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KPMG-Spezialisten: Einiges wurde erreicht - doch es gibt noch viel zu tun

Rückblick auf UN-Klimakonferenz in Kopenhagen

Alan Buckle, Global Head of Advisory, EMA-Region, KPMG, und Barend van Bergen, Associate Partner von KPMG in den Niederlanden, diskutieren die Ergebnisse der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen und geben einen Ausblick auf die Zukunft des Klimawandels für Regierung und Wirtschaft.

Der Klimawandel schreitet voran. Dieser Prozess kann nicht mehr aufgehalten, jedoch verzögert werden. Unternehmen stehen vor enormen Herausforderungen: Sie müssen sich auf die Folgen des Klimawandels einstellen, dabei klimarelevante Risiken auf ihr Geschäftsmodell minimieren und Wachstumschancen realisieren. Auf der globalen politischen Agenda ist der Klimawandel mittlerweile ganz oben angelangt und wird auf nationalen Ebenen zunehmend reguliert. Eine gut durchdachte Klimastrategie kann immense Wettbewerbsvorteile bieten, Kosten reduzieren und die Bandbreite der Geschäftsfelder durch Innovationen im Bereich Klimaschutz erweitern - denn Kunden und Investoren belohnen zunehmend klimafreundliche und vorausschauend handelnde Unternehmen.

Die Notwendigkeit des Handelns zeigt auch das große Interesse der Öffentlichkeit an der UN-Klimakonferenz, die im Dezember 2009 in Kopenhagen stattfand.

Die zwei KPMG-Spezialisten Alan Buckle und Barend van Bergen fassen in einem knapp sechsminütigen Video die wichtigsten Ergebnisse der Konferenz kritisch kommentiert zusammen und geben einen Ausblick für die Zukunft.

Nach Ansicht der Spezialisten wurden bei der Klimakonferenz einige bedeutende Erfolge erzielt, obwohl das Ziel einer Weltklimaordnung mit allgemein verbindlichen globalen Emissionsrichtlinien nicht erreicht wurde:

Zum ersten Mal bestand allgemeiner Konsens über die Notwendigkeit, die Erderwärmung auf 2 °C gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Darüber hinaus sagten die Industrieländer den Entwicklungsländern gemeinsam eine Summe von 30 Milliarden US-Dollar als Soforthilfe für die Jahre 2010 bis 2012 und ab 2020 jährliche Unterstützungsleistungen von 100 Milliarden US-Dollar zu.

Alles in allem konnte die UN-Klimakonferenz die in sie gesetzten Hoffnungen zwar nicht voll erfüllen, aber sicher ist, dass die Anstrengungen auf nationalen Ebenen, den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen, deutlich zunehmen werden.

Sehen Sie hier das Video der KPMG-Spezialisten Alan Buckle und Barend van Bergen



Quelle: Simone Fischer, Partnerin, Audit, KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Umwelt | Klima, 31.03.2010
     
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