Bundesweite Kampagne motiviert zur Umstellung auf Recyclingpapier

Initiative der Deutschen Wirtschaft im Internationalen Jahr der Wälder

Anlässlich des Internationalen Jahres der Wälder ruft die Initiative Pro Recyclingpapier dazu auf, mit der Umstellung auf Recyclingpapier einen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt sowie zum Klima- und Ressourcenschutz zu leisten. Unternehmen, die diesem Aufruf folgen, werden öffentlich gewürdigt.

"Mit der Kampagne haben Unternehmen die Möglichkeit, Teil einer nationalen Nachhaltigkeits-initiative zu werden, die aktiv handelt. Das Engagement der handelnden Unternehmen wollen wir transparent machen und positiv herausstellen. Durch die öffentliche Würdigung wollen wir Unternehmen motivieren, bislang ungenutzte ökologische Einsparpotenziale zur Verbesserung ihrer Umweltbilanzen zu nutzen", so Michael Söffge, Sprecher der Initiative Pro Recyclingpapier.

Eine aktuelle Studie von A.T. Kearney lässt eine hohe Bereitschaft erkennen, dass zukünftig deutlich mehr Unternehmen Recyclingpapier verwenden wollen. Die Kampagne greift dieses Signal auf und will Unternehmen bestärken, den Worten nunmehr Taten folgen zu lassen. Mit Hilfe dieser Initiative soll die oftmals noch vorhandene Lücke zwischen hohem Umweltbewusstsein und konkretem Handeln geschlossen werden.

Unternehmen, die sich an der Kampagne beteiligen, werden mit ihren Logos veröffentlicht und über vielfältige öffentliche Foren bekannt gemacht. Teilnehmen können alle Unternehmen, die bei den Büropapieren mindestens 25 Prozent Recyclingpapier verwenden oder auf dieser Basis ihren Recyclingpapier-Anteil um über 10 Prozent steigern wollen. Die konkreten Daten werden anonym behandelt und dienen nur der Berechtigung zur Teilnahme.

In Deutschlands Büros werden jährlich rund 700.000 Tonnen Büropapier verbraucht - 20 Tonnen alle 15 Minuten. Würde hier statt Frischfaser- Recyclingpapier eingesetzt, könnten beachtliche Einspareffekte besonders im Bereich Wasser und Energie erreicht werden.

Die Mitgliedsunternehmen der Initiative Pro Recyclingpapier - darunter Deutsche Lufthansa, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Otto oder Tchibo- gehen bereits mit gutem Beispiel voran und verwenden Recyclingpapier als Teil ihres Nachhaltigkeitsmanagements.

Weitere Informationen zur Kampagne sowie die Möglichkeit zur Online-Teilnahme unter www.jetztumstellen.de.

Quelle:



     
        
Cover des aktuellen Hefts

Zukunft braucht Frieden

forum 02/2026

  • Militär & Märkte
  • Grüner Wasserstoff
  • Moorschutz als Invest
  • ESG loves KI
Weiterlesen...
Kaufen...
Abonnieren...
20
MAI
2026
Bayerischer Batteriekongress 2026
Einblicke, Strategien, Innovationen
81671 München
21
MAI
2026
Munich Impact Night
Dieser Abend ist für alle, die die Zukunft noch nicht aufgegeben haben
81379 München
20
JUN
2026
Woche des Wasserstoffs 2026 (#WDW2026)
Wasserstoff verbindet
deutschlandweit
Alle Veranstaltungen...
forum goes international! Download the international edition for forum free of charge.
Anzeige

Der Mittelstand im ESG-Dschungel. Sie müssen nicht alles machen. Sie müssen nur wissen, was.

Sie erhalten einen klaren Fahrplan: was jetzt zu tun ist, was Sie auf dem Schirm behalten sollten und was Sie getrost ignorieren können.

Wissenschaft & Forschung

Artemis und Orion
Christoph Quarch überlegt, was die Namensgebung über die aktuelle Mondmission sagen kann
B.A.U.M. Insights
Hier könnte Ihre Werbung stehen! Gerne unterbreiten wir Ihnen ein Angebot

Jetzt auf forum:

Virgin Islands Climate Change Trust Fund launched at Global Sustainable Islands Summit in Gran Canaria, marking new era in climate finance innovation for islands

Kreislaufwirtschaft am Bau & Energie für die Zukunft

Gastfreundschaftslektionen aus Südtirol

Städte weltweit fordern eine Beschleunigung des Ausstiegs aus fossilen Brennstoffen hin zu erneuerbaren Energien

Koalition von Ländern treibt beschleunigte Abkehr von fossilen Energien während Energiekrise voran

Deutsche Umwelthilfe widerlegt Mythos angeblich hoher Systemkosten Erneuerbarer Energien

Die Energiewende ist kein Kostenblock – sie ist ein Gewinnmodell für die Regionen

Aufbruch in Santa Marta

  • circulee GmbH
  • Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. (BNW)
  • NOW Partners Foundation
  • World Future Council. Stimme zukünftiger Generationen
  • Protect the Planet. Gesellschaft für ökologischen Aufbruch gGmbH
  • Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH
  • TÜV SÜD Akademie
  • ZamWirken e.V.
  • Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG
  • 66 seconds for the future
  • BAUM e.V. - Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften
  • Futouris - Tourismus. Gemeinsam. Zukunftsfähig
  • SUSTAYNR GmbH
  • Global Nature Fund (GNF)
  • DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
  • Engagement Global gGmbH
  • WWF Deutschland