TOWARDS ZERO - Eine Vision aus Tradition

Steinbeis Papier bilanziert die Emissionen ab sofort nach dem Greenhouse Gas Protocol

Für viele Unternehmen ist Nachhaltigkeit auch heute noch ein Projekt für die Zukunft. Bei Steinbeis Papier ist sie seit 1976 gelebte Realität. Das Jahr, in dem wir entschieden haben, unsere Produktion vollständig auf Recyclingpapier umzustellen. Als konsequenter Ausdruck unserer Werte, nicht als spontane Reaktion auf einen Trend. Seitdem gehen wir unseren eigenen nachhaltigen Weg mutig weiter, immer in Richtung einer modernen, zukunftsfähigen, möglichst klimaneutralen Industrie. Immer TOWARDS ZERO.

© Volia Bigel /StocksyBeim Holz haben wir unser Ziel schon erreicht. Statt aus Frischfasern stellen wir unser Papier zu 100 Prozent aus Altpapier her. Aber TOWARDS ZERO ist eine Vision, die alle Aspekte unserer Fertigung ab­deckt.

Unser Wasser zum Beispiel, mit eine der wichtigsten Ressourcen bei der Papierherstellung, beziehen wir ausschließlich von der Oberfläche der Elbe und nutzen es mehrfach in hocheffizienten, weitestgehend geschlossenen Kreisläufen. So benötigen wir im Vergleich zur Herstellung von Frischfaserpapier 79 Prozent weniger.

Ähnlich klar sind die Zahlen beim Energiebedarf. Dank der Herstellung in einer integrierten Fabrik, dem Rohstoff Altpapier, zahlreicher Innovationen und Investitionen haben wir unseren Verbrauch in den letzten Jahrzehnten immer wieder deutlich reduziert und benötigen bei der Herstellung aktuell 73 Prozent weniger Energie als Papiere aus Primärfasern. Die Energie, die wir nutzen, produzieren wir nachhaltig in zwei eigenen Kraftwerken, die wiederum stetig mit Blick auf einen möglichst klimaschonenden Betrieb optimiert werden. Durch diese intelligente Nutzung von Ressourcen sparen wir signifikant CO2 ein und bewahren gleichzeitig unsere Unabhängigkeit in einem immer komplexer werdenden Energiemarkt.

Unser neuester großer Schritt TOWARDS ZERO ist ein Schritt in Richtung maximaler Transparenz. Um klar und deutlich zu wissen, wo wir stehen und wo wir in Zukunft noch nachbessern müssen, bilanzieren wir unsere Emissionen ab sofort nach dem weltweit führenden Standard: dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol.
 
Das heißt, dass wir nicht nur die Emissionen kalkulieren, die bei unserer Produktion entstehen, sondern auch die der Energie, die wir beziehen, sowie alle Emissionen entlang unserer gesamten vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette. So entsteht der ganzheitliche Corporate Carbon Footprint (CCF) – eine ehrliche und präzise Grundlage für alle unsere zukünftigen Entscheidungen.

Die Vision, die diesen Entscheidungen zugrunde liegt, ist klar: Bis spätestens 2040 wollen wir Netto-Null-Emissionen erreichen und klimaneutral produzieren. Dafür investieren wir weiterhin mutig in innovative Technologien, Grünstrom und in unsere Energieeffizienz. In der aktiven Zusammenarbeit mit unseren Partnern versuchen wir außerdem, alle Emissionen entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette drastisch zu reduzieren. 
 
Bis 2030 werden wir bereits die Emissionen im Scope 1 und 2 um 96 Prozent und gesamthaft über alle Scopes (1-3) um 73 Prozent reduziert haben. So schauen wir trotz der großen Herausforderungen optimistisch in die Zukunft und gehen weiterhin Schritt für Schritt TOWARDS ZERO.

Erfahren Sie mehr über unseren Weg und wie Sie ihn mit uns gehen können unter: www.stp.de

Dieser Artikel ist in forum 03/2026 - Frau Reiche – es reicht! erschienen.



     
        
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