Gesellschaft | Green Cities, 22.01.2006
EU-Bürger skizzieren ihre Stadt der Zukunft
Wie wohl fühlen sich Europas Bürger in den Städten? Was muss sich ändern? Wie zufrieden sind die Menschen mit der Umweltpolitik für urbane Regionen und der Forschung für diesen Bereich? Stellvertretend für alle EU-Bürger haben 26 Männer und Frauen aus den 25 Mitgliedsstaaten und Rumänien im Auftrag der EU-Kommission Antworten auf solche Fragen formuliert. Ihre "Bürgererklärung zur Stadt der Zukunft" wurde Anfang Dezember im Europäischen Parlament vorgestellt.
In der Erklärung heißt es: "Die Stimme der Bürger muss mehr gehört werden. Vertrauen kann nur entstehen, wenn die politischen Führer in den Kommunen und Regionen bereit sind, zuzuhören und unsere Ansichten zu respektieren." Das Autorenteam befasst sich mit drei Schwerpunkten: nachhaltige Mobilität, umwelt- und sozialverträgliches Wohnen und Bauen, Bewahrung des kulturellen Erbes.
"Wir brauchen einen radikalen Umbau der Verkehrssysteme", fordert die Erklärung. Nur dann könne Luftverschmutzung, Treibhausgasen, Staus und Unfällen entgegengewirkt werden. Wichtigstes Ziel von Forschung und Politik müsse es sein, das Verkehrsverhalten der Menschen auf phantasievolle und intelligente Art und Weise so zu beeinflussen, dass umweltverträgliche Verkehrsträger und Kraftstoffe mehr Akzeptanz finden. "Nachhaltige Mobilität ist nur möglich, wenn die Politik Motivation und Wünsche der Menschen kennt und berücksichtigt." Die Bürgererklärung fordert zudem einen sparsamen Umgang mit Material und Ressourcen und die Abkehr von einer konsumgetriebenen Gesellschaft. "Wir müssen den Wert der Wiederverwendung schätzen lernen - durch Renovierung alter Gebäude, Renaturierung von Flächen, Reparatur von Produkten, Recycling von Material." Nicht zuletzt müsse die EU mehr für den Erhalt der kulturellen Vielfalt und des kulturellen Erbes tun. Auch hier machen sich die Autoren stark für eine konsequente Integration der Bürger, "um jeden einzelnen dadurch zu mehr Eigenverantwortung für den Erhalt des Erbes zu motivieren".
Die Idee zu der Bürgererklärung entstammt dem mit EU-Geldern finanzierten Forschungsprojekt RAISE. An diesem Projekt nehmen Partner aus Italien, Österreich, Belgien, Rumänien und Polen teil. Ziel ist es, die Ergebnisse von Forschungsprojekten zur Entwicklung der Städte besser zu nutzen und sie stärker ins Bewusstsein zu rücken.
Quelle: Rat für Nachhaltige Entwicklung
In der Erklärung heißt es: "Die Stimme der Bürger muss mehr gehört werden. Vertrauen kann nur entstehen, wenn die politischen Führer in den Kommunen und Regionen bereit sind, zuzuhören und unsere Ansichten zu respektieren." Das Autorenteam befasst sich mit drei Schwerpunkten: nachhaltige Mobilität, umwelt- und sozialverträgliches Wohnen und Bauen, Bewahrung des kulturellen Erbes.
"Wir brauchen einen radikalen Umbau der Verkehrssysteme", fordert die Erklärung. Nur dann könne Luftverschmutzung, Treibhausgasen, Staus und Unfällen entgegengewirkt werden. Wichtigstes Ziel von Forschung und Politik müsse es sein, das Verkehrsverhalten der Menschen auf phantasievolle und intelligente Art und Weise so zu beeinflussen, dass umweltverträgliche Verkehrsträger und Kraftstoffe mehr Akzeptanz finden. "Nachhaltige Mobilität ist nur möglich, wenn die Politik Motivation und Wünsche der Menschen kennt und berücksichtigt." Die Bürgererklärung fordert zudem einen sparsamen Umgang mit Material und Ressourcen und die Abkehr von einer konsumgetriebenen Gesellschaft. "Wir müssen den Wert der Wiederverwendung schätzen lernen - durch Renovierung alter Gebäude, Renaturierung von Flächen, Reparatur von Produkten, Recycling von Material." Nicht zuletzt müsse die EU mehr für den Erhalt der kulturellen Vielfalt und des kulturellen Erbes tun. Auch hier machen sich die Autoren stark für eine konsequente Integration der Bürger, "um jeden einzelnen dadurch zu mehr Eigenverantwortung für den Erhalt des Erbes zu motivieren".
Die Idee zu der Bürgererklärung entstammt dem mit EU-Geldern finanzierten Forschungsprojekt RAISE. An diesem Projekt nehmen Partner aus Italien, Österreich, Belgien, Rumänien und Polen teil. Ziel ist es, die Ergebnisse von Forschungsprojekten zur Entwicklung der Städte besser zu nutzen und sie stärker ins Bewusstsein zu rücken.
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