Für ein neues Zeitalter von Unternehmertum?! - Wege in ein Resonanz-Unternehmertum. 11. bis 13. Juni 2024

Berufung finden: wichtige Schritte auf dem Weg zum Traumjob

Du bist bereits ein paar Jahre im Berufsleben und suchst noch immer das, was dich wirklich erfüllt? Dann lass dir sagen, dass du damit nicht allein bist. Denn zwischen dem Ausüben eines Jobs und dem Entdecken der wahren Berufung liegen mitunter Welten. Ein wichtiger Schritt auf der Suche nach Erfüllung im Berufsleben stellt die Beantwortung folgender Frage dar: Was mache ich wirklich gern und wie kann ich das in meinem Beruf am besten umsetzen?

Von Berufung spricht man dann, wenn man im Beruf die eigenen Talente und das, was man am liebsten tut, zum Ausdruck bringen kann. Nicht immer ist es einfach, die eigene Berufung sowie eine dazu passende Stelle zu finden. Wir zeigen dir mit den folgenden Tipps, wie du es dennoch schaffen kannst.

© Lebens-lauf, pixabay.com

Berufung – Was bedeutet das?

Job, Beruf und Berufung – drei Begriffe, die uns im Alltag immer wieder begegnen. Doch gibt es zwischen ihnen überhaupt einen Unterschied? Die Antwort ist simpel: setzt man die Begriffe ganz bewusst ein, kann man damit zum Ausdruck bringen, wie man zu seiner ausgeübten Tätigkeit steht. Dazu die folgenden Begriffserklärungen:
  • Job: Dieses Wort wird meist neutral verwendet und bringt damit die Ausübung einer erwerbsmäßigen Tätigkeit zum Ausdruck. Eine Bewertung findet dabei nicht statt, weil das Wort nicht verrät, ob man seine Tätigkeit mag oder es nur deswegen macht, um Geld zum Leben zu verdienen.

  • Beruf: Dabei sieht es schon etwas anders aus. Während Menschen einen Job in der Regel kurz- oder mittelfristig ausüben, um ihren Lebensunterhalt zu sichern, macht man sich hinsichtlich der Berufswahl Gedanken über die ausgeführte Tätigkeit. In den meisten Fällen setzt die Ausübung des Berufs eine Ausbildung voraus, für die man sich einst bewusst entschieden hat.

  • Berufung: Kommen wir nun zum Begriff mit der größten Bedeutung. Die Berufung hat häufig etwas mit einer Ideologie zu tun. Tätigkeiten werden dann zur Berufung, wenn man sich mit diesen identifizieren kann, sie demzufolge gern macht und dabei Erfüllung erlebt. 

Wann sollte ein Jobwechsel erfolgen?

Die eigene Berufung zu finden, ist in den wenigsten Fällen einfach. Entscheiden müssen wir uns bereits im Jugendalter und wissen dann häufig noch nicht, was das Beste für uns ist. So kommt es, dass viele Menschen zunächst in einem Job landen, der sie auf Dauer nicht oder nur unzureichend erfüllt. Wichtig ist es dann, sich darüber bewusst zu werden, dass man jederzeit etwas ändern kann. Das, was Kummer und psychische Probleme verursacht, ist meistens der Gedanke, aus einer bestehenden Situation nicht mehr herauszukommen. 

Nicht zu leugnen ist, dass ein Jobwechsel Zeit und Kraft braucht, weshalb man sich im Vorfeld gut damit auseinandersetzen sollte. Wenn du das Gefühl hast, dass sich in deinem Leben eine berufliche Veränderung ergeben sollte, lohnt es, einen Blick auf die folgenden Fragen zu werfen und diese für dich zu beantworten:
  1. Bekomme ich die nötige Anerkennung in meinem bisherigen Job?
  2. Fordert mich meine Tätigkeit?
  3. Kann ich mich beweisen?
  4. Ist der Job abwechslungsreich und spannend?
  5. Tut der Job meiner psychischen und physischen Gesundheit gut?
  6. Kann ich mit Stress und Ärger gut umgehen?
  7. Werde ich von Vorgesetzten motiviert?
  8. Lässt sich mein Job mit meinen Lebensumständen vereinbaren?
Beantwortest du die meisten dieser Fragen mit "Nein”, solltest du dich ernsthaft mit beruflichen Alternativen auseinandersetzen. Hilfreich kann es darüber hinaus sein, eine Pro- und Kontraliste anzufertigen. Finden sich dabei mehr Dinge auf der negativen Seite, ist ein beruflicher Neustart sinnvoll, um dein volles Potenzial endlich ausschöpfen zu können. 

Sei dabei unbedingt ehrlich zu dir, da dich ein Verleugnen der Situation auf keinen Fall weiterbringt. Nur dann, wenn du dein Problem aktiv angehst und etwas änderst, wirst du langfristig ein erfülltes Leben führen können. Eine wichtige Hilfe kann dabei zum Beispiel die Personalberatung Agribusiness sein, wo du tolle Jobs im Lebensmittel- und Agrarsektor finden kannst.

Berufung finden: So gehst du dabei vor

Du bist dir sicher, dass sich etwas ändern muss? Dann ist der erste Schritt in Richtung Berufung bereits getan! Als Nächstes ist es wichtig, aus einer wagen Idee einen konkreten Plan zu machen. Die folgenden Tipps können dir dabei eine wichtige Hilfe sein.

Bisherigen Weg reflektieren

Um herauszufinden, was dich in der Zukunft erfüllen wird, solltest du einen Blick in die Vergangenheit werfen. Bestimmt hast du in deinem bisherigen Leben bereits Fortbildungen, Praktika und Probearbeiten absolviert und dabei wertvolle Erfahrungen sammeln können. 
Frage dich dabei, was du davon am liebsten gemacht hast und warum. Ein paar Beispiele:
  • Teamarbeit oder selbstständiges Arbeiten
  • Zeit mit netten Kollegen
  • Kundengespräche 
  • Handwerkliche und kreative Arbeit
  • Erlernen neuer Dinge

Reise in die Kindheit

In vielen Fällen lohnt es sich, gedanklich noch weiter zurückzugehen. Als Kind hat man noch Träume, von deren späterer Umsetzung man selbstverständlich ausgeht. Im Erwachsenenalter verliert sich dieses Gefühl jedoch häufig, weil immer mehr Erkenntnisse und innere Grenzen dafür sorgen, dass wir unsere Chancen übersehen. Denke darüber nach, was dir in deiner Kindheit am meisten Spaß gemacht hat und ob damals bereits ein konkreter Berufswunsch bestand. 

Reflektiere außerdem, was dich letztlich von diesem abgebracht hat. Waren es deine schulischen Leistungen oder sogar der Einfluss der Eltern? Oder hast du deinen jetzigen Job vielleicht wegen eines finanziellen Vorteils gewählt? Diese Gründe gilt es heute nochmals genau zu überprüfen. Eventuell gibt es für dich die Chance, einen Schulabschluss nachzuholen oder eine weitere Ausbildung zu absolvieren, um deinem Traum näherzukommen.

Auf die Stärken fokussieren

Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen. Im besten Fall stimmen deine Stärken mit dem überein, was du gern tust. Natürlich ist es auch möglich, die eigenen Schwächen im Berufsleben zu kaschieren, indem man an sich arbeitet oder um die Zuteilung anderer Aufgaben bittet. 

Auf Dauer kann das allerdings zu Frust führen und dem Gefühl "im Job nicht zu genügen”. Viel besser ist es, wenn du deine eigenen Stärken erkennst und deine Berufswahl danach ausrichtest. Achte aber gleichzeitig darauf, dass du die Tätigkeiten nicht nur gut, sondern auch mit Freude tust. Im Rahmen von Praktika und Probearbeiten kannst du herausfinden, was dir wirklich liegt.

Das Fazit: Es ist nie zu spät für einen Jobwechsel

Ganz gleich, ob du noch am Anfang deines beruflichen Werdegangs stehst oder bereits einige Berufsjahre hinter dir hast: Für einen Jobwechsel ist es erst dann zu spät, wenn du aufhörst, an deine Träume zu glauben! Diese lassen sich auf vielfältige Weise umsetzen. Im ersten Schritt ist es wichtig, sich der eigenen Berufung bewusst zu werden, um im nächsten aktiv darauf hinzuarbeiten, diese auszuüben. 

In den meisten Fällen bringen gedankliche Veränderungen bereits viel. Fokussiere dich dazu auf deine Stärken und suche aktiv nach Stellenangeboten im gewünschten Beruf. Der Weg zum Traumjob lohnt sich in jedem Fall, weil er die eigene Lebensqualität maßgeblich verbessern kann.  

Wirtschaft | Führung & Personal, 25.09.2023

     
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