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Nach 600 Zügen in den Müll

Achtung bei der Entsorgung von Einweg-Vapes

Über 1,3 Millionen Einweg-E-Zigaretten werden jede Woche allein in Großbritannien weggeworfen. Diese enthalten genug Lithium, um etwa 1200 Batterien für Elektroautos herzustellen. Dadurch, dass Vapes auch in Deutschland immer beliebter werden und immer mehr Menschen von Zigaretten auf die elektrische Alternative umsteigen, wird auch die unsachgemäße Entsorgung im Restmüll problematischer. Denn E-Zigaretten enthalten oft Akkus mit schädlichen Chemikalien. Viele Verbraucher wissen schlichtweg nicht, dass die Dampfer als Elektrogeräte gelten und deswegen speziell entsorgt werden müssen. In Zeiten knapper Ressourcen sollte es jedoch selbstverständlich sein, jede einzelne Batterie zu recyceln, egal wo sie verbaut ist. Markus Lindblad, Deutschlandsprecher des Online-Händlers VapeGlobe, möchte darüber aufklären, wie wichtig die richtige Entsorgung von Vapes ist und wie einfach sich jeder daran halten kann. 

© haiberliu, pixabay.comEgal ob Einweg oder Mehrweg – E-Zigaretten sind Elektrogeräte und gehören somit nicht in den Restmüll. Jedoch sind sich nicht alle Nutzer von Vapes in Deutschland der Auswirkungen bei falscher Entsorgung bewusst. Der einfachste Weg ist leider oft, sie in den herkömmlichen Müll zu werfen, anstatt sie zu Sammelstellen zu bringen. Laut der "Financial Times" sind es weltweit rund 90 Tonnen Lithium, die jedes Jahr in Einweg-Vapes verbaut werden – genug für 11.000 E-Auto-Batterien. Diese Ressourcen sollten keinesfalls einfach so verschwendet werden und das nicht nur aus Umweltgründen: Im Müll könnte sich das Lithium bereits bei kleinster Reibung entzünden und gefährliche Brände verursachen. Markus Lindblad, Deutschlandsprecher von Vapeglobe möchte über korrekte Entsorgung von Vapes aufklären: „Wir haben eine Informationskampagne  gestartet, um die Öffentlichkeit umfassend über die sichere, umweltfreundliche Entsorgung von Dampflampen zu informieren." 

Einweg-Dampfer in Deutschland auf dem Vormarsch
Vapes werden in Deutschland immer beliebter. Im Jahr 2023 lag laut dem Verband Bündnis für Tabakfreien Genuss (BfTG) der Umsatz der E-Zigarettenbranche bei 810 Millionen Euro und damit 40 Prozent höher als 2022. Am häufigsten rauchen die Deutschen dabei Einweg. Diese werden als sanfter im Geschmack empfunden und belasten den Rachenraum nicht so sehr. Doch trotz der zunehmenden Verwendung der Einwegdampfer gibt es immer noch einen Mangel an Aufklärung unter den Rauchern darüber, wie sie diese nach dem Gebrauch entsorgen sollen. „Die meisten Einweg-Vape-Kits enthalten Lithiumbatterien, die eigentlich als Sondermüll gelten und daher korrekt recycelt werden müssen, um die Umweltbelastung zu minimieren", erklärt der Vapeglobe-Sprecher. Lithium wird auch in einigen nicht wiederaufladbaren Batterien für Dinge wie Herzschrittmacher, Spielzeug und Uhren verwendet und ist daher ein wichtiger Rohstoff. Außerdem werden bei der Herstellung von Vapes auch viele Kunststoffe verwendet, die sich in Mikroplastik verwandeln, wenn sie auf der Mülldeponie gelagert werden. Lindblad mahnt: „Das kann schließlich in die Wasserversorgung oder den Boden gelangen."

So entsorgt man Einwegdampfer richtig
Markus Lindblad ist der Deutschlandsprecher des Online-Händlers VapeGlobe. © VapeglobeDie korrekte Entsorgung eines alten Einwegdampfers ist einfacher, als man denkt. „Es erfordert aber ein wenig mehr Aufwand, als ihn einfach in den normalen Müll zu werfen", weiß Lindblad und rät zu folgenden Schritten, um das Gerät bestmöglich zu entsorgen. Zuerst solle man prüfen, ob der Akku entfernt werden kann. „Wenn ja, nehmen Sie ihn heraus und recyceln Sie diesen separat. Gehen Sie dabei vorsichtig vor und tragen Sie am besten Handschuhe", erklärt der Experte. Dieser Akku gehört nun in die Elektroschrott-Sammlung. Der Rest der E-Zigarette wird dann wie gewohnt im Plastikmüll entsorgt. Wenn der Akku jedoch nicht entfernt werden kann, soll das Gerät ganz gelassen und zur Entsorgung bei einer Elektroschrott-Sammlung abgegeben werden. Natürlich muss man nicht für jede Vape diesen Weg auf sich nehmen. Die E-Zigaretten können auch erst einmal gesammelt werden.

Wo die Vape entsorgt werden kann
E-Zigaretten können bei kommunalen Sammelstellen wie Wertstoffhöfen oder mobilen Schadstoffsammelstellen abgegeben werden. Diese nehmen E-Zigaretten und Vapes kostenlos entgegen. Auch große Geschäfte mit über 400 Quadratmetern Verkaufsfläche für Elektrogeräte sind verpflichtet, Altgeräte kostenlos zurückzunehmen. Dies gilt auch für Einweg-E-Zigaretten. Der Vapeglobe-Sprecher fährt fort: „Einwegdampfer sind für den einmaligen Gebrauch bestimmt und können nicht nachgefüllt werden. Deswegen ist es wichtig, dass sich die Nutzer darüber im Klaren sind, was das eigentlich bedeutet, und dass sie diese ordnungsgemäß recyceln. „Wir appellieren an die Vape-Raucher, sich über die korrekte Entsorgung zu informieren, um die Umwelt zu schützen. Jedoch sind auch wir uns darüber bewusst, einen Großteil zur Aufklärung beizutragen und uns darum zu bemühen, nachhaltiger zu werden", erklärt Lindblad und fast zusammen: „Wir arbeiten auch eng mit allen großen Vape-Herstellern zusammen, um so schnell wie möglich ein wiederverwendbares Produkt zu entwickeln." 

Über VapeGlobe
VapeGlobe ist ein Unternehmen mit schwedischen Wurzeln und einer globalen Ausrichtung, das von einem Lager in Halle aus versendet. Das Ziel dabei ist, den globalen Wandel vom Rauchen hin zu weniger schädlichen Produktalternativen voranzutreiben. VapeGlobe möchte interessierten Verbrauchern in Deutschland erschwingliche Vapes mit einer breiten Palette von Optionen und schneller Lieferung anbieten. Das Angebot umfasst Einweg-Vapes, Vape Pens und traditionelle Geräte, die wiederverwendbar sind. In Deutschland vertreibt VapeGlobe E-Zigaretten (max. 20mg Nikotin, aber auch nikotinfrei) über einen Webshop. Die Zielgruppe sind ausschließlich volljährige Raucher:innen, denen der Nikotinkonsum auf eine weniger schädliche Art und Weise ermöglicht werden soll. 

Weitere Infos unter: https://vapeglobe.de 


     
        
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