Lifestyle | Essen & Trinken, 15.03.2011
Klonfleisch - Verbraucher sollen keine Wahl haben
Produkte von Nachkommen geklonter Tieren sind schon auf dem Markt
Lebensmittel von Nachkommen geklonter Rinder sind in Europa bereits auf dem Markt. Das bestätigt ein nicht öffentliches Papier der EU-Kommission für Handel, demzufolge Tiere über importiertes Zuchtmaterial aus den USA nach Europa gelangen. Die Kommission vertritt die Auffassung, dass man entsprechende Produkte auch in Zukunft nicht kennzeichnen oder auf Risiken überprüfen könne, da die Tiere in den Export-Ländern wie den USA nicht erfasst würden.
Setzt sich die EU Handelskommission mit ihrer Auffassung durch, bekommen die Verbraucher in Europa bei Produkten wie Milch und Fleisch auch in Zukunft keine Wahlmöglichkeit, obwohl es eine breite Ablehnung des Klonens von Nutztieren gibt. "Über die Verbraucher sollen Produkte entsorgt werden, die vor allem aus ethischen Gründen für viele nicht akzeptabel sind. Kommissar De Gucht will vor den Lobbyisten der Agrarindustrie kapitulieren. Das ist nicht verständlich, weil letztlich nur einige wenige Firmen an der Klontechnik verdienen", sagt Christoph Then von Testbiotech.
Laut EU-Papier sollen lediglich Produkte, die unmittelbar von geklonten Tieren stammen, reguliert werden. Diese machen jedoch nur einen geringen Anteil aus. Erheblich größere Verbreitung finden dagegen Produkte, die von den Nachkommen dieser Klon-Tiere stammen.
Testbiotech hatte 2010 für die Grünen im Europäischen Parlament einen Report erstellt, in der Risiken und Konsequenzen der Einführung des Klonens von Nutztieren dargestellt werden. Testbiotech empfiehlt Kontrollen vor allem beim Import von Zuchtmaterial. Die dafür notwendigen Systeme zur Erfassung geklonter Tiere und ihrer Nachkommen sind technisch realisierbar. So sind Abstammungsnachweise in der Tierzucht durchaus üblich.
Das Europäische Parlament will am 16. März einen Kompromiss im Rahmen der überarbeiteten Novel-Food-Verordnung finden. Das Parlament fordert ein Verbot der Vermarktung von Lebensmitteln, die von geklonten Tieren oder deren Nachkommen stammen.
Quelle: TEST BIOTECH 2011
![]() |
Die über importiertes Zuchtmaterial nach Europa gelangten Tiere werden schon in den Export-Ländern wie den USA nicht erfasst. |
Laut EU-Papier sollen lediglich Produkte, die unmittelbar von geklonten Tieren stammen, reguliert werden. Diese machen jedoch nur einen geringen Anteil aus. Erheblich größere Verbreitung finden dagegen Produkte, die von den Nachkommen dieser Klon-Tiere stammen.
Testbiotech hatte 2010 für die Grünen im Europäischen Parlament einen Report erstellt, in der Risiken und Konsequenzen der Einführung des Klonens von Nutztieren dargestellt werden. Testbiotech empfiehlt Kontrollen vor allem beim Import von Zuchtmaterial. Die dafür notwendigen Systeme zur Erfassung geklonter Tiere und ihrer Nachkommen sind technisch realisierbar. So sind Abstammungsnachweise in der Tierzucht durchaus üblich.
Das Europäische Parlament will am 16. März einen Kompromiss im Rahmen der überarbeiteten Novel-Food-Verordnung finden. Das Parlament fordert ein Verbot der Vermarktung von Lebensmitteln, die von geklonten Tieren oder deren Nachkommen stammen.
Quelle: TEST BIOTECH 2011
Frau Reiche – es reicht!
forum 03/2026
- Resilienz
- Klimafinanzierung
- Wald
- Startups
Kaufen...
Abonnieren...
11
SEP
2026
SEP
2026
Den Demokratie-Muskel stärken – Zusammen für das Gemeinwohl!
Training mit Christian Felber & Roman Huber
38489 Beetzendorf
Training mit Christian Felber & Roman Huber
38489 Beetzendorf
11
SEP
2026
SEP
2026
Den Demokratie-Muskel stärken
Live-Online-Training in Echtzeit mit Grit Bümann, Roman Huber, Christian Felber
online
Live-Online-Training in Echtzeit mit Grit Bümann, Roman Huber, Christian Felber
online
22
OKT
2026
OKT
2026
csrTAG 2026 – Nachhaltigkeit als Wirtschaftsfaktor
R³essourcen. R³esilienz. R³entabilität. - Ticketverkauf gestartet
A-6236 Alpbach
R³essourcen. R³esilienz. R³entabilität. - Ticketverkauf gestartet
A-6236 Alpbach
Anzeige
Der Mittelstand im ESG-Dschungel. Sie müssen nicht alles machen. Sie müssen nur wissen, was.
Sie erhalten einen klaren Fahrplan: was jetzt zu tun ist, was Sie auf dem Schirm behalten sollten und was Sie getrost ignorieren können.
Jetzt auf forum:
36 Grad und es wird immer heißer...
Erneute Extremhitze: Verbände fordern Hitzegipfel
Hitze gefährdet die Trinkwasserversorgung
Mehr Präsenz für Innovationen und eine nachhaltige Zukunft!
Die Bundesregierung bremst die Energiewende!
Hitzeschutz muss zur Pflichtaufgabe des Staates werden
Deutschland droht der Hitzekollaps - Regenwasser wird zum wichtigsten Rohstoff der Zukunft
Wer an die Sonnenfinsternis glaubt, kann den Klimawandel nicht leugnen























