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Von der Zukunft her führen

Wie Unternehmen den Herausforderungen der Gegenwart neu begegnen können

Wie gehen Pionier-Unternehmen aus der Nachhaltigkeitsbranche mit Krisen um, wie gestalten sie ihre Veränderungs- und Innovationsprozesse? Diese Fragen hat Dr. Ursula Versteegen von der Society for Organizational Learning Cambridge/USA im Vorfeld der 3. ARENA für NACHHALTIGKEIT an Praxisbeispielen erforscht. Ihre Ergebnisse präsentiert sie auf der Konferenz, die vom 15. bis 17. April 2010 in Zeulenroda/Thürigen stattfindet.

Von der Zukunft her führen - Lösungen für morgen aus dem Unternehmensinneren generieren
© Peter Galbraith/Fotolia.com
Unsere gegenwärtigen Denk- und Handlungsmuster führen geradewegs in die Krise. Nachhaltige Unternehmensführung braucht daher vor allem den Paradigmenwechsel im Führungsstil. Eine Studie über Pioniere der Nachhaltigkeit gibt Aufschluss über innere Triebkräfte der Veränderung im Management.

Wirtschafts- und Finanzkrise, Klimakrise, Krise des globalen Zusammenlebens, aber auch persönliche Lebenskrisen: Das Denken und die Verhaltensweise, die uns in diese Krisen geführt haben, sind sicher nicht geeignet, diese zu überwinden. Wir wissen, dass wir ganz Vieles falsch machen, doch es dauert viel zu lang, bis tiefgreifende Veränderungen sichtbar werden. Dieses gilt für Organisationen wie für Individuen. "Die Fähigkeit uns zu wandeln bleibt weit hinter den Notwendigkeiten zurück", sagt Dr. Ursula Versteegen von der Society
for Organizational Learning in Cambridge, USA. Ein grundlegender Paradigmenwechsel sei daher nötig. Versteegen arbeitet seit Jahren
eng mit Professor Dr. Otto Scharmer, Autor des Buches "Theorie U - von der Zukunft her führen: Presencing als soziale Technik", zusammen.

Auch in Deutschland gibt es bereits etliche Unternehmen, die dabei
sind, ihre Führungs- und Organisationsstrukturen so zu gestalten, dass sie besser zu den komplexen Herausforderungen unserer Zeit passen. Dies gilt insbesondere für viele Pionierunternehmen aus der Nachhaltigkeitsbranche. Wie gestalten diese Pioniere der Nachhaltigkeit ihre Veränderungs- und Innovationsprozesse? Was wissen und können die Chefs und Manager dieser Unternehmen? Woher beziehen Sie ihre persönlichen Ressourcen, ihre Kraft? Wo stoßen sie an Grenzen? Und vor allem: Können die Erfahrungen dieser Pioniere für das Gros der Wirtschaft nutzbar gemacht werden? Diese Fragen sind Gegenstand einer kleinen Dialogstudie, die die Beraterin Versteegen mit zehn deutschen Unternehmenslenkern durchgeführt hat.

Die Studie ist ein Projekt der ARENA für NACHHALTIGKEIT, das in enger Kooperation und mit finanzieller Unterstützung der europäischen Nachhaltigkeitsbank Triodos Bank N.V. durchgeführt wird. Die Triodos Bank selbst ist ein Unternehmen, das sich auf den Weg gemacht hat, seine Entscheidungsprozesse nicht mehr aus der Vergangenheit, sondern aus der Zukunft abzuleiten. "Wir üben uns darin, uns zu öffnen: unser Denken, unser Fühlen, unseren Willen", so Alexander Schwedeler, einer der beiden Geschäftsleiter der deutschen Niederlassung der Triodos Bank in Frankfurt. In Mitarbeitertreffen und -seminaren und auch im Alltag macht die Bank erstaunliche Erfahrungen, wie mit intensivem Zuhören und Nachfragen die Wahrnehmung und damit auch die Handlungskompetenz erheblich verbessert werden kann.

Für ihre Studie hat Ursula Versteegen Unternehmer befragt, die als Pioniere der Nachhaltigkeit gelten. Aus deren Biographien, ihrem sozialen und kulturellen Umfeld erhofft sich Schwedeler Aufschlüsse darüber, welche Gemeinsamkeiten diese Firmenlenker haben und ob sich daraus "Werkzeuge" für die nachhaltige Unternehmensführung ableiten lassen.

Die Ergebnisse der Studie werden bei der ARENA für NACHHALTIGKEIT im April erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die 3. ARENA für NACHHALTIGKEIT findet vom 15. bis 17. April 2010 im mehrfach ausgezeichneten Bio-Seehotel Zeulenroda statt, einer Tochter der renommierten Bauerfeind AG. Im Fokus der Konferenz stehen die drei zentralen Themen nachhaltigen Wirtschaftens: Ressourcenproduktivität, Evolution des Wachstums und Führungskultur.

www.nachhaltigkeitsarena.de

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modem conclusa public relations gmbh
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www.modemconclusa.de
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klepsch@modemconclusa.de
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