründete der Wissenschaftler in Ibbenbüren "auf der grünen Wiese" ein erfolgreiches, konsequent nachhaltig wirtschaftendes Unternehmen, das 2011 sein 10-jähriges Bestehen feiert. Schon im zweiten Jahr schrieb die Ölmühle schwarze Zahlen und entwickelte sich schnell zum Marktführer für kaltgepresstes Rapsöl in Premium-Qualität, mit heute 75 Mitarbeitern. Absatz- und Umsatzzahlen steigen seither kontinuierlich, 200 Vertragslandwirte liefern Rohstoffe aus kontrolliert integriertem und biologischem Anbau, täglich verlassen mehrere 10.000 Flaschen die Produktion. "Angesichts unseres jugendlichen Alters und der hochwertigen Produktgruppe ist das eine ordentliche Leistung", resümierte Raß, dessen Geschäftsidee 2007 mit dem Deutschen Gründerpreis ausgezeichnet wurde, anlässlich einer Jubiläumsfeier mit Mitarbeitern und Geschäftspartnern. Als nachhaltiger Beitrag zum aktuellen Jahr des Baumes 2011 bat die Teutoburger Ölmühle die geladenen Gäste um Spenden für das "Plant for the Planet"-Projekt - ein weltweites Waldaufforstungsprogramm der gleichnamigen Schülerorganisation, die sich schließlich über eine Summe von 6.000 Euro freute. "Stop talking. Start planting.", so das Motto der Organisation, das Raß treffend ergänzte, mit einem Zitat von Willy Brandt: "Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist der, sie zu gestalten."

Nachhaltig in die Zukunft
In den kommenden Jahren will das erfolgreiche Unternehmen aus dem Münsterland seine Marktposition weiter ausbauen und setzt dabei auf die eigene Innovationskraft als Schlüssel zum Erfolg: "Rapssaat ist ein phantastischer Rohstoff, der nachhaltig in unserer Heimat angebaut werden kann. Schon heute pressen wir daraus nicht nur erstklassiges Öl, sondern verarbeiten auch die Nebenprodukte wertschöpfend zu erneuerbarer Energie, Industrierohstoffen und Raps-Kernmehl für die Lebensmittelindustrie als Ersatz für allergenes importiertes Senfmehl. Nicht nur hier steckt großes Potenzial, das wir gemeinsam mit unseren Geschäftspartnern heben wollen", so Raß. "Wir sind lange nicht am Ende unserer Entwicklung angekommen."

Einen Blick hinter die Kulissen der Teutoburger Ölmühle gibt es hier!

Weitere Informationen:
www.teutoburger-oelmuehle.de

Quelle:



     
        
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