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Kreislauf statt Überkonsum

Greenpeace zum Overshoot Day: die notwendigen Veränderungen in der Modeindustrie

Am 10. Mai war der deutsche Earth Overshoot Day. Ab jetzt verbrauchen wir in Deutschland mehr natürliche Ressourcen, als die Erde in einem Jahr erneuern kann. Das heißt: Wir leben auf Pump – auf Kosten anderer Regionen und kommender Generationen. Am Beispiel der Modeindustrie zeigt sich der verschwenderische Umgang mit Ressourcen - doch Kreislaufwirtschaft und ein Anti-Fast-Fashion-Gesetz können hierfür die Lösung sein. 

Berge an in westlichen Ländern weggeworfene Fast Fashion-Kleidung landen im Globalen Süden, wo sie lokale Märkte überfluten und oft in Flüssen und auf Müllbergen landen. © Vikram Aditya, pexels.com
Ein zentraler Hebel, um diesen Zustand zu verändern, ist die Kreislaufwirtschaft. Sie setzt genau dort an, wo das Problem entsteht: beim zu hohen Ressourcenverbrauch. Statt immer neue Produkte herzustellen und wegzuwerfen, geht es darum, weniger zu verbrauchen, Dinge länger zu nutzen und Materialien im Kreislauf zu halten.

Kaum ein Bereich zeigt das so deutlich wie die Modeindustrie. Kleidung ist heute ein Wegwerfprodukt geworden: riesige Produktionsmengen, kurze Nutzungsdauer, schnelle Entsorgung. Die Unternehmen verbrauchen enorme Mengen an Rohstoffen, Wasser und Energie – für Teile, die oft kaum getragen werden.

Kreislaufwirtschaft bietet hier eine konkrete Alternative: weniger Produktion, langlebige Kleidung, Reparatur statt Neukauf, Second Hand und Tausch. Genau das würde den Ressourcenverbrauch in einem der verschwenderischsten Konsumbereiche deutlich senken.

Setzen Sie sich mit uns für eine echte Kreislaufwirtschaft ein und fordern Sie mit uns ein Anti-Fast-Fashion-Gesetz!

Der Earth Overshoot Day zeigt, wie weit wir über unsere ökologischen Grenzen hinausgehen. Die Kreislaufwirtschaft bietet konkrete Lösungen:
  • Weniger neu kaufen: ein großer Teil unserer Kleidung wird kaum getragen
  • Länger nutzen: Reparieren, pflegen und weitergeben verlängert die Lebensdauer deutlich
  • Im Kreislauf halten: Tauschen, Second Hand und Recycling reduzieren Abfall und Ressourcenverbrauch
Warum das politisch wichtig ist:
  • Zirkuläre Angebote wie Leihen oder Reparieren haben es aktuell schwer gegen billige Fast Fashion
  • Es fehlen gezielte Förderungen und klare Regeln für langlebige Produkte
  • Ein starkes Textilgesetz kann faire Bedingungen schaffen und zirkuläre Geschäftsmodelle stärken
Kreislaufwirtschaft schützt nicht nur Umwelt und Klima – sie schafft auch lokale Jobs und Wertschöpfung. Unterstützen Sie jetzt die Petition für eine echte Veränderung in der Modeindustrie

Kontakt: Moritz Jäger-Roschko, Greenpeace e.V. | mail@greenpeace.de | www.greenpeace.de



     
        
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