Technik | Energie, 01.03.2006
Gelsenkirchen: Energiesparprojekt der Stadtverwaltung ist langfristig erfolgreich
Sparsames Nutzerverhalten zahlt sich aus
Gelsenkirchen/Wuppertal. Energieverbrauch gesenkt, Finanzmittel eingespart, CO2-Ausstoß reduziert. So ließe sich die Bilanz eines Energiesparprojektes der Stadtverwaltung Gelsenkirchen in Kurzform zusammenfassen. Seit 2001 arbeiten die städtischen Angestellten daran, ihren Energieverbrauch am Arbeitsplatz gezielt zu senken und sparsames Nutzerverhalten in den kommunalen Alltag einzubeziehen. Heute konnten sie gemeinsam mit Oberbürgermeister Frank Baranowski ihre Erfolge feiern und gleichzeitig die "Einspar-Dividende" auszahlen: Einen Teilbetrag - 3.300 EUR - erhielt der Kinderschutzbund Gelsenkirchen als Spenden-Scheck im Konferenzraum der GAFÖG (Gelsenkirchener Arbeitsförderungsgesellschaft) an der Emscherstraße.
Geehrt wurden zudem die Sieger des verwaltungsinternen Energiequiz, bei dem die Mitarbeiter diverse Schiffs- und Wochenendreisen sowie 18 Fortbildungsgutscheine bei der Volkshochschule gewinnen konnten.
Im ersten Bearbeitungszeitraum von Mitte 2003 bis Ende 2004 konnte die Kommune Einsparungen von 56.000 EUR verzeichnen. Der Verbrauch für das Jahr 2005 wird derzeit noch ausgewertet. 40 Prozent der eingesparten Mittel wurden in die beteiligten Liegenschaften reinvestiert, 30 Prozent gingen als Honorarkosten an ein externes Energiebüro, das Know-how bei der Projekt-Umsetzung lieferte. 15 Prozent flossen zurück in den städtischen Haushalt. Die verbleibenden 15 Prozent sollten laut Beschluss des Arbeitskreises zu gleichen Teilen dem Kinderschutzbund und den Gewinnern des Mitarbeiter-Quiz zugehen.
Das Projekt für mehr Energieeffizienz trägt sich finanziell rein aus deneingesparten Kosten für Strom, Wärme und Wasser. Der Schlüssel zum Erfolg lag in dem langen Atem, den die Mitarbeiter der Stadtverwaltung in Sachen sparsamer Energieverbrauch an den Tag legten. Das Prämiensystem setzte für die beteiligten Mitarbeiter zusätzlich Anreize, ihren täglichenEnergieverbrauch am Arbeitsplatz zu senken.
Initialzündung für das langfristige Einsparprojekt war die sogenannte Aktionswoche E-fit der Energieagentur NRW, die in 2001 im Rathaus Buer stattgefunden hatte. Um bis zu 15 Prozent können größere Verwaltungseinheiten ihre Energiekosten problemlos und ohne Komfortverlust senken, so die Erfahrungen der Energieagentur NRW. In Gelsenkirchen setzte der "Arbeitskreis zur verwaltungsinternen Energieeinsparung" seit 2003 die Tipps der Experten langfristig und konsequent in zehn städtischen Liegenschaften um.
"Noch immer gibt es typische Irrtümer, die im Büroalltag den Energieverbrauch in die Höhe treiben," erläuterte Andrea Fischer von der Energieagentur NRW. "Rechner und Bildschirme etwa sind oft den ganzen Tag angeschaltet, auch wenn sie über mehrere Stunden nicht genutzt werden. Herunterfahren und neu Starten ist da die wesentlich effizientere Alternative." Seit 2001 hat die Energieagentur NRW 127 Aktionswochen E-fit in größeren Verwaltungseinheiten innerhalb NRW durchgeführt oder betreut.
Weitere Informationen über das Projekt in der Stadtverwaltung Gelsenkirchen:
Regina Meßling, Goldbergstraße 84, 45875 Gelsenkirchen, Tel.: 0209/ 169-4605
Informationen zur Aktionswoche E-fit und zu Energieeffizienz in Kommunen
erhalten Sie bei der Energieagentur NRW, Verena Müller, Tel.: 0202 /
24552-29, /verena.mueller@ea-nrw.de
Geehrt wurden zudem die Sieger des verwaltungsinternen Energiequiz, bei dem die Mitarbeiter diverse Schiffs- und Wochenendreisen sowie 18 Fortbildungsgutscheine bei der Volkshochschule gewinnen konnten.
Im ersten Bearbeitungszeitraum von Mitte 2003 bis Ende 2004 konnte die Kommune Einsparungen von 56.000 EUR verzeichnen. Der Verbrauch für das Jahr 2005 wird derzeit noch ausgewertet. 40 Prozent der eingesparten Mittel wurden in die beteiligten Liegenschaften reinvestiert, 30 Prozent gingen als Honorarkosten an ein externes Energiebüro, das Know-how bei der Projekt-Umsetzung lieferte. 15 Prozent flossen zurück in den städtischen Haushalt. Die verbleibenden 15 Prozent sollten laut Beschluss des Arbeitskreises zu gleichen Teilen dem Kinderschutzbund und den Gewinnern des Mitarbeiter-Quiz zugehen.
Das Projekt für mehr Energieeffizienz trägt sich finanziell rein aus deneingesparten Kosten für Strom, Wärme und Wasser. Der Schlüssel zum Erfolg lag in dem langen Atem, den die Mitarbeiter der Stadtverwaltung in Sachen sparsamer Energieverbrauch an den Tag legten. Das Prämiensystem setzte für die beteiligten Mitarbeiter zusätzlich Anreize, ihren täglichenEnergieverbrauch am Arbeitsplatz zu senken.
Initialzündung für das langfristige Einsparprojekt war die sogenannte Aktionswoche E-fit der Energieagentur NRW, die in 2001 im Rathaus Buer stattgefunden hatte. Um bis zu 15 Prozent können größere Verwaltungseinheiten ihre Energiekosten problemlos und ohne Komfortverlust senken, so die Erfahrungen der Energieagentur NRW. In Gelsenkirchen setzte der "Arbeitskreis zur verwaltungsinternen Energieeinsparung" seit 2003 die Tipps der Experten langfristig und konsequent in zehn städtischen Liegenschaften um.
"Noch immer gibt es typische Irrtümer, die im Büroalltag den Energieverbrauch in die Höhe treiben," erläuterte Andrea Fischer von der Energieagentur NRW. "Rechner und Bildschirme etwa sind oft den ganzen Tag angeschaltet, auch wenn sie über mehrere Stunden nicht genutzt werden. Herunterfahren und neu Starten ist da die wesentlich effizientere Alternative." Seit 2001 hat die Energieagentur NRW 127 Aktionswochen E-fit in größeren Verwaltungseinheiten innerhalb NRW durchgeführt oder betreut.
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