Unternehmensbefragung zur Geschäftsreisepraxis gestartet

CO2meet – klimafreundliche Alternativen zu Geschäftsreisen

Das von B.A.U.M. e.V., dem Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften, und der Hochschule RheinMain initiierte Projekt „CO2meet – klimafreundliche Alternativen zu Geschäftsreisen" setzt sich für einen langfristigen Wandel der betrieblich bedingten Geschäftsreisemobilität in Unternehmen ein. Unternehmen sind aufgerufen, sich an einer Befragung zu beteiligen.

Ziel des Projekts CO2meet ist, Möglichkeiten zur Vermeidung von Geschäftsreisen und zur klimafreundlichen Ausgestaltung nicht vermeidbarer Geschäftsreisen aufzuzeigen, um CO2 einzusparen und das Klima zu schonen. Dafür werden praktikable Orientierungshilfen und Lösungsansätze für Unternehmen erarbeitet. 

Um das bestmögliche Ergebnis für Unternehmen zu erzielen, werden diese von Beginn an einbezogen. Den Auftakt des Projekts bildet daher eine breit angelegte Untersuchung der Veränderungen der Geschäftsreisepraxis seit Frühjahr 2020 sowie die Berechnung dadurch bedingter Klimaeffekte. Alle Unternehmen sind eingeladen, an der Befragung teilzunehmen und können im weiteren Verlauf des Projekts von individualisierten, kostenfreien Angeboten für eine nachhaltige Geschäftsreisepraxis profitieren.

Den Link zur Umfrage finden Sie hier: https://hsrm.qualtrics.com/jfe/form/SV_a49mKgi871AkGuq

Den an der Umfrage teilnehmenden Unternehmen bietet CO2meet diverse Unterstützung: Dazu gehören individuelle Initialberatungen, Nachhaltigkeits-Kurzchecks der Reiserichtlinien, Webinare zu verschiedenen Themen sowie moderierte Austauschforen. So können Unternehmen mit Gleichgesinnten in Kontakt treten und ihre Erfahrungen, Ideen und Gedanken teilen. Neben diesen aktiven Formaten ist die Ausarbeitung und Aufbereitung von Informationen (wie Checklisten, Angebotsübersichten oder Leitfäden) ein wesentlicher Bestandteil des Projekts. Auf diese Weise unterstützt CO2meet möglichst viele Unternehmen auf dem Weg, durch Veränderungen in ihrer Geschäftsreisepraxis CO2 einzusparen.

Der stellvertretende B.A.U.M-Vorsitzende Dieter Brübach betont die Bedeutung des Themas: "Während der Corona-Pandemie wurden Geschäftsreisen zwangsweise stark reduziert und zum Teil durch alternative Formate ersetzt – das hatte deutlich positive Auswirkungen auf die betriebliche Klimabilanz. Es gilt nun, die positiven Effekte möglichst beizubehalten.” 

Das Projekt CO2meet wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert und wird in Kooperation mit der Hochschule RheinMain sowie zahlreichen Expert:innen und Institutionen durchgeführt.

Über B.A.U.M.
Als Netzwerk setzt sich B.A.U.M. e.V. dafür ein, das zentrale Thema voranzubringen: eine lebenswerte Zukunft durch nachhaltiges Wirtschaften. Der 1984 gegründete Verband ist heute mit knapp 800 Mitgliedern eine auf Bundes- und europäischer Ebene präsente Stimme nachhaltig wirtschaftender Unternehmen und eine treibende Kraft für die sozial-ökologische Marktwirtschaft. B.A.U.M. unterstützt transformationswillige Unternehmen beim Aufbau und bei der Weiterentwicklung von Nachhaltigkeitsstrategien und vernetzt Akteur:innen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Medien und Verbänden. Aktuelle Leuchtturmprojekte von B.A.U.M. sind die Initiative "Wirtschaft pro Klima", das Projekt "SDG-Scouts" sowie die jährliche Verleihung des B.A.U.M. | Umwelt- und Nachhaltigkeitspreises. Wichtige Arbeitsfelder sind zudem Sustainable Finance, nachhaltige Mobilität sowie Wald und Biodiversität.

Kontakt: B.A.U.M. e.V., Dieter Brübach | info@co2meet.de | www.co2meet.de


Quelle: BAUM e.V. - Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften



     
        
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