Technik | Energie, 22.01.2024

PÜSPÖK zur Verlängerung des Energiekrisenbeitragsgesetzes

Bei Anrechenbarkeit von Investitionen sollte die Verlängerung der Erlösabschöpfung der Branche den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien ermöglichen.

Lukas Püspök, Geschäftsführer eines der größten privaten Stromproduzenten aus erneuerbaren Energien in Österreich, betrachtet die Erlösabschöpfung bis Ende 2024 mit einer Mischung aus Optimismus und Ambivalenz für die Erneuerbaren-Branche.

© seagul; Pixabay.comDie kürzlich angekündigte Verlängerung des Energiekrisenbeitragsgesetzes ist bei den Erzeugern von erneuerbarem Strom zwar nicht mit Begeisterung aufgenommen worden, wird aber offenbar der Branche den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien ermöglichen. „Wenn die Anrechenbarkeit von Investitionen in erneuerbare Energien tatsächlich von 50 % auf 75 % erhöht, gleichzeitig die Obergrenze für die Abschöpfung pro Megawattstunde auf 200 Euro angehoben wird und diese Anrechnung über einen längeren Zeitraum nutzbar ist, würde das den Ausbau der erneuerbaren Energien nicht wesentlich behindern. Insofern wäre dies im Vergleich zu den bisherigen Regelungen positiv zu bewerten", meint Lukas Püspök, Geschäftsführer von PÜSPÖK, dem größten privaten Windkraftbetreiber in Österreich.

Eingriffe in die Rahmenbedingungen für langfristige Investitionen im Energiebereich sind generell problematisch zu sehen, da diese eine Unsicherheit für die Unternehmen mit sich bringt. Pragmatisch gesehen sind die Verbesserungen gegenüber dem bisherigen Gesetz für die Erneuerbaren-Branche jedoch eine wesentliche Erleichterung. „Ein Bekenntnis zum definitiven Auslaufen des Gesetzes zum Jahresende 2024 muss zur Wiederherstellung des Vertrauens der Investoren folgen", fügt Lukas Püspök hinzu.

Über PÜSPÖK:
Lukas Püspök – Geschäftsführer von PÜSPÖK © PÜSPÖK/ Sebastian BrötznerSeit mehr als 20 Jahren beschäftigt sich das Familienunternehmen PÜSPÖK mit Firmenzentralen in Parndorf und Wien mit der Stromerzeugung aus erneuerbarer Energie. Die Expertise reicht von der Entwicklung, Finanzierung, Errichtung und Betrieb von Windkraft- und Photovoltaik-Anlagen bis hin zu Repowering-Projekten und der Stromvermarktung. Aktuell versorgt das Unternehmen mehr als 280.000 Haushalte mit sauberem Strom und ist damit einer der größten privaten Stromerzeuger Erneuerbarer Energie Österreichs. Um den Klimawandel aufzuhalten und den nächsten Generationen einen lebenswerten Planeten zu hinterlassen, engagiert sich das Unternehmen weit über die eigenen Energieprojekte hinaus für den sozial gerechten Klima- und Naturschutz. 

Kontakt: PÜSPÖK Erneuerbare Energie GmbH, Elanur Gülec | eg@puespoek.at | www.puespoek.at



     
        
Cover des aktuellen Hefts

Zukunft braucht Frieden

forum 02/2026

  • Militär & Märkte
  • Grüner Wasserstoff
  • Moorschutz als Invest
  • ESG loves KI
Weiterlesen...
Kaufen...
Abonnieren...
20
MAI
2026
Bayerischer Batteriekongress 2026
Einblicke, Strategien, Innovationen
81671 München
21
MAI
2026
Munich Impact Night
Dieser Abend ist für alle, die die Zukunft noch nicht aufgegeben haben
81379 München
20
JUN
2026
Woche des Wasserstoffs 2026 (#WDW2026)
Wasserstoff verbindet
deutschlandweit
Alle Veranstaltungen...
forum goes international! Download the international edition for forum free of charge.
Anzeige

Der Mittelstand im ESG-Dschungel. Sie müssen nicht alles machen. Sie müssen nur wissen, was.

Sie erhalten einen klaren Fahrplan: was jetzt zu tun ist, was Sie auf dem Schirm behalten sollten und was Sie getrost ignorieren können.

Megatrends

Überlegen ist, wer Neues wagt
Christoph Quarch empfiehlt "Anfänge auf Abruf" als Schritt zu mehr gesellschaftlicher Expermentierfreudigkeit
B.A.U.M. Insights
Hier könnte Ihre Werbung stehen! Gerne unterbreiten wir Ihnen ein Angebot

Jetzt auf forum:

Virgin Islands Climate Change Trust Fund launched at Global Sustainable Islands Summit in Gran Canaria, marking new era in climate finance innovation for islands

Kreislaufwirtschaft am Bau & Energie für die Zukunft

Gastfreundschaftslektionen aus Südtirol

Städte weltweit fordern eine Beschleunigung des Ausstiegs aus fossilen Brennstoffen hin zu erneuerbaren Energien

Koalition von Ländern treibt beschleunigte Abkehr von fossilen Energien während Energiekrise voran

Deutsche Umwelthilfe widerlegt Mythos angeblich hoher Systemkosten Erneuerbarer Energien

Die Energiewende ist kein Kostenblock – sie ist ein Gewinnmodell für die Regionen

Aufbruch in Santa Marta

  • SUSTAYNR GmbH
  • BAUM e.V. - Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften
  • 66 seconds for the future
  • World Future Council. Stimme zukünftiger Generationen
  • TÜV SÜD Akademie
  • Global Nature Fund (GNF)
  • Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH
  • DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
  • Protect the Planet. Gesellschaft für ökologischen Aufbruch gGmbH
  • WWF Deutschland
  • Futouris - Tourismus. Gemeinsam. Zukunftsfähig
  • ZamWirken e.V.
  • Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG
  • NOW Partners Foundation
  • Engagement Global gGmbH
  • Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. (BNW)
  • circulee GmbH