Sarah Hommel de Mendonça
Anzeige, Technik | Energie, 10.05.2026
Intersolar Europe Conference: "Ein Gefühl von Dringlichkeit und Tatkraft"
Walburga Hemetsberger vom Konferenzkomittee freut sich auf eine beeindruckende Themenvielfalt (München, 23. bis 25. Juni 2026)
Die Intersolar Europe Conference 2026 greift die neuesten Trends, Herausforderungen und aufstrebende Märkte der Solarbranche auf. Welche Themen werden in der diesjährigen Ausgabe behandelt?
Walburga Hemetsberger, CEO von SolarPower Europe und Mitglied des Konferenzkomitees, hat uns einen Überblick über die Themen gegeben, die in München diskutiert werden.- Was macht die Intersolar Europe Conference 2026 besonders?
Die Größe der Intersolar Europe und des gesamten Verbunds The smarter E Europe ist immer sehr beeindruckend. Die Konferenz bietet die Möglichkeit, sich fundiert zu informieren und sich intensiv auszutauschen, während so viele führende Köpfe der europäischen Solar- und Speicherbranche gleichzeitig an einem Ort zusammenkommen.
- Was sind die wichtigsten Themen der diesjährigen Konferenz und wie hängen sie mit einem integrierten Energiesystem zusammen?
Wir freuen uns ganz besonders auf die Sonderschau Renewables 24/7. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um zu sehen, wie Verbrauch rund um die Uhr mit Energie aus grünen Technologien versorgt werden können.
- Was sind die größten Herausforderungen für die Solarbranche im Jahr 2026 und wie wird die Konferenz darauf eingehen?
Der Hintergrund der diesjährigen Konferenz ist der Krieg im Iran. Das lässt sich nicht ausblenden. Die Herausforderungen, mit denen wir als Branche bereits zu kämpfen haben, bestehen weiterhin. Dazu gehören etwa Staus bei Genehmigungen, Netzengpässe sowie der Druck auf wirtschaftliche Geschäftsmodelle durch negative Strompreise und Abregelungen. Die Konferenz widmet der Kombination von Solarenergie und Speicher als gemeinsamer Lösung besonderes Augenmerk. Nicht-fossile Flexibilität, insbesondere durch Speicher, ist ein wesentlicher Bestandteil der zukünftigen Energiesicherheit Europas.
- Gibt es aufstrebende Märkte oder politische Entwicklungen, die besonders ausführlich behandelt werden?
Die Sessions zu Off-Grid- und Mini-Grid-Lösungen sind besonders interessant. Für manche Regionen der Welt besteht die Chance, zentrale Stromnetze zu überspringen und etwas völlig Neues aufzubauen. Ich hoffe, dass Europa diesen Prozess gemeinsam mit Partnerländern zusätzlich beschleunigen kann.
- Welche Podiumsdiskussionen oder Sessions sollte man nicht verpassen?
Traditionell wird unser Global Market Outlook for Solar Power am Montag, den 22. Juni, im Rahmen der Konferenz vorgestellt. Außerdem erscheint am Mittwoch, den 24. Juni, der European Battery Outlook. Wir hoffen, dass diese Marktstudien der Branche dabei helfen, in einer Zeit beispielloser Unsicherheit besser einzuordnen, wo wir aktuell stehen und wohin wir uns entwickeln müssen. Die Session „Solar Made in the EU" am Dienstag, den 23. Juni, ist ebenfalls sehr gut gewählt. Die Krise der fossilen Energiepreise lenkt viel Aufmerksamkeit auf den Downstream-Bereich, aber wir müssen dieses Thema branchenweit weiterhin aktiv und konstruktiv voranbringen.
- Was sollen die Teilnehmenden von der diesjährigen Konferenz mitnehmen?
Ein Gefühl von Dringlichkeit und Tatkraft. Die jüngste Krise sollte für die Branche ein Moment sein, zusammenzuarbeiten und sicherzustellen, dass Solarenergie für Europa liefern kann.
Kontakt: Solar Promotion GmbH, Peggy Härter-Zilay | haerter-zilay@solarpromotion.com | www.solarpromotion.com
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