Anzeige, Technik | Energie, 03.07.2026

Was von der #WDW2026 bleibt!

Nachbericht zur WOCHE DES WASSERSTOFFS 2026, 20.-28. Juni, deutschlandweit

Die WOCHE DES WASSERSTOFFS 2026 ist zu Ende. Offiziell am 28. Juni, mit einem "Ausreißer" am 29. Juni.

Seitdem habe ich viele Bilder angeschaut, Rückmeldungen gelesen und Gespräche Revue passieren lassen. Dabei musste ich immer wieder an eine Begegnung denken, die mich besonders bewegt hat.

Bei einer Übernachtung nahe Soest während der #WDW sprach mich der Hotelmanager beim Einchecken an: „Sie machen was mit Wasserstoff. Ich habe 1.000 Fragen."
 
Aus diesen 1.000 Fragen wurden mehr als zwei Stunden Gespräch. Am nächsten Morgen überraschte er mich damit, dass er mir die Übernachtung schenkte – als Zeichen seiner Unterstützung für die WOCHE DES WASSERSTOFFS.
 
Diese Begegnung steht für mich stellvertretend für die #WDW2026.
Nicht, weil dadurch ein Hotelzimmer kostenlos wurde, sondern weil sie zeigt, was passiert, wenn Menschen miteinander ins Gespräch kommen. Interesse ist da. Neugier ist da. Was oft fehlt, sind die Gelegenheiten, Fragen zu stellen und Antworten zu bekommen.

Genau dafür gibt es die WOCHE DES WASSERSTOFFS.
 

Danke

47 Veranstaltungen sind keine Selbstverständlichkeit.
Hinter jedem einzelnen Angebot stehen Menschen, die Zeit investiert, Programme entwickelt, Einladungen verschickt, Räume vorbereitet und ihre Türen geöffnet haben. Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Hochschulen, Netzwerke, Kommunen und Vereine haben gemeinsam gezeigt, wie vielfältig Wasserstoff bereits heute ist.

Mein herzlicher Dank gilt allen, die sich beteiligt haben. Ihr habt dazu beigetragen, Wasserstoff sichtbar, verständlich und erlebbar zu machen.

Die Rückmeldungen vieler Veranstalter waren durchweg positiv. Zahlreiche Veranstaltungen waren gut besucht und haben gezeigt, dass der Wunsch nach Information und Austausch groß ist.

Ehrliche Bilanz
Gleichzeitig wäre es nicht ehrlich, nur auf das Positive zu schauen.
Mit 47 Veranstaltungen blieb die #WDW2026 hinter meinen Hoffnungen zurück. Aus meiner Sicht spiegelt das durchaus die aktuelle Situation der Wasserstoffbranche wider. Vieles befindet sich in einer Phase des Abwartens. Entscheidungen werden verschoben, Investitionen kritisch geprüft und Kommunikationsmaßnahmen zurückhaltender geplant.

Gerade deshalb halte ich die öffentliche Kommunikation für wichtiger denn je.
Wasserstoff braucht nicht nur Technologie, Investitionen und politische Rahmenbedingungen. Wasserstoff braucht auch und insbesondere Öffentlichkeit. Denn Akzeptanz entsteht nicht von allein. Sie entsteht dort, wo Menschen Fragen stellen können, wo Unternehmen Einblicke geben und wo Zukunft greifbar wird.
 
Kommunikation ist deshalb keine Begleitmusik des Wasserstoffhochlaufs. Sie ist ein Teil davon.

Transparenz
Viele wissen gar nicht, dass hinter der WOCHE DES WASSERSTOFFS keine Geschäftsstelle und kein großes Organisationsteam stehen.

Ich koordiniere die #WDW als Solo-Selbständige – von der Finanzierung über die Partnergewinnung bis hin zur Kommunikation und Organisation. Möglich wird dieses Projekt ausschließlich durch Unternehmen und Organisationen, die bereit sind, sich finanziell zu beteiligen und Verantwortung für die öffentliche Sichtbarkeit des Themas Wasserstoff zu übernehmen.

Dafür bin ich von Herzen dankbar.
Gleichzeitig zeigt sich jedes Jahr aufs Neue: Eine Initiative wie die WOCHE DES WASSERSTOFFS kann nur dauerhaft bestehen, wenn sie von einer breiten Gemeinschaft getragen wird – ideell, inhaltlich und finanziell.

Blick nach vorn

Nach der #WDW ist vor der #WDW – diesen Satz höre ich oft und äußere ihn selbst noch öfter. 

In diesem Jahr fühlt er sich jedoch anders an.
Ob es eine WOCHE DES WASSERSTOFFS 2027 geben wird, kann ich heute noch nicht beantworten. Diese Entscheidung hängt maßgeblich davon ab, ob sich genügend Unternehmen und Organisationen finden, die bereit sind, das Projekt mitzutragen.

Was ich allerdings mit Sicherheit sagen kann, ist: Die Idee funktioniert.
Menschen interessieren sich für Wasserstoff. Sie möchten verstehen, nachfragen und miteinander ins Gespräch kommen. Genau diese Begegnungen schaffen wir mit der WOCHE DES WASSERSTOFFS – gemeinsam mit euch.

Wenn wir wollen, dass der Wasserstoffhochlauf gelingt, dann müssen wir nicht nur Technologien entwickeln, sondern auch Menschen mitnehmen. Deshalb wünsche ich mir, dass wir die vergangenen neun Tage nicht als Abschluss betrachten, sondern als Auftrag.

Lasst uns gemeinsam überlegen, wie wir die WOCHE DES WASSERSTOFFS weiterentwickeln können. Mit neuen Ideen. Mit neuen Partner. Und mit dem gemeinsamen Ziel, Wasserstoff dort sichtbar zu machen, wo seine Zukunft entschieden wird: mitten in unserer Gesellschaft.

Herzlichen Dank für euer Vertrauen, eure Zeit und euer Engagement.

Kontakt: atelier für kommunikation, Mona M. Kaluza | hallo@woche-des-wasserstoffs.de | www.woche-des-wasserstoffs.de



     
        
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