Wirtschaft | CSR & Strategie, 21.08.2024
Start der Bewerbungsphase für den CSR-Preis der Bundesregierung für nachhaltig handelnde Unternehmen
Unternehmen aller Größen können sich bis zum 30. September 2024 in insgesamt fünf Kategorien bewerben.
Die Bundesregierung zeichnet mit dem CSR-Preis nun zum fünften Mal Unternehmen aus, die nachhaltiges Handeln entlang ihrer Wertschöpfungs- und Lieferkette fördern und umsetzen.

Der CSR-Preis der Bundesregierung startet in eine neue Runde. Unternehmen aller Größen können sich ab sofort in fünf Kategorien bewerben. Schirmherr Hubertus Heil und die Fachjury zeichnen Projekte und Maßnahmen aus, die nachhaltiges Handeln entlang der Wertschöpfungs- und Lieferketten herausragend fördern und umsetzen.
„In unserem Land gibt es viele Unternehmen, die täglich zeigen, wie Sorgfaltspflichten in der Liefer- und Wertschöpfungskette ambitioniert umgesetzt werden können. Das kann vorbildlich in verschiedenen Themenfeldern gelingen – von fairen Geschäftspraktiken über Klimaschutz bis hin zur Einbindung von Stakeholdern entlang der Lieferkette. Wir wollen mit dem CSR-Preis beispielgebende Praxis von Unternehmen ins Scheinwerferlicht rücken und für andere nutzbar machen. Denn davon profitieren nicht nur die Menschen in den unterschiedlichen Stufen der Lieferkette, sondern auch die Unternehmen selbst. Ich freue mich auf viele interessante Bewerbungen", sagt Lilian Tschan, Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales und Vorsitzende der Jury.
Wer kann sich bewerben?
Die Bewerbungsphase ist bereits gestartet und läuft bis zum 30. September 2024. Alle Unternehmen mit Sitz in Deutschland, egal wie groß oder klein, sind eingeladen, sich zu bewerben. CSR steht für Corporate Social Responsibility – gesucht werden also Projekte und Maßnahmen, die zu ökologischer und sozialer Verantwortung entlang der Liefer- und Wertschöpfungskette der Unternehmen beitragen.
Unternehmen werden in fünf Wettbewerbskategorien ausgezeichnet. Im Verlauf der kommenden Ausgaben des Newsletters werden diese hier näher vorgestellt:
- Gute Geschäftspraktiken
- Wirksame Weiterbildung
- Wirkungsvoller Schutz des Klimas und der Biodiversität
- Digitale Instrumente für transparente Lieferketten
- Konstruktive Stakeholder-Einbindung
Kategorie im Porträt: Gute Geschäftspraktiken
Gute Arbeitsbedingungen in allen Stufen der Lieferkette sind wichtige Voraussetzung für den Schutz von Menschenrechten. Das bedeutet existenzsichernde Löhne, gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit, das Verbot von Kinderarbeit und Diskriminierung, Vereinigungs- und Tariffreiheit, angemessene Arbeitszeiten oder ein wirksamer Arbeits- und Gesundheitsschutz. Aber wie stellen Unternehmen diese Standards bei ihren Partnern und Zulieferern sicher? – Durch langfristige Partnerschaften, faire Verträge, eine verantwortungsvolle Beschaffungsstrategie oder gute Einkaufspraktiken. Die Bundesregierung sucht Projekte und Maßnahmen, die zeigen, wie Unternehmen nicht nur in ihrem eigenen Geschäftsfeld, sondern auch in ihrer Liefer- und Wertschöpfungskette nachhaltig und verantwortungsbewusst handeln.
Wer entscheidet über die Gewinner?
Die Einreichungen werden von einer Fachjury aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft geprüft. Durch ihre unterschiedlichen Expertisen und Perspektiven wird sichergestellt, dass alle Einreichungen unabhängig und ganzheitlich geprüft werden. Bei der feierlichen Preisverleihung am 03. April 2025 werden die Gewinner gewürdigt.
Weitere Informationen
- Alle Informationen zum Wettbewerb und das Bewerbungsformular finden Sie auf der Website zum CSR-Preis 2025
- Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie in unseren FAQs.
- Alle Informationen zu den Jurymitgliedern finden Sie hier.
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