Klima, Biodiversität, Wasser - die Umweltprüfsteine der Ernährung

Man sollte nicht nur über den Klimafußabdruck sprechen

Geht es um die Umweltwirkungen der Ernährung, wird oft nur über den Klimafußabdruck gesprochen. Das Umweltbundesamt empfiehlt hingegen die Berücksichtigung von drei zentralen Kriterien für die ökologische Bewertung von Lebensmitteln: Treibhausgasemissionen, Biodiversität und Wasserverbrauch.
 
AI-generated © koiroylers; Pixabay.comTreibhausgase, Biodiversität und Wasserverbrauch - diese drei Faktoren sollen künftig als Mindeststandard gelten, wenn der ökologische Fußabdruck von Lebensmitteln berechnet wird. Das ist das zentrale Ergebnis eines Fachdialogs, den das Umweltbundesamt im vergangenen Jahr mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Auftrag des Umweltministeriums geführt hat.

Immer mehr Menschen wollen wissen, wie klimafreundlich und ressourcenschonend ihre Ernährung ist, Doch bislang fehlt ein einheitlicher Standard dafür, welche Umweltwirkungen beim sogenannten ökologischen Fußabdruck von Lebensmitteln einbezogen werden sollten oder wie diese zu berechnen sind.

Fachdialog mit Forschenden
Um eine einheitliche Berechnung zu klären, hatte der UBA-Fachdialog das Ziel, zentrale Wirkungsbereiche zu identifizieren und den Stand der wissenschaftlichen Methoden zu klären. Die beteiligten Fachleute kamen überein:

Treibhausgasemissionen, die Auswirkungen auf die Biodiversität sowie Auswirkungen auf die Wasserverfügbarkeit sollten in jedem Fall in eine Umweltbewertung einfließen. Diese drei Aspekte decken die wichtigsten Umweltfolgen der Lebensmittelproduktion ab und lassen sich gleichzeitig gut in Bildung, Politik oder Produktkennzeichnung integrieren.

Noch kein perfektes Verfahren - aber eine Richtung
Während die Datenlage und Methodenentwicklung im Bereich der Treibhausgasemissionen und der Wassernutzung als gut gilt, wird die Bewertung der Biodiversitätswirkung noch mit unterschiedlichen Ansätzen verfolgt. Dennoch plädierten viele Teilnehmende des Fachdialogs dafür, diese Umweltwirkung nicht außen vor zu lassen, auch wenn die Methoden noch nicht vollständig ausgereift sind.

Einigkeit bestand zudem darin, dass sich die Bewertung an den planetaren Belastungsgrenzen orientieren sollte. Denn das globale Ernährungssystem trägt erheblich dazu bei, diese ökologischen Grenzen zu überschreiten.

Links Publikationen

Kontakt: Umweltbundesamt für Mensch und Umwelt | buergerservice@uba.de | www.umweltbundesamt.de



     
        
Cover des aktuellen Hefts

Zukunft braucht Frieden

forum 02/2026

  • Militär & Märkte
  • Grüner Wasserstoff
  • Moorschutz als Invest
  • ESG loves KI
Weiterlesen...
Kaufen...
Abonnieren...
20
MAI
2026
Bayerischer Batteriekongress 2026
Einblicke, Strategien, Innovationen
81671 München
21
MAI
2026
Munich Impact Night
Dieser Abend ist für alle, die die Zukunft noch nicht aufgegeben haben
81379 München
16
JUN
2026
BootCamp Impact Business Design
Zertifizierter Impact Business Design Master
Hamburg
Alle Veranstaltungen...
forum goes international! Download the international edition for forum free of charge.
Anzeige

Der Mittelstand im ESG-Dschungel. Sie müssen nicht alles machen. Sie müssen nur wissen, was.

Sie erhalten einen klaren Fahrplan: was jetzt zu tun ist, was Sie auf dem Schirm behalten sollten und was Sie getrost ignorieren können.

Politik

Gute Politik bedient nicht Partikularinteressen
Christoph Quarchs Überlegungen zum Wahlsonntag
B.A.U.M. Insights
Hier könnte Ihre Werbung stehen! Gerne unterbreiten wir Ihnen ein Angebot

Jetzt auf forum:

KOSTAL Wechselrichter und Batterie kompatibel mit Heartbeat AI

Dekarbonisierung als Wettbewerbsfaktor und Innovationstreiber aktiv steuern

Sharena Fabrika kündigt Kurs zum Erwerb des Permakultur-Design-Zertifikats an

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft…

EU-Verpackungsverordnung (EU) 2025/40

Rollen und Verantwortlichkeit in der PPWR: Wer ist wofür zuständig?

GWÖ Rheinland Summit 2026, 23./24. Juni in Köln

Pirelli als weltweiter Spitzenreiter in den Sektoren Automobilkomponenten und Automobile der S&P Dow Jones Best-in-Class (DJ BiC) Inzizes bestätigt

  • World Future Council. Stimme zukünftiger Generationen
  • Protect the Planet. Gesellschaft für ökologischen Aufbruch gGmbH
  • SUSTAYNR GmbH
  • 66 seconds for the future
  • ZamWirken e.V.
  • Global Nature Fund (GNF)
  • NOW Partners Foundation
  • TÜV SÜD Akademie
  • Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. (BNW)
  • Engagement Global gGmbH
  • Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG
  • WWF Deutschland
  • DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
  • BAUM e.V. - Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften
  • Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH
  • circulee GmbH
  • Futouris - Tourismus. Gemeinsam. Zukunftsfähig